Bayerischer Kunstgewerbe-Verein [Editor]
Kunst und Handwerk: Zeitschrift für Kunstgewerbe und Kunsthandwerk seit 1851 — 50.1899-1900

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Kleine Nachrichten.

Möbels", eine reizvolle
„Interieur - Ausstellung",
in welcher in sieben voll-
kommen eingerichteten
Zimmern das Mobiliar
und der gesummte Lsaus-
rath, vom gothischen bis
zum Empirestil, vorgeführt
werden, und zwar theils
aus den reichen Samm-
lungen des veranstaltenden
Museums selbst, theils
aus Privatbesitz. Die Aus-
stellung dauert bis Ende
Januar f899.

$

Zilien Wettbewerb für
einen Monmnencal-
brunnen schreibt die
Stadt Frankfurt a. M. für
dort geborene oder dort
ansässige Künstler zum
2. April aus. Der Brunnen
soll auf dem Römer-
hof errichtet werden. Der
I. Preis soll in der lieber®
tragung der Ausführung bestehen; für weitere Preise
stehen 900 Mk. zur Verfügung. Auf Verlangen
sendet die Stadtkanzlei das genaue Programm un-
entgeltlich. Hr F.

L'

2-^p Theodor Fischer:
Skizze zu einem Siegelstock.
(s/4 der wirk!. Größe.)

(Vom (KüchermarA.

Nordböhmische Gewerbemuseum J 873 bis
1898. Denkschrift zur Eröffnung des neuen
Museumsgebäudes in Reichenberg s898. Selbst-
verlag des Museums.

Wie dieses Museum im Jahre s873 gelegent-
lich des 25jährigen Regierungs-Jubiläums des
österr. Kaisers gegründet wurde, so feierte es beim
öOjährigen Jubiläum mit dem Abschluß seines ersten
Merteljahrhunderts den Einzug in's neue peim.
Die bei diesem Anlaß herausgegebene Gedenkschrift
Gehandelt in ihrein ersten Theil die Geschichte des
Museums, indem sie an der Hand der Sitzungs-
protokolle den frühesten Keimen zu der Museums-
^dee P8^P nachspürt und mit lebendiger Anschaulich-

^) Wettbewerbe werden stets an dieser Stelle bekannt gegeben; über die
aurf*«; *n befindlichen Wettbewerbe gibt der Wettbewerb - Aalender

sck 'u *tC ^CS ^uzeigentheils Aufschluß. Die Programme zu den preisaus-
jt?a -t.en liegen auf dem Sekretariat des Bayerischen Aunstgewerbevereins zu
unchen zur Einsichtnahme durch die Vereinsmitglieder auf.

. Die mit * bezeichneten Wettbewerb - programnre können im Sekretariat
es o^?er. Aunstgewerbevereins von den Vereinsmitgliedern eingesehen werden.

keit die Kinderjahre des Museums schildert, das
zunächst mehr gewerbliche Fachschule war und erst
nach Ausschaltung der Schule (herbst \ 879) dem
höheren Ziel zustreben und sich „im Laufe der Zeit
zu der Eentrallehrmittelsammlung für sämmtliche
gewerbliche Lehranstalten Nordböhmens entwickeln
konnte", worauf dann auch (1883) das Museum
seinen jetzigen Namen erhielt. Daß die nationalen
Kämpfe Böhmens auch in die Museumsgeschichte
hineinleuchten, läßt sich durch Nichts deutlicher kenn-
zeichnen, als durch den iin Juli 1892 beschlossenen
und von dem erzherzoglichen Protektor sowie den
Behörden bestätigten Statutenzusatz: „Die Geschäfts-
sprache ist die deutsche". — Der zweite Theil der
Denkschrift bringt, ausgestattet mit zahlreichen, zum
Theil sehr originellen Bildern, eine Beschreibung
des Neubaues, der dritte eine ausführliche Statistik
über Verwaltung und Thätigkeit des Museums —
Euratorium, Stifter, Museumsmitglieder, Museums-
besuch, Bibliothekbenützung, Ausstellungen, Vorträge,

2^2. Theodor Fischer: Skizze zu einem Regatta-kvanderxreis.
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