Kunst und Künstler: illustrierte Monatsschrift für bildende Kunst und Kunstgewerbe — 7.1909

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O.Gr.

WILLIBALD KRAIN, GRABLEGUNG

USGEST. IN DER MUNCIIENER SEZESSION

KUNSTAUSSTELLUNGEN

DIE MÜNCHENER FRÜH JAHRSSEZESSION

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WILHELM WO RR IN GER

Vor Jahren hatren die Frühjahrsaussrellungen der
Sezession einen inrimen Reiz. Man wussre sich vom
grossen Fremden- und Kauferpublikum des Sommers
unbeobachrer und srellre inrerne Atelierexperimenre zur
freien Diskussion. Das gab den Aussrellungen die be-
sondere Physiognomie und aller Reichrum an persön-
lichen Zügen verdeckre nie die Linien einer besrimmren
Richrungstendenz, an der man sich über die kommenden
Enrwicklungsmöglichkeiren orienrieren konnre. Und die
Diskussion war nach allen Seiten hin fruchrbar. Heute
befindet sich die Früh-
jahrsaussrellung auf
dem Niveau der som-
merlichen Veransral-
rung. Die Sezession har
Ferr angeserzr. Im
Frühjahr und Sommer
die gleiche Armosphäre
sarurierrerExisrenz,die
gleiche Glaspalasrlufr,
die gleiche Marktreife

CURT WITTE, DER GEKREUZIGTE

des Geborenen. Um die bürgerliche Behäbigkeir zu
kachieren, lässt man sich von Paris einige Sensarionen
kommen, die auf regulärem Wege, d. h. wenn sie aus
irgend einem Schwabinger Arelier eingeschickr worden
waren, niemals die Jury passierr hätten.

Diesmal bestreitet man mit einer Anzahl Cezannes
das undisziplinierte Kuriositätsbedürfnis des Publikums.
Es sind einige schöne Stücke darunter und keines ist
dabei, das dem mit Cezanne einigermassen Verrrauren
nicht werrvolle Aufschlüsse gäbe. Aber um das grosse

Publikum an die Er-
scheinung Cezannes zu
gewöhnen, sollre man
nur das Auserlesensre
nehmen.

Wie wenig die Se-
zession mir ihrer Über-
zeugung mir ihrem
Herzen hinter der Ver-
anstaltung steht, wird
hinreichend durch die

AUSGEST. IN DER MUNCHENEK SEZESSION

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