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Jahrg. III, Nr. 32 vom 11. J

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Künstler

Festgottes-
ungarischen

politisch, aber
wohl nur ge-

gawa wurde eingesefet, um die Pläne zu
prüfen. Das Ganze soll 10 Millionen Yen, also
etwa 20 Millionen Mark kosten. Einen Anteil
von 1>2 Millionen Yen stellt der Kaiserliche
Schafe, 2% Millionen die Regierung, den Rest
hofft man durch allgemeine Subskription zu
erhalten.

der
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die

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soll
dem

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für

Arbeiter
begann am

vor hingeschütteten Waffen, und streckt
Arm mit dem Szepter urteilsverkündend
Die Zuschauer um ihn aber verhalten
recht unbeteiligt. Die Söhne knien. Der
hat das Gesicht eines Bauernjungen und

Reich zur Verwendung für die
Künste, die durch dies Gesefe
zahlen.
leicht voraussagen, daß bei

Versteigerung der Villa Stuck
Alle Versuche, die von privater und öffent-
licher Seite vorgenommen wurden, um die
Villa Stucks für einen repräsentativen Zweck
zu retten, sind leider fruchtlos geblieben und
so wird die Villa versteigert werden, —
und zwar am 16. September. Vielleicht ist aber
auch dann noch die Möglichkeit gegeben, dies
persönlichste Werk Stucks, das in den Jahren
1897/98 entstand, unzerstört für öffentliche
Zwecke zu erhalten.

Sie, in <
drei Harry Liedtkes

Esperanto - Kongreß der
Im Leipziger Volkshaus
5. August der 9. Weltkongreß der Ar-
beiter-Esperantisten, zu dem sich an 1000 aus-
wärtige Teilnehmer aus 26 Ländern der ver-
schiedenen Kontinente eingefunden hatten.

„Die Kunstauktion“

ward Payne verfafete Lied, das mit
Worten „Home, sweet Home“ beginnt. In der
Niederschrift vom 18. September 1829 war es
nur in einer Widmung an die Gattin des Lon-
doner Bankiers Joshua Bafes erhalten. Dies
Manuskriptblatt ist jefet durch eine Schenkung
des englischen Gesandtschaftssekretärs
Leander Mc. Cormick-Goodhart an
die Kongreßbibliothek in Washington ge-
kommen.

Wiener Esperanto-Museum
Der Inhalt des Esperanto-Museums, auf
dessen Eröffnung wir in lefeter Nummer,
Seite 10 kurz hinwiesen, ist reichhaltiger als
man erwartete. Nicht nur, dafe die Sammlung
die egentliche Esperantoliteratur um-
faßt, sondern sie enthält auch die Dokumente
der verschiedenen Hilfssprachen, die
früher einmal als Vorläufer des Esperanto
aufgetreten sind, — es sind das an
2000 Bücher. Der eigentliche Kern macht aber
das Esperanto aus, von dessen Verbreitung
man einen ganz Respekt einflößenden Ein-
druck gewinnt. So erfährt man, dafe es an
100 Esperanto-Zeitschriften gibt.
Die Einweihung des Wiener Museums war
gewissermafeen die Einleitung zu dem großen
21. Esperanto-Weltkongrefe, der vom
2. bis 9. August in Budapest tagte und der
rund 1200 Teilnehmer aus etwa 30 verschie-
denen Ländern vereinigte. — Gleichzeitig mit
diesem Kongrefe fand die Eröffnung der
5. Esperanto-Sommeruniversität statt. — Eine
Reihe von öffentlichen Veranstaltungen stand
im Zeichen der Esperanto-Idee:
dienste, Fahnenweihe des
Esperanto-Landesvereins usw.

Kunsthistorisches Institut in Pisa
Während die deutschen Universitäten durch-
weg über vorzüglich ausgestattete kunst-
historische Institute verfügen, fehlten solche
Forschungsanstalfen bisher an den Universitäten
Italiens. Es ist dies ein merkwürdiges Paradox,
wenn man an die fast unvergleichliche Wichtig-
keit denkt, die gerade der italienischen Kunst
in der gesamten Kulturwelt eingeräumt wird.
Nun bahnt sich anscheinend allmählich ein Wan-
del an. Vor kurzem wurde an der Universität
von Pisa das erste kunsthistorische Institut
öffnet, dessen Leiter der dortige Dozent
Kunstgeschichte, Mario Salmi, ist.

Berliner GemäldediebstalJ
In der Nacht vom 6. zum 7. August
der Galerie Goldschmidt-Wali

Landbund bildender
„Landbund“ klingt pointiert
in diesem Falle ist das Wort
braucht, um eine Gruppe von Künstlern orga-
nisatorisch zusammenzuschließen, die abseits
der Stadt fern der zentralistischen Bestrebun-
gen wohnen. Es handelt sich in der Tat um
diejenigen Künstler, die auf dem Lande an-
sässig sind. Diese sind zu jener Organi-
sation zusammengefaßt. Am 10. September
wird die erste Ausstellung in der Städtischen
Kunsthalle von Königsberg i. Pr. eröffnet
werden.

Deutscher Autoren-Entwurf
für ein Urheberrechts-Gesetz
Die vorjährige internationale Konferenz in
Rom, die sich mit den gegenwärtig geltenden
Urheberrechtsbestimmungen befafete, hat auch
die Revisionsbedürftigkeit der deutschen ein-
schlägigen Bestimmungen ergeben. Nun ist
von Dr. Wenzel G o 1 d b a u m und Dr. H.-E.
Wolff, zwei Berliner Rechtsanwälten, im

Stuttgarter „Juryfreie“
In Stuttgart ist eine „Juryfreie“ gegründet
worden, der schon etwa hundert Künstler und
Künstlerinnen beigetreten sind. Ein besonderes

Die italienischen Museen
ohne Eintrittsgeld
Die Reform der Säfee der Eintrittsgebühren
bei italienischen Sammlungen, von deren Plan
wir in Nr. 30 S. 10 berichteten, ist nunmehr
weit radikaler ausgefallen, als man gedacht
oder gar gehofft hafte. Vom 1. September ab
wird bei Museen, Galerien und Ausgrabungs-
stätten freier Eintritt gewährt. — Man
kann nicht umhin, diesen Entschlufe als vor-
bildlich zu bezeichnen.

Wiederaufbau des Museums
in Tokio
Das Zentralmuseum von Tokio
im Ueno-Park, das bei dem grofeen Erdbeben
von 1923 zu einem wesentlichen Teile zerstört
worden ist, soll jefet ganz neu wieder aufge-
baut werden. Ein Ausschufe unter dem Vor-
sife des Kammerpräsidenten Fürsten Toku-

Heinrich Zille "f
Nach Redaktionsschluß erhalten wir die
Nachricht, dafe Heinrich Zille, am Freitag, dem
9. August, im Alter von 72 Jahren gestorben
ist. Berlin verliert mit ihm seinen populärsten
Künstler, der wie kein anderer das Berliner
Volksleben darzustellen verstand.

schauspieler erfüllt
ihn der Junge noch
gramme ersucht.
„Wozu brauchst
Unterschrift?“
„Ja, wissen
ich nämlich für
Harry Piel . .

das dritte Mal, dafe du mir den Ball a
Kopf wirfst.“ JÖ
— Aber Grofepapal — Ich bitte die”
jedesmal um Verzeihung!

Auftrage des Reichsverbandes des Deutschen
Schrifttums der Entwurf eines neuen Ur-
heberrechtsgesefees verfaßt worden. Er faßt alle
diesbezüglichen Bestimmungen, die für bil-
dende Kunst, Musik, Kinematographie, Litera-
tur usw. gelten, einheitlich zusammen. Die
zunächst wichtigste Veränderung ist die Ver-
längerung der Schutzfrist
50 Jahre. Von sonstigen Einzelheiten
wähnen wir die folgende Neuerung. Es
jeder, der während eines Jahrzehnts nach
Erlöschen des Schußes ein bisher gesdiüfetes
Werk abdruckt, 2 % der Einnahme aus diesem
Werk an das
Personen und
geschüfet sind,
Man kann
beiden Punkten ein heißer Kampf entbrennen
wird. Eine so lange Dauer der Schufefrisf z. B.
ist bisher noch in keinem anderen Lande ein-
geführt worden.

Antike Möbel vom 15. bis 18. Jahrhundert
Tapisserien, Plastik, Gemälde,Porzellane
altes hochwertiges Kunstgewerbe
jeder Art

Das Gebetbuch Karls des Kühnen
wiedergefunden
Auf der katholischen Sonderschau der
P r e s s a in Köln war das prächtige Gebet-
buch Karls des Großen aus dem 15. Jahr-
hundert ausgestellt gewesen. Nach dem
Schluß der Ausstellung verschwand nebst fünf
anderen Handschriften. Das Gutenberg-
museum in Mainz ließ alle möglichen
Nachforschungen anstellen, die aber resultat-
los verliefen. Es kam zu einer akzentuierten
Fehde zwischen dem Museum und den ver-
antworlichen Ausstellungsleitern, die schließ-
lich versichert haben sollen, daß das Gebet-
buch niemals auf der Ausstellung gewesen sei,
— eine Behauptung, die sich durch Zeugen
widerlegen ließ. Beyor es aber zum Prozeß
kam, bei dem der Versicherungswert in Höhe
von 100 000 M. für das Gebetbuch in Frage
stand, hat sich schließlich das wertvolle Werk
wieder angefunden. Es hatte sich unter aller-
hand Gerümpel und Trödelwerk verloren und
wurde nur durch einen Zufall wieder entdeckt.

M. Q. d e L a T o u r , Voltaire
Pastell. — 26:18 cm. — Smlg. E. StTauß. — Kat Nr. 73
Brachte auf der Versteigerung in Paris, Galerie Georges Petit,
durch Me Lair Dubreuil, MM. F e r a 1, Schoeller, Mannheim,
am 3. u. 4. Juni 1929: rund 48 000 M. (m. Aufschlag)
M. Q. de La Tour, Masque de Voltaire
Pastel, 26 : 18 cm. —• Coll. E. Strauss. — No 73 du Cat.
Adjuge environ 288 000 fr. (av. frais) d Paris, Galerie Georges Petit,
■par Me Lair Dubreuil, MM. ’
les 3 et 4
Programm für Ausstellungen usw. wurde nicht
aufgestellt. Immerhin wird man besonders auf
die Qualität der Kunstwerke Wert legen, — so
gehört zu den Bestimmungen der Safe, daß
nicht berufsmäßig arbeitende Künstler zwei Be-
rufskünstler als Bürgen bringen

Brutus-Bild von Rembrandt
Ein kürzlich entdeckter Rembrandt hängt
zur Zeit als Leihgabe im Zentralmuseum von
Utrecht, aus dem Besife des Herrn
Chabot. Das hochinteressante Bild, das
von Cornelis Hofstede de Groot wissenschaft-
lich veröffentlicht worden ist, hat besondere
Bedeutung deswegen, weil es außer dem
Monogramm des Künstlers die Jahreszahl 1626
trägt: es ist damit das früheste große
Bild, das sich von dem damals zwanzig-
jährigen, noch in seiner Vaterstadt Leyden
tätigen Meister zur Zeit nachweisen läßt. Viele
Figuren füllen die Leinwand, aber eine Deutung
hat erst eben der Göttinger Privatdozent Dr.
Wolfgang Stechow gefunden, der darüber in
der holländischen Zeitschrift „Oud Holland“
berichtet. Es ist Konsul L. Junius Brutus,
seine beiden Söhne Titus und Tiberius
seinen Augen hinrichten läßt, weil sie sich
gunsten des Königs Targuinius gegen
Republik verschworen hatten. Die Szene ist
aus der römischen Geschichte des Livius seit
alten Zeiten hochberühmt.
Aber Rembrandt hat sich nicht an die be-
stehende Bildüberlieferung gehalten, und so
ist seine Darstellung nicht gerade sehr klar
geworden. Der strenge Vater steht erhöht
vor einer Architektur, inmitten seines Gefol-
ges,
den
aus.
sich
eine
sieht, das Todesurteil entgegennehmend, mehr
dumm-überrascht als entsefet oder gefaßt aus;
der andere bittet mit vorgestreckten Händen
abwehrend um Gnade. Während Rembrandt
Einzelheiten im Anschluß an Livius wiedergibt,
ist er dem Historiker doch nicht in der Wahl
des Momentes gefolgt, den die Buchillustra-
toren hier gewählt hatten: der Vollstreckung
des Urteils. Mit 20 Jahren steht er hier noch
ganz im Bann seines Lehrers Lastman, so
daß man meint, es müsse ein Vorbild dieses
Künstlers für Rembrandts Bild gedient haben.
Doch hat sich ein solches Vorbild offenbar
nicht erhalten.

Bibliophilie (,
1. Freundin: Morgen hat mein 1
burtstag, und ich weiß wirklich nicht,
ihm schenken soll.
2. Freundin: Kauf ihm doch ein
1. Freundin (verzweifelt): Hat er

linken lckc. 7 c J4" B e r I
Durchschnitt 42:?/ «ifj1 gegenv

Auch die anderen verloren geglaubten 1
Schriften sind an ähnlicher Stelle 'A’|c
gefunden worden.

„Home, sweet Home“
Das bekannteste angelsächsische Lied ist
das von dem amerikanischen Literaten J. Ho-

— Aber Hans, paß doch endlich auf-
j.% ZU, C
G vor all«

Bud1’/"1«! “das F
Zum Maler muß man geboren pi
wenn man nicht geboren ist, kann r”a
malen.

Zacharie Birtschans^
PARIS, 88, FAUB. ST-HONOB
(en face de l’Elysee)
TEL. ELYS. 17-02
Tableaux * Meubl03
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diesen Wunsch, '^1
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der Schule behjii‘

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Gemälde-Diebstahl
Auf dem Jagdschloß K r ä h e n b e r 9 •
der hessischen Grafenfamilie Erbach-Für5’^
gehört, sind 12 Gemälde aus dem Rahme” (
ausgeschnitten und entwendet worde”- ji
sind Tierbilder, die Chr. W. Kehret ||
chivrat der gräflichen Familie, gemalt !^i |
Sie stellen u. a. einen röhrenden Hirsch, ji 1
den Fuchs usw. dar. Die Signatur beste”.
einem K. in der rechten Ecke, bzw. in Ljjl
Daumenabdruck in der linken Ecke. Die// (I
der Bilder beträgt im I
— Mitteilungen i
Gemälde sind an die Dienststelle B I ir”
liner Polizeipräsidium zu richten.

Geheimrat Th. Wiegand .
in der NotgemeinsC’1‘)i
Der Direktor der Antiken-Sammlungerpf|j
Staatlichen Museen in Berlin, Geheimrat
Theodor Wiegand, ist zum V o r s i tz 5|
den des Fachausschusses der Kut!j
Wissenschaft in der Notgemeinscha’
Deutschen Wissenschaft gewählt worde”- |

Verantwortlich für die Redaktion: Dr. Eckart von Sydow, Berlin; für den Anzeigenteil: F.-E. Hartmann, Berlin. Nachdruck nur mit Einverständnis unseres Verlages gestattet. — Haftung für unv erlang4
gesandte Manuskripte wird nicht übernommen. Rücksendung nur, wenn Porto beigefügt. — UrucK von n. &. Hermann G. m. b. H„ Berlin SW 19.

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stein in Berlin, Viktoriastr. 21, vo” /1(il|s.
brechern vier Gemälde im Werte v°”.
20 000 M. entwendet. Es handelt sich b1 . '
um eine „Felsenlandschaft“ von M o r” 1 ^Un
ein Männerbildnis des 18. Jahrhundert5
V. G h i s 1 a n d i, eine signierte „Küste”! j
schäft“ von de H u 1 s t, endlich ein B”a
„Paulus“ von Jan van Scorel. ,:c5<
Mitteilungen über den Verbleib Ac
Bilder sind erbeten an das Berliner
Präsidium, Abt. B 111, Kriminalkommissar

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