Bayerischer Kunstgewerbe-Verein [Editor]
Kunst und Handwerk: Zeitschrift für Kunstgewerbe und Kunsthandwerk seit 1851 — 54.1903-1904

Page: 341
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Unsere Bilder.

652 u. 653. Vorsatzpapiere von Thea Wittmann, München.

Farben: hellblau und hellbraun. schwarz, hellgrün, violett (in 2 Stufen).

einer für alle Areise höchst dankenswerten Weife das
hohe Andenken ihres verewigten Mannes. Die
Besuchszeit des Ateliers ist von Montag, den
)8. Juli au (Wochentags von 2—^1/2 Ahr, Sonn-
tags von HO—\2 Uhr) festgesetzt. Der Eintritt er-
folgt mittels Aarten, welche für ) M. zur genannten
Zeit im Atelierbau, Luisenstraße 33, sowie von
9 — 6 Uhr im Aünstlerhaus zu erhalten find.
Der Reinertrag kommt dein Uünstlerhaufe zugute.
Ferner ist die Verfügung getroffen, daß die Mit-
glieder des Uünstlerhausvereins gegen Vorweis ihrer
Mitgliedskarte zum Atelier Lenbachs freien Zutritt
haben.

^V>ucheinbande aus Froschhauceii. Froschhäute
zum Einbinden von Büchern werden, der in
Kalkutta erscheinenden Zeitung „Capital" zufolge,
von den indischen Buchbindern viel verwendet. Indien
hat sehr viele Frösche, und es wird berichtet, daß
ihre paut sehr zarte Farben bei geschickter Behand-
lung annehmen kann. Das so erhaltene Leder ist
sehr weich. Das Verfahren wird aber nur bei
Phantasiebänden angewendet.

Berichtigung. Nachträglich wird uns mit-
geteilt, daß die im letzten fjcft unter den Nummern 355
und 557 — Raffelte (S. 30)) und Palmenständer
(S. 302) — aus dem Meisterkurs des P. Behrens,
nicht des Rich. Riemerschmid hervorgegangen sind.

(Unsere (Kikder.

en Frauen und Frauenarbeiten sind die
Bilder dieses peftes gewidmet; denn
mit Ausnahme der Kopfleiste bei Be-
ginn des peftes enthält dieses lauter
Arbeiten, an denen Frauen in ausschlag-
gebender Weise beteiligt sind oder die zum mindesten
ihrem Paupttätigkeitsgebiete naheliegen. Die Flecht-
arbeiten und die Batiks haben in ihrem Begleittext
hinreichende Erklärung erfahren. Die zierlichen ja-
vanischen Batistmuster zeigen, wie gleiche Stilbediw
gungen überall unwillkürlich zu ähnlichen Grna-
menten führen; denn diese durchbrochenen Bordüren
könnten ebensogut vor Jahrhunderten in irgend
einem deutschen Panse entstanden sein. Sie geben

Kunst und Handwerk. 64. Iahrg. Heft U.

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