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und Buchmarktes

Gordische Kunst

Zur Kieler

Ausstellung


Sie . •

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stellgeld, Jahrespreis einschl. Porto M. 16.60; Quartalspreis
einschl. Porto für Deutschösterreich S 7; Tschechoslowakei
40cK; Frankreich/Belgien 25 Frs.; Holland 3fl.; England 5sh;
Schweiz und die nicht angeführten Länder 6 Fr.; Übersee §1.50

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LONDRES
BUENOS-AIRES
LA HAVANE

NICE
LE CAIRE
ALEXANDRIE

Kiel, Ende Juni
europäischen
Jahrhunderten

Kunstkreise abseitigerer Art an das Licht der
Öffentlichkeit gezogen werden. Paris ist
selbst mit gutem Beispiel vorangegangen, in-
dem es seine große Schwedische Ausstellung
veranstaltete (vgl. unseren Bericht in Nr. 19,

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Seite 12). Mit einer umfassenderen Ausstellung
folgt jeßt Kiel. Hier handelt es sich diesmal
um die nordische Kunst im allgemei-
nen, die im Rahmen der Deutsch-Nordi-
schen Woche eröffnet wurde. Zeitlich

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Zahnrad

Verlag: Die Kunstauktion G. m. b. H.
Redaktion und Lesesaal
Berlin W 62, Kurfürstenstraße 76/77
Telefon: B5 Barbarossa 7228
Herausgeber: Walter Bondy-Berlin und Dr. von Saxe-Paris

Jean Steen, Dreikönigsfest
Lwd., 67 : 84 cm. — Kat.. Nr. 138
Galerie Bernard H o u t h a k k e r , Amsterdam
Ausstellung „Oude Kunst“ im Rijksmuseum, Amsterdam
Jan Steen, Epiphanie
Toile, 67:84 cm. — No 138 du Cat.
Galerie Bernard Houthakker, Amsterdam
E xposition „Oude Kunst“, Musee d’A msterdam

Diene'’, ,
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hat man sich, im Unterschiede zu Paris, für die
moderne Kunst auf einen kleineren Zeitraum
festgelegt: die lebten 50 Jahre der Kunstent-
wicklung der nordischen Länder. Daneben hat
man aber mit gutem Recht der Volkskunst
weifen Raum zugemessen.
Nachahmenswerter Weise hat man übrigens
auch der nordischen Literatur ihren
Plaß eingeräumt. In den Rittersälen des
Schlosses geben zwei Ausstellungen einen
Überblick über die nordischen Zeitschriften
und Zeitungen, sowie über die geschichtliche
Entwicklung der nordischen Völker. Zu der-
gleichen Veranstaltungen ist die Kieler Uni-
versitätsbibliothek besonders geeignet, da sie
über einen sehr großen Reichtum periodisch
erscheinender nordischer Literatur verfügt, —
ihr alphabetischer Index umfaßt an 70 Seiten,
auf denen fast anderthalb tausend nordische
Zeitschriften verzeichnet sind.
*
Beschäftigen wir uns zunächst mit diesem
Unterbau der höheren Kunstüibung — mit der
nordischen Volkskunst. Aus
Schweden, Norwegen, Finnland,
Dänemark und Island, also aus fünf
Ländern, hat man kennzeichnende Beispiele im
Thaulow-Museum zusammengetragen
und mustergültig aufgestellt. Norwegen
hat hervorragende Holzschnitzereien
gesandt: Trinkgefäße, Kelten, Küchengeräte
usw. Reich bemalte Truhen und Kästen
zeigen die lebendige Begabung für reichen
farbigen Dekor. Der prächtige Bildteppich von
Gudbrandsdalen von 1625 (s. Abb. S. 7)
zeigt die paradoxe Einheit von stark kubisti-
scher Linienführung mit barockem Einschlag.
Stärker tritt die malerische Begabung in
Schweden hervor. Hier ist eine Bauern-
stube mit festlich-dekorativer Wandmalerei das
eigentliche Glanzstück. Dazu kommen dann
Webereien aller Art, deren Qualität und
Erfindungsreichtum verblüffend groß sind.
Bei den finnischen Arbeiten ziehen
die Aufmerksamkeit die prächtigen Rye n
(flauschige Decken) auf sich, die mit ihren

».Als Zentrum des
> gilt seit

’" mannigfachen Provinzen andersarfigen
Jstwollens und verschweigt die tausend-
■L^en Bemühungen, die unter anderem Stern-
ill als dem eigenen ins Leben traten. Das
für Paris und für seinen Kulturkreis, der
. ^ehränkt über die gebildete Welt herrscht,
t, ezug eigentlich auf alle anderen Länder
°Das.
'An kann man es als ein besonderes Ver-
1 . nsf begrüßen, wenn solche Kultur- und
_

I). A. HOOGENDIJK & CO.

Frühe Teppiche
Ostasiatische Kunst

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4 peizersgracht 640

v uue wIvel 011 ciucnucii zu bändigen vcr^
j^f- Die Gegenwart zeigt wohl die fran-
iL^che Eigenart durch solchen fremdländi-
Zustrom aufgelockert, aber nicht er-
t, — auch in den Arbeiten der Picasso,
Z'Nliani usw. pulsiert der Herzschlag

1929.
Kunst-
Paris.
* Wer wollte bestreiten, daß diese erstaun-
Stadt ihren Anspruch mit Recht erhebt?
Ao — Klassizismus — Romantik — Im-
Jsionismus . . . sie sind Schöpfungen
Jserischer Geistigkeit, ob auch mit umge-
. rien Vorzeichen (wie die Romantik der Bar-
Aischule). Und selbst in den lebten Jahr-
ofen wahrt sich Paris die Herrschaft über
p. Geister. Mag das Zentrum schöpferischer
p e Eald nach Rußland wandern (Kandinsky,
' ji- 'üpenko, Chagall), bald in Italien (Futuris-
' oder Deutschland (Expressionismus) zu
1, immer kommt die Zeit, in

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der k’jj« feilen scheinen, . Z_ Z_Z,
isibef. die Faszination der französischen Haupt-
mte. d. j,i übermächtig wird und wo sie verführe-
5 der die Widerstrebenden
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. bis ^bert,
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fii' i^ösischen, zum mindesten französisierten
m ein |/JkSens. Alle Probleme praktischer wie theo-
irkunf' J ;'scher Art gruppieren sich um das jeweilige
.Herr 11,1 J mältnis zur Pariser Kunstauffaissung.
i der i, keine solche Monopolstellung macht oft
als s'1 f ijjtrecht, — man übersieht leichten Herzens
Diene1’: i1' <; manniofachen Provinzen andersartiaen












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