Voss, Georg [Hrsg.]; Lehfeldt, Paul [Bearb.]
Bau- und Kunstdenkmäler Thüringens: Herzogthum Sachsen-Meiningen: Kreis Saalfeld ; Amtsgerichtsbezirke Saalfeld, Kranichfeld, Camburg, Gräfenthal und Pössneck — Jena, 1892

Seite: 199
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61 Camburg.

Thierschneck. Tümpling.

199

Thierschneck, 4V2 km südöstlich von Cam-
burg. — Brückner H, S. 728. - Hölzer, S. 252.

Kirche, 1811 an Stelle einer älteren. —
Brückner a. a. 0. — Hölzer, S. 253.

Weinkanne, von: 1664, mit dem eingravir-
ten (fast abgescheuerten) Lamm; am Henkel eine
Palmette. Zinn.

Ciborium, spätgothisch, einfach, aber inte-
ressant als eines der wenigen in der Gegend er-
haltenen. Messing.

2 Glocken von 1819.

Im Gasthof:

Schrank, aus dem 17. Jahrhundert.
In der Nähe: Grabhügel.

Ciborium in der Kirche zu Thierschneck.

Tümpling, l>/2 km nörd-
lich von Camburg; Tumplik,
Tümplingk gab dem alten
Geschlecht derer von Tüm-
pling seinen Namen. Das
Gut, erst Vorwerk des cam-
burger Schlosses, wurde 1472
zu einem Rittersitze erhoben.
— Brückner II, S. 721. -
Hölzer, S. 121. — Voit, S. 337.

Auf dem Wege nach
Camburg:

Klause, in den Fels ge-
hauen, romanischer Anlage,
später verändert, nament-
lich zugänglich gemacht. Die
beiden Räume sind bei aller
Unregelmässigkeit im Gan-
zen von Südost nach Nord-
west gerichtet und stehen nur

durch ein Fenster mit ein- S ►-. ; j r

ander in Verbindung. Der Grundriss der Klause zu Tümpling.

Bau- und Kunstdenkm. Thüringens. S.-Meiningen IV.
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