Kunst und Künstler: illustrierte Monatsschrift für bildende Kunst und Kunstgewerbe — 10.1912

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liches. Slevogts Vorstellungsleben erschafft offen-
bar unaufhörlich Bilder, wenn er liest oder Er-
zählungen zuhört. Er ist reich genug, um diese
Bilder in endloser Folge aus dem Kopf malen und
zeichnen zu können und frei genug Naturformen
zu rhythmisieren, und in Reim und Klang zu
bringen. Es ist in seinen gemalten Improvisationen

ein Zug von froher Schnelligkeit und stürmischer
Bewegtheit. Auch wo wilde Leidenschaften ge-
schildert sind, bleibt es immer ein poetisch-male-
risches Spiel. Slevogt giebt Ausdrucksornamente,
die sowohl vor- wie rückwärts weisen und so die
Begebenheit auch zeitlich malen. Diese Bilder-
folge, in der man Faschingserinnerungen begegnet,

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