Die Form: Zeitschrift für gestaltende Arbeit — 3.1928

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DIE DEUTSCHE PRESSE UND DIE NEUE

GESTALTUNG

ZUR ERÖFFNUNG DER „PRESSA"

Die Presse ist es gewöhnt, daß sie um- den Fragen auf diesem Gebiet aufrollen

schmeichelt und umworben wird. Auf kei- wird, von unserem Standpunkt aus der

ner Veranstaltung und Tagung fehlt der deutschen Tagespressc einiges zu sagen

Dank an die Presse und die „Bitte, auch haben, so wollen wir von der üblichen

weiterhin....". Die Presse wird als maß- Schmeichelei absehen und wollen auch

gebende Stimme der Öffentlichkeit hinge- nicht als Bittende kommen. Wir wollen im

nommen. Ihre Macht ist gewaltig, sie kann Glauben an das Werdende auf dem Gebiete

Sein und Werden in starkem Maße verhin- der Formgestaltung in unserer Zeit die

dern, beeinflussen oder fördern. Sie schafft Presse an ihre kulturelle Aufgabe erinnern,

dem Geschehen das Ausmaß der W irkung. Dabei müssen wir vor allem unter Berück-

Wenn wir bei Gelegenheit der Eröffnung sichtigung der Eigenart der Presse und ihres

der Pressa, die ohne Zweifel die bewegen- Apparates prüfen, welchen Anteil sie bisher

Ein Insertionsmittel von un-
vergleichlicher Wirkung u.
internationaler Bedeutung
iit der anlasslich derPressa
herausgegebene offizielle

intemaHonale

PRESS

AusstelLui

KATALOG

1928

PROSPEKT DES

PRESSA-

KATALOGES

Entwurf: A. Nießen
Farben: blaugrau und
rotbraun

Format: 255 X 345 mm

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