Kunst und Künstler: illustrierte Monatsschrift für bildende Kunst und Kunstgewerbe — 17.1919

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FRANZ NÖLKEN, SELBSTBILDNIS, 1913

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FRANZ NÖLKEN

1884—191 8

VON

FR. AHLERS-HESTERMANN

WenigeTage vor demWafFenstillstand ist derMaler
Franz Nölken noch gefallen, vierunddreissig-
jährig. Er hat ein paarmal in Berlin (Freie Sezession)
und München (Neue Sezession) ausgestellt, sonst kannte
man ihn ausserhalb Hamburgs kaum, wie das den Malern
dieser Stadt - immer ein wenig an der Peripherie -
so leicht gehen kann. Aber noch einem andern Kreise,
als dem heimischen, hatte er angehört: dem des Cafe

du Dome in Paris, und so ist die schon durch den Aus-
bruch des Krieges in alle Winde zerstreute kleine Schar
wiederum um einen ärmer geworden, einen jungen
wundervollen Menschen und einen unbeirrbar ringen-
den, Vieles wissenden und meisternden, Vollendeteres
wollenden Künstler. Der Freund, welcher ihn seit
seinem siebenten Lebensjahre gekannt und alle die
reichen Wanderjahre 'zu den schimmernd fernen,

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