Kunst und Künstler: illustrierte Monatsschrift für bildende Kunst und Kunstgewerbe — 11.1913

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der Stücke, die auch die Nationalgalerie besitzt oder
die aus mancher Ausstellung zur Genüge bekannt
sind.

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Es sollte nur ein Überblick gegeben werden,
um zu zeigen, wie gesund und vorbildlich der Geist
ist, der die vielumstrittene Sammlung der Bremer
Kunsthalle organisiert. Man steht, alles in allem,
vor einer Galerie moderner Kunst, die grundsätz-
lich richtig angelegt ist. Das heute schon Erreichte

ist so, dass man mit der Empfindung fortgeht: was
ist es doch für ein gut Ding um ehrliche, sach-
liche und tüchtige Arbeit! und dass man eine
Sammlerthätigkeit, wie Gustav Pauli sie im Auf-
trage des Bremischen Staats ausübt, als symptoma-
tisch betrachtet. Als ein Symptom dafür, dass das
Verhältnis der Nation zur Kunst, nach einer langen
Zeit der Unfruchtbarkeit, wieder gesund und pro-
duktiv werden will.



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AD. MENZEL, ZEICHNUNG

MIT ERLAUBNIS VON F. DRUCKMANN A.-G.3 MÜNCHEN

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