Kraus, Franz Xaver [Hrsg.]
Die Kunstdenkmäler des Grossherzogthums Baden (Band 5): Die Kunstdenkmäler des Kreises Lörrach — Tübingen u.a., 1901

Seite: 6
DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kdm5/0012
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
dasselbe an den Bischof von Basel, der es ihm als Lehen zurück gab. Nachdem es
abwechselnd den Herren von Rötteln und von Krenkingen gehörte, kam es 1341 in den
festen Besitz des Markgrafen; doch blieben die Reichenstein im Genuss des Lehens.
Es wurde, wie Tschudi erwähnt, mit vielen andern Schlossern des Bisthumes Basel und
Konstanz durch das grosse Erdbeben von 1356 zerstört (vgl. Näher und Maurer
Burgen des Breisg. S. 80). Eine andere Zerstörung wird 1678 gemeldet (Sachs Mitth.).

Fig. ■

imbaeh. Kirche.

! üdaih.

Es stehen noch einige Reste einer Umfassungsmauer, welche an einem Rundthurm an-
stossen, wohl alles Gemäuer des 17.JI1S., ersterer von einem Durchmesser l'on 5,00 m
im Lichten und einer Mauerstärke von 2,50 m. Der Thurm mit 3 Geschossen ist
modern verarbeitet, so dass auf die ursprüngliche Art der Gewölbe u. s. w. nicht mehr
geschlossen werden kann. Jahreszahlen sind keine vorhanden. Ein kleiner, in die
Gartenmauer eingefügter Wappen ist von dem frühern Pfarrhause hierher verpflanzt.
Derselbe zeigt den Basler Krummstab, einen Stern und ein halbes Rad und ist 0,50 m
hoch. (Abb. des Schlosses an der Decke des Weiherschlosses Inzlingen, s. d. Art.) Haus
Nr. 21 vom Jahr 1733. mit Barockthüreinfassung.

In dem Gelände bei Brombach steht ein Grenzstein mit Reir.hensteinischen
Wappen.
loading ...