Kraus, Franz Xaver [Editor]
Die Kunstdenkmäler des Grossherzogthums Baden (Band 5): Die Kunstdenkmäler des Kreises Lörrach — Tübingen u.a., 1901

Page: 107
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grosse Christoffel, der ein Knäblein auf der Schulter durch einen Fluss tragt, dabei ihm ein
Eremit mit der Fackel zündet; 5) auf der linken Seite zwei Frauen mit Kronen auf dem
Haupte, eine führt einen Slab in der Hand nml einen Kelch, dit andere an einer Kette ein
wildes Thier. Nach der päpstlichen Auslegung ist es eine ehemalige Aebtissin. Die Darstell-
ungen auf den Flügeln sind Malereien gewesen, wie der üerichL hervorhebt. Die Darstellung
des Christophorus mit dem die Laterne haltenden Einsiedler kommt oft vor (vergi. Wessely
S. 126; Hu.senbeth p. 3S1. Von den beiden heiligen Freuen wird die eine die h. Bar-
bara, die andere die h. Justina sein, doch kann auch an lialbn'.a oder frigida gedacht werden.
Der Ort war im Mittelalter Sitz eines Adelsgeschlechtes (Hainricus filius dicit
Seiders de Tattingen 1260), angeblich auch der von Hoven; später baden-durlachisch.

FELDBERG

Schreibweisen: in pago Prisahgouve in loco Veldpcrga Sijo S. Gall. ÜB. II 276;
Veltpere 1130; Welberg zw. 13Ó0 bis 1370.

Litteratur: Martini £ „
Diöz. Müllh. I 79; Fecht (^ftWVti
Amtsbez. Müllh. S.
(Buchinger) Epi
Fastor. Lucei lens.
Bernardini abb. Bru

1Ó66,

149.

Pfarrkirche in den
Umfassungsmauern noch
alt (gothisch), die Fenster
und die Decke sind i"
neuerer Zeit überarbeitet,
bezw. erneuert. Der aus

; Militi

geschlossene go
Chor hat einfache
werkfenster. In dem Choi . ^_ ,
hübsches Sakraments- i^vf1.
A^spätgotbischeWand- §lp™5?$:
nische mit Umrahmung,
bez. \%6i\. Der Kirch-
thurm steht neben dem
Chor, hat ein Satteldach
und einfache gothischt
Fenster ohne Masswerk,
unten spitzbogige Mauer-
schlitze. Er dürfte noch dem 13. Jh.
(Der Thurmgiebel

iäp5

e Jahreszahl . \ ■ ij - 2 ■ 0 ■ (Fig. S3- D-i

Fig. JJ. Fdtibcrg. Ansicht der Kirche.

^zuweisen sein. Die Thurmballe ist ungewölbt.

le glücklich. In) Schlussstein des Giebelportals
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