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Die Kunstauktion: internat. Nachrichtenblatt des gesamten Kunstmarktes — 3.1929

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Nr. 37 (15. September)
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https://doi.org/10.11588/diglit.47052#0417
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und Buchmarktes

Erscheint


WERTHEIM : »AS biblographikon

Alte Graphik

Seltene Bücher Moderne Kunst

j’?ie Sammlung

Eduard Simon

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schritt

1929

I- Gemälde in Nr. 36.

^Ressionisten

ALTE MEISTER

beiden
Antäus
einer

herrlichen, von uns in Nr. 32 abge-
Löwen aus dem Beginn des Jahr-
bis zu den vier, bereits gegen 1609
Pferdchen, schreitend, springend und

Einzel-Nr. 40 Pfg. Quartal für Deutschland inkl. Postzustellung M. 4,40;
Lieferung durch den Verlag im Umschlag M. 5,50; für das Ausland (nur
im Umschi.) M. 5,50; oder: Oesterreich ö. S. 9; Tschechoslowake i K: 45;
Frankreich und Belgien fr. Frs. 35; Holland hfl. 3,25; England £ - 5/6’
Schweiz, und die nicht angeführten Länder sfrs 7; Ubersee S 1,50.

pr^,t>ie
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logischen Gestalt, die nur in diesen Exem-
plaren bekannt sind. Interessant die Reihe
der Tierbronzen, denen die besondere Vor-
liebe des Sammlers gegolten zu haben scheint,
von dem
bildeten
hunderts
datierten

ren Bronzen der Architektur und. Astronomie,
des Mars und der Venus nach dem Bade in
verschiedenen Fassungen an. Hauptvertreter
der venezianischen Bronzekunst ist Riccio
mit dem phantastischen, aus einem Meer-
weibchen auf einer Adlerklaue gebildeten
Leuchter und der ein Ungeheuer darstellenden
Öllampe. Es folgen Arbeiten der Werkstatt,

erlin W9, Voßstraße24

Den eigentlichen Rahmen für diese Werke
der freien Kunst bilden die rein deko-
rativen Stücke, die Portale und Kamine, Türen
und Wandverkleidungen, Kassettendecken und
Möbel, Textilien und Teppiche sowie die klei-
neren kunstgewerblichen Arbeiten, deren Aus-
wahl und Erlesenheit das gleiche hohe Quali-

IJ 1 o e r i n o s und das feuervergoldete
Bronzerelief der Geißelung Christi von M o -
d e r n o zu erwähnen. Unter den Medaillen
findet sich Leonello d’Este von P i s a n e 11 o ,
Sigismondo Malatesta und Isotta da Rimini
von P a s t i, weitere Arbeiten von G. Boldu,
Cristoforo di Geremia und Gianfrancesco
Enzola.

Und 3{|ii“ th<lle prächtige Büste eines jungen Mäd-
md zlJ if Von Tullio Lombardi (A b b i 1 -
1^ l 9 i n N r. 34), verwandt Hauptwerken des
: panischen Meisters wie den Tugenden am
.lE'lttal ITrwi/>r> \/anJmmin lirir^ irr rlir»

Venezianisches Spiegelzimmer um 1750
Sammlung Eduard S i m o n - Berlin. — Kat. Nr. 257
Versteigerung bei P. Cassirer und H. II e 1 b i n g , Berlin,
am 10. und 11. Oktober 1929
Salle des glaces. Venise, vers 1750.
Collection Ed. Simon-Berlin. — No 257 du Cat.
chez P. Cassirer et H. Helbing, Berlin, les 10 et 11 Octobre

in der Levade. Der Nachdruck jedoch liegt
auf den Werken Giovanni Bolognas:
voran
kules
Cacus
taten,
Ausführung und ihrer schönen braunen Natur-
patina, sondern vor allem als einzige erhal-
tene Exemplare besonderes Interesse bean-
spruchen. Ihnen schließen sich die bekannie-

die
und
aus
die nicht nur wegen ihrer makellosen

Versteigerung bei P. Cassirer und
H. Heibing, Berlin

ziehen
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j/Matuen Mariä und des Verkündigungs-
L.- zwei hochrangige und äußerst liebens-
?9e Schöpfungen der deutschen Spät-
die im Katalog versuchsweise als „hes-
H bezeichnet werden.
1/ 1 ■ „ U ___ 16 UKr .

ii! Benedettos da Maiano, das die
i,^Wiederholung einer nicht mehr bekannten

Gruppen des Her-
und Herkules und
Serie der Herkules-

ooeur
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100 Bildwerke, die Eduard Simon im
seiner Sammeltätigkeit erworben hat
deren Zusammenstellung die Hand Bo-
vielleichi am deutlichsten erkennbar ist,
.''entrieren sich ausschließlich auf die ita-
sehe Renaissance und bilden ein Doku-
/ jenes Sammlergeistes, dem, kurz nach
Wiederenldeckung dieses Gebietes, das
yCr-Fnedrich-Museum seine Schäße an ita-
’^etier Groß- und Kleinplasiik verdankt.
Qualität dieser Abteilung ist ganz einzig¬

figürliche Bronzen und Geräte von der Hand
verschiedener oberitalienischer Meister, wie
Kassetten, Tintenfässer, Mörser, Leuchter, Öl-
lampen, Kaminböcke u. a.
Eine kleine Sonderabteilung umfaßt Pla-
ketten und Medaillen. Hier wären vor
allem die beiden Plaketten mit Madonnen-
darstellungen von D o n a t e 11 o und Bel-
la n o , der „Zweikampf“ M e 1 i o r i s , drei
Plaketten Riccios, der Hieronymus

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K ■J'A L'.n“ sie doch neben Hauptwerken der
'wTxV' C'mtesten Meister vor allem unter den

Begründet von Walter Bondy
Verlag: Die Kunstauktion Q.
Redaktion und Lesesaal:
Berlin W62, Kurfürstenstr.76-77 - Tel.: B 5 Barbarossa 7228
Herausgeber Dr. J. I. von Saxe

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I^bronzen Stücke, die, eine Seltenheit auf
Gebiete, als Unika anzusprechen, das,..
|‘> nur in diesem einzigen Abguß bekannt
Reihe der Bildwerke in Marmor, Ton
i. Holz seßt ein mit der polychromierten,
Hervoll erregten späten Madonna Lo-
*o Ghibertis, aller Wahrscheinlich-
fach aus S. Spirito in Florenz stammend,
endet im wesentlichen mit der Halbfigur
> Maria mit Kind von Andrea Riccio,
5'ehnender Höhepunkt der italienischen
j Renaissance. Der Kopf der Madonna, die
irisch in die Nähe des 1516 vollendeten
^Heuchlers im Santo in Padua zu setzen
/sf von einer klassischen Reinheit und
f Würde, die ihn künstlerisch an die Seite
i|. besten frühgriechischen Schöpfungen
|A- Zwischen diesen beiden Arbeiten sind
(I .‘Auptwerke zu erwähnen zwei um 1450—60
** Andene Madonnenreliefs in gebranntem
m isiertem Ton von Luca della Rob-
i'1 von denen wir das eine Stück in einer
jhachsten Nummern abbilden, der stehende
i^nes der Täufer als Knabe von Andrea

im’“ l',t|'d des Dogen Vendramin und in die
MinU,e^!‘‘ i(,Utn 1500 zu datieren. Es schließen sich an
' rtl1 l| Allegorische weibliche Gestalt von Ago-
i ,2 Busfi, eine venezianische Madonna
, die Büste eines Edelmannes mit

H abonniert beim Verlag, bei der Post oder bei den Buchhändlern,
"dser Büro: 122 Bd.Murat, Paris, XVI». Anzeigenannahme beim Ver-
bis Donnerstag. Telegr.-Adr.: Kunstauktion Berlin. Bankkonti:
ätsche Bank, Dep.-Kasse M, Berlin W62; Mosler, Süßkind & Co.,
Hin W 8. Postscheckkonti: Berlin 118054; Wien D 114783; Paris 1187 32

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, hätte Vj5 jd <i^ R o b b i a , das reizende Madonnen-
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daß 5u !■ ^’falkomposition des Künstlers darstellt.

er den Kleinbronzen des 16. Jahr-
fl yftvHs fehlt fast kein großer Name. Von
nd ,.r. 1(|i H Nachfolger Michelangelos, zweifel-
^°n B a n d i n e 11 i, stammen die beiden
fstücke des Herkules und einer mytho-

1Ch‘; «t S8o, u.v. -W.-.
Aiieh5e'jj(|k'j,. r Allongeperücke um 1700 und, als ein-
’, kikj ||i nichtitalienisches Werk, die beiden
zwei hochrangige und äußerst liebens-
■uche’ |j| 9e Schöpfungen der deutschen Spät-
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