Die Form: Zeitschrift für gestaltende Arbeit — 2.1927

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A. E. G.-

KÜCHENMOTOR
MIT KAFFEEMÜHLE

Tischherd und Bratrohr können als Ersatz für
einen Kochherd dienen, und sind bei ihrer Auf-
stellung nicht an einen bestimmten Platz gebun-
den. Zur Bereitung einzelner Gerichte wird vor-
leilhaft eine Kochplatte verwendet, die in ver-
schiedenen Größen und mit günstigen Anschluß-
werten erhältlich ist.

Der Erwärmung kleinerer Flüssi£rkeitsmens;en die-

D DD

nen zweckmäßig die erwähnten direkt beheizten
Gefäße, bei denen der Wirkungsgrad noch günsti-
ger als bei den Köchplatten ist. Die bekanntesten
Geräte sind Schnellkocher, Teekessel und Kaffee-
maschinen.

Elektrisch beheizte Speisenwärmer bilden eine
willkommene Ergänzung der elektrischen Küche :
sie können durch Aufeinanderstellen einzelner
Kästen zu einem Wärmeschrank vereinigt werden,
während Heißwasserspeicher mit verhältnismäßig
geringen Leistungen beträchtliche Heißwasser-

mengen bereitstellen, deren Entnahme zu ganz
beliebigen Tageszeilen möglich ist.
Entscheidend für die Anschaffung elektrischer
Kochgeräte ist naturgemäß die Frage der Wirt-
schaftlichkeit. Auf Grund wissenschaftlicher Un-
tersuchungen und praktischer Erfahrungen kann
in einem mittelgroßen Haushalt bei ausschließ-
lich elektrischem Kochen für eine Person mit etwa
1 Kilowattstunde täglichen Stromverbrauchs ge-
rechnet werden. Naturgemäß wird der Verbrauch
durch die in den einzelnen Haushalten verschie-
dene Lebensweise und durch die Geschicklichkeit
beim Kochen wesentlich beeinflußt. Im übrigen
sind ja nicht die Stromkosten allein zu berück-
sichtigen, sondern es müssen alle übrigen, mit
dem elektrischen Kochen verknüpften Vorteile,
die in Zahlen nicht auszudrücken sind, mit ge-
wertet werden. Neben den bereits erwähnten Vor-
zügen sind hierbei besonders die Ersparnisse an
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