Kunst und Künstler: illustrierte Monatsschrift für bildende Kunst und Kunstgewerbe — 6.1908

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PAUL CEZANNE, STILLEBEN

ERINNERUNGEN AN PAUL CEZANNE

VON

EMILE BERNARD



uf einem Spaziergang kam das
Gespräch auf Rosa Bonheur.
Das „war ein verteufeltes
Frauenzimmer," sagte er, „die
hat es verstanden, sich ganz
der Malerei zu weihen". Dann
prach er von Beaudelaire und

rezitierte, ohne sich zu irren „La Charogne"; er

Mit diesem Teil schliessen wir die Aufzeichnungen über
Cezanne. Bernard hat sie noch weiter ausgesponnen; doch

(SCHLUSS)
zog ihn Hugo vor, dessen Wortschwall und
Grosssprecherei ihm missHelen. Auf der Rück-
seite der vorher erwähnten Skizze zur Apo-
theose Delacroix1 fand ich folgende Verse, die
ganz im Stile Beaudelaires sind, obgleich Cezanne
sie gemacht hat:

Voici la jeune femme aux fesses rebondies.

Comme eile etale bien au milieu des prairies

glaubten wir, des beschränkten Raumes wegen, alles unterdrücken
zu sollen, was nicht Cezanne personlich betrifft. D. Red.

2 I

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