Das neue Frankfurt: internationale Monatsschrift für die Probleme kultureller Neugestaltung — 2.1928

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DAS NEUE
f FRANKFURT

Z MONATSSCHRIFT FÜR DIE PROBLEME MODERNER GESTALTUNG

HERAUSGEBER:

ERNST MAY UND FRITZ WICHE RT« VERLAG ENGLERTUND SCHLOSSER ■ FRANKFURT AM MAIN

PROGRAMM

Mit ihrem Eintritt in den zweiten Jahrgang erfährt unfere Zeitfchrift eine kleine
Änderung, die fich vor allem nach der perfönlichen Seite hin geltend macht.
Herr Stadtrat Ernff May, der Gründer des „Neuen Frankfurt", der die fieben
Hefte des erften Jahrgangs redigiert hatte, wird in Zukunft zufammen mit
Herrn Profeffor Fritj Wiehert, dem Direktor der ftädtifchen Kunftfchule, als
Herausgeber zeichnen. So ftehen an der Spitje des Unternehmens die Leiter
derjenigen beiden Ämter, in denen fich für Frankfurt die Arbeit an den Fragen
und Problemen der neuen künftlerifchen Geftaltung am fichtbarften konzen-
Konrtruktion der Piscafor^Bühne aus mehren friert, des Hochbauamtes und der Kunftfchule. Die Schriftleitung übernimmt

ren kleinen Szenen. Silhouette von Erwin i ■ ■ . . ■ ,

Piscator der Unterzeichnete.

im nächften Heft fpricht oskar schlemmer Was uns an neuen Plänen für die Erweiterung des Programms vorfchwebt,

ÜBER DIE PISCATOR-BuHNE , Tri

das ift in den bisherigen Heften mehrfach angedeutet, z. I. Ichon verwirklicht
worden. Der neue Untertitel nun gibt diefem Gedanken eine präzife Faffung.
„Das Neue Frankfurt" wird als „Monatsfchrift für die Probleme moderner Ge-

Jgg, , _ ±_ , ffaltung" in monatlich erfcheinenden Heften nicht nur die zentralen Fragen

P^EBBmBEi^^iHaMSMSt^SH der neuen Baukunft und des neuen Städtebaus, fondern darüber hinaus alle
JjBL^2^Pll9H| jene Strömungen und Neubildungen darfteilen, in denen das moderne Leben,
If1IP8h5M^^^ foweit es aus künftlerifchen Abfichten heraus geformt wird, fich einen Ausdruck

{^gS^^SE^^äli^ii-j^ fucht. Dafj dabei die Stadt Frankfurt mit den Fragen, die hier zu einer Löfung
MBSB^^S?38!r"drängen, fehr oft den Ausgangspunkt der Publikationen bilden wird, halten
Frankfurt am Main wir für einen Vorzug: in den Leitungen und Plänen einer lebendigen Stadt

baÄmtk^uK^ fpiegelt fich das Bild der modernen Welt, an deren Aufbau wir alle arbeiten.

STADT J. Gantner

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