Kunstchronik: Wochenschrift für Kunst und Kunstgewerbe — 20.1885

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Korrespondenz aus Mirnberq.

^---— Ne die Aussteller allen

>»,;s<tien > Beteiligung erwachsen, „ .

Loredanv, — die sarbcnprächtige Begegnnng , I wcitere» Auswandes iibe

Bacchus und Ariadnc dvn Tizian, — Lelazgilez n- Vcteiligung zu sein
- - - cr>„„,Nv„„dtscke Selvsi- s tzz?n,erl

WVIN" I»- "" -— ,

iberhcbt, der sonst im Gesolge

weueren . Sv beschafst z- B.

Bacchus und Ariadnc von Llzian, — Bcteiligung zu sem zgegi - AuMellungs-

Mi!,»» K-i-z-r. - « R-ml.-»»««- S-» ^

dildttis ttiis dciii Jahrc 1646, hiubcnö iV sch-ttnl-I-M. °--U«°"-A,,n„i
dePaillc, und Iiiottch- nnd-r-. Wenn II'I, Bcschnfitti'll "'ch , ölnörduiing dc,

dtth U.I. «.«E.

i Ui°«»chst

>lle diese Gemalve m ii^ic,- . -

arten vortrefflich wiedergegebcn wurden, so
zenügen, um uns dem Erscheincn der solgcnden lnw.
ruugen mit lebhaster Spannnng cntgegensehen zn
Biit ihrer llondvncr Nativnalgalcric habcn cic ^.ci
legcr das ucue Jahr trefslich begonnen nnd jcdcm
Kunstsreunde cine hochwillkommene Gabe gcboten.

Aorrespondenz.

Nürnberg, den 5. Januar I880.

Gcsamtbild,
beeinträchtigt wird.

Unscre schnelllebigc Zeit will auf aNen Gebicteu
industrieller Thätigkeit fortwährend NeneS sehen. Dieser
Zug nach Ncuheiten ist unstrcilig nach verschiedenen
Nichtungen hin krankhaft, aber der Fabrikant muß
vielfach damit rcchncn. Die gcwichtigste Lehrmeisterin,

wenn es sich darum handclt, veriiüuftiges Neues zu
d>:„ czipsckickte. Sie giebt einen

"»-,'ttl„«. d!« -, s.»-.- .-I

4, A, Di- iiil°-tttt.i°ttttl- »tt.l>-°«i.<! °°« »'b-iw' °°« M«l>"« "b d>°7"b ^

»«« -dlcu M-,«llc» und r-giruuzc», i«-lch° d»s dtthc. ° Vil! sich m ii-,

-isch- G-w-,li-iu„I-tti» ii. Rii-«b°-g I°> » »" I "itt. -iu -"-«dlich im", «'„s,

16. Juni bis kttt, Sevtembcr d. I. veranstaltct,

i vape- . .1. .

hc Gewerbemuseum 111 ticurnvei^ ^ it vom nach Zeit nnd ^elk »b weckselvolles Bild alles

15- Juni bis 30. Septembcr d. I. vcranstaltet, hal losten, l"'° Rzitz nnd dcS BU'nschen Kunst

'n allen Läuderu großeu Anklang gefuudeu. Die Be- deffen, was dcs Menschcn^ck n
L'iliguiig wird eine sehr rege und allgemcine. Japan dnrck^al'rtausln^ Ausstellnng eine soge-

seudtt besondere Regierungskommiffäre, China, Pcrsicu ^5-,''',;^,, Alüeilnng verbnnden wird, welche

e -vurkci, Rußland, Skandinavicn, Belgieu und nannte ^ 1. srübestcn >reit bis zum

'........ > k»"" r-

halb erklärlich nnd gerechtfertigt. Groß nnd vielsach
dürstcn die Anregungcn sein. die hicr geboten werdcu,
„,,d dicS nmsomehr, als dicse Abteilnng eme sast lnckcn-
lose Geschichte der Metallarbciten m küustlcrischer und
tccknischer Bezieh.mg bieten wird. Offentlichc nnd
Privatsammlnngen. Antignare nnd Pr.va.Personen
haben über alle Erwartung zahlre.ch ihre Bete.l.gnng
zugcsagt. Selbstverständlich tritt das bayensche Ge-
werbcmuse..». sür alle Kosten em, welche d.ese Ab-

teiluna erfordert.

Das Gebäude der Ausstell,mg. nugcfähr 3000 gin

„msassend. kann sowohl in Bezug auf seine Lage als

seine Bauart nnd seine Einteilnng kan.u guns.iger

aedacht tverden. Es befindet sich m nachster Nahe
- > --icköbten Tcrrain mit freier

bie Türkei, Rußland, Skaudinavien, Deig.v.- -----
Holland, Frankreich und Jtalien, England und Aweri a,
bie Schweiz, Österreich - llngarn, Jndicn :c. nciic>
dertreten sein. — Von jeher hat die Ersahrung ge
lehrt, daß Fachansstcllungcn, wcnn sie richtig angc-
ordnet wurden, von dem wohlthätiglten Einslnstc aist
die Entwickelung dcr betreffenden Jndustrien warcn;
eine internationale Fachausstellnng von Arbcitcn , -.ie
z» dcu vorziiglichsten und kunstvollsten gehörc», st'
zilin crstcnmale in Vorbcreitung, nnd ihr gliickln'c.
Gelingen, wvran nicht mchr zu zweiseln ist, win >'n-
Ersolges sür die bctrcffcndcn Jndustricn nicht ei
niangeln.

Zwar hat man auf Wcltausstcllungcn G-ligc»
heit gehabt, dicse Jndustricn dcr verschiedensten Völkcr

»u vergleichen: aber wcr weiß nicht, wie mühcvoll
und durch die räumlichen Entsernimgen ost unmoglich
I>K ai-iUpn tbun ru können, den

d War d' t, '-7' "'^'-" --r, , gedacht werden. Es vcsiiivn

j„e ,.7, ,w»e»i Nutzen thun zu köniien, den des Bahnhofcs, auf ciiicm crhöhteu Terraiu mit freier

-iesei/-,-"',.'"' Spezialausstelluug bietet. lli» llmsicht. cs ist fcuersicker, aus Eisen nud Backsteineu

sstell '" "'A-e sicher zu stcllen, jst mit der hergcstellt nud mit reichem malerischcu Schmuck ver-

Rol'?-, ^ Gogenstände auch eiue svlche sehcu. Das Licht, tcils Seitenlicht, tcils Oberlicht,

^o-piobiiktcu, Halbfabrikateu, Maschiucn uud ist iu reichlichstcm Maße vvrhaudeu uud höchst zweck-
chn Jabre l b Auosielliingcn dcr lctztcu mäßig angclegte Zugäugc und Ausgäugc vermittelu

^ bowiesen, daß gerade solche Gegen- ^ den Verkehr zu deu verschiedcncn Sälcn; dazwischcn

in»s„ck,.„ üukerst t""'" ^öle mit Vlumcnanlagen und

Wcrk

, dcn verswieo».-«.. - - .

„nt Vlumenanlagcn unv

^- , , . < s-,ck ireie -Hose >»» «>

berstellungen sür die Aussteller und Besucher äußerst bcsm en
"uchtbar waren, und eine große Reihe von Gcschästs- Gcbäudc steht cin kleiner, sorgstiltig

-erbiudungcn verdanken denselbcn ihren Ilrsprnng. Einc . . Park in Verbindung mil einem -veich

lkeuheit bietet diesc Ausstellnug auch dadurch, daß sic ansgestaltclci ^ ^ ^^„,sAben bcfindet sich cin originell
>en AuSstellern gleich von vornhercin in dcr bestimm- »nd ,vout-i>»>i
esten ^orm die Kosten sestsctzt, die ihnen durch ihre angclegtes 'ist s
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