Bayerischer Kunstgewerbe-Verein [Editor]
Kunst und Handwerk: Zeitschrift für Kunstgewerbe und Kunsthandwerk seit 1851 — 50.1899-1900

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Kleine Nachrichten.

*80. Blumentöpfe aus getriebenem Kupferblech von Wilhelm und Lind, München.
(Vs der wirkt. Größe.) Muster geschützt.

ic industrielle Gesellschaft zu Mülhausen im
Elsaß stellt alljährlich eine ganze Reihe von
Preisangaben1) auf allen von ihr vertretenen Gebieten
— allgemeine industrielle Fragen, chemische und
mechanische Technologie, Naturgeschichte und Acker-
bau, Handel, Geschichte, Geographie, Statistik,
öffentliche Wohlfahrt, schöne Künste. Aus den z. Z.
schwebenden und zum s5. Februar zu lösenden Aus-
gaben mögen nur die folgenden, die für unsere
Leser von besonderem Interesse sind, namhaft ge-
macht werden: Nr. f06, vollständige Geschichte eines
der vorzüglichsten Industriezweige des Elsasses (Preis
eine Medaille und f000 Mk.), — Nr. p7, Projekte,
bctr. Restauration von Schlössern und historischen
Monumenten des Elsasses (Medaille), — Nr. {55,
Geschichte der Gattungen, der Formen und der er-
folgreichsten Kolorite der Mülhauser Gewebe (Me-
daille), — Nr. {56, Analyse der besten Lehrmethoden
des Zeichnens (Medaille), — Nr. {57, einfaches,

leicht erlernbares und zuverlässiges Verfahren, um
Zeichnungen zu vergrößern (Medaille). % G.

«ketten für Ligarrettenpackung sucht die Kom-
pagnie Lafernre in Dresden im Wege des Preis-
ausschreibens zu erlangen. Einlieserungstermin:
25. Januar sstOO; fünf preise: fOOO, 500, 500,
200, sOO M. Näheres durch die genannte Gesell-
schaft. -st G.

(Unsere (Kikder.

,) Wettbewerbe werde» stets an dieser Stelle bekannt gegeben; aber die
jeweils in Schwebe befindliche» Wettbewerbe gibt der Wettbewerb - Aalender
auf Seite 2 des Anzeigentheils Aufschluß. Die Programme zu den Preisaus,
schreiben liegen auf den, Sekretariat des Bayerische» Aunstgewerbevereins zu
MLnchen zur Linstchtnastme durch die vereinsmilglieder auf.

Die mit * bezeichnet-,, Wettbewerb - Programme können im Sekretariat
des bayer. Aunstgewerbevereins von den Vereinsmitgliedern eingesehen werden.

uf die in dem ersten Aussatz ausführlicher
besprochenen Habichte des Ehokichi
Suzuki folgen einige keramische Arbei-
ten, Nachzügler von der Sommer-
ausstellung im Glaspalast; ein paar
erläuternde Worte darüber finden sich in dem Aus-
stellungsberichte des letzten festes, Seite 57 ff. Der
die Ausstellungsstücke unterbrechende Kamin (Tafel q.)
gibt im Farbdruck deutlicher als in den gegenüber-
stehenden Schwarzdrucken die eigenartige flottflüchtige,
pastossarbige Behandlung der Läuger'schen Kera-
miken. Es ist ein gutes Zeichen für die Einwirkung
Max Läuger's aus die Hand-
werker in der „Kunsttöpferei der
Thonwerke Kandern", daß die
fertigen Arbeiten so getreu den
Charakter der Entwürfe wieder-
spiegeln, — aber auch dafür,
wie sehr der Künstler es ver-
standen hat, die ganze technische
Behandlung zu seinem geistigen
Eigentum zu machen. Die gleichen
Vorzüge in der künstlerischen Ver-
werthung einer einfachen Technik
zeigen die Arbeiten von Frau Elis.
Schmidt-pecht u.Magnussen.

*8*. Blumentöpfe, in Kupfer getrieben; von Wilhelm und Lind, München.
0/s der wirkl. Größe.) Muster geschützt.

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