Heidelberger Zeitung — 1866 (Januar bis Juni)

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Vergebung von Eisenbahnbau-Arbeiten.

Rr. 214. Die Arbriten bes !. und U. Looses der Eisenbahnlinie von MeckeSheim nach Sinsheiiy,
Rappenau, Wtmpfen und Zartfeld (KriedrichShall) sollen im Wege der Soumisfion in Accorb verge-
ben werden.

Dieselben find folgend veranschlagt: LooS i. Loos II.

Herstrllung deS Raumes. 160,822 fl. 52 kr. 185,2^ fl. 9 kr.

UebergangSwerke sxcl. Eisenwerk. 81.529 fl. 47 kr. 79,021 fl. 26 kr.

llnterbau drr Bahn .39,780 fl. - kr. 13,920 fl. 40 kr.

Obrrbau der Bahn . 14,595 fl. 57 kr. 9.201 fl. 18 kr.

StationSeinrichtungen. 80,048 fl. 44 kr. 12,204 fl. 53 kr.

376,777 fl. 20 kr. 299,636 fl. 26 kr.
Die zu leistende Laution ist auf 5pEt. deS VoranschlagS festgesetzt und kann in baarer Einzahlung
oder durch Hinterlegung von Werthpapieren, welche anf den Inhaber auSgesttllt finv, gemäß den Be-
dingungrn ^geschehen. ^Bedingnißhaft, Mank und^Kostenüberschläge können von jetzt an bis zur Sou-

Die SoumisffonSanerbietungen für jedes der beiben ^ArbeitSkoose müssen in verfiegelten mit der
Auffchrift „Soumission für die Eisenbahn-Arbeiten des l. (II.) Looses" versehenen fran-
kirten Schreibrn bis zum

^ ^ Samstag, den 14. Apri! I., Vormirtags S Uhr,

genügend Bevollmächtigte anzuwohnen unv fich dazu auch mit dcn erforderlichen Zeugniffen über ihre
LeistungSfahigkeit und ihr Eautions- und Betriebsvermögen zu versehen.

Sinsheim, den 24. März 1866.

Großh. Eisenbahnbau-Inspectton.

Stuber. (2)

Feuerverstcherungs Anstalt

der Sayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank.

GeschLftS-Ergebuiffc p><> 1865.

DaS VersicherungS-Kapital der Anstalt laut AuSweis deS vorjährigen Rcchen-

schastsberichtes am Schlnsse deS JahreS 1864 in Kraft mit. . . . fl. 374.569.446.
erhielt im Jahre 1865 einen Retto-Zugang (abzüglich aller aufgehobenen

und abgelauscnen Verstcherungen) von.„ 52,195,337.

betrug soinit ultimn Dezrmber 1865 .fl. 426,764,783.

Für Braitd-Entschadigililgen wurden an 245 Brand-Beschädigte veransgabt . "ffl 334,487.

und seit dem Bestehen der Anstalt.fl. 4,884,762.

' Deilungsniittel sind:

Da» ursprknglich baar eingezahlte Garantie-Kapital vvn.fl. 3,000,000.

Der complctiite Reservesond vvn.fl. 1,000,000.

Dir Prämienreserve »on.fl 295,242.

L 4,295,242

Die Bank verstchert Gcbäude, Mobilien, Waaren, Maschinen, Feldfrüchte, Vieh rc. rc. gegen
Feucr- und Blitzschaden (auch kalten Schlag) zum «ollen Werthe und findet bei derselben keine
in dorhinein bcstimmte Abminderung der Erntevorrgthc statt; auch leistet die Bank Ersatz für
das beim Brande Abhandengekommene.

Die Anwendung von transportablen Dampfmaschinen (Lokomobilen) als bcwcgende Kraft
für landwirthschaftliche Majchinen jeglicher Art ist durchauS unter einfachen, nicht lästigen Be-
dingungen gestattet.

Jm Fallc einer VorauSzahlung der Prämic gewährt die Bank alle jcne Vortheile, welche
andere solide Verflcherungsanstalten einräumen.

Zur Verinittelung von Verstcherungen unter Zusage billiger Prämicn und prompter Ent-
schädigung im UmglückStalle erbieten stch die Agenten:

Z.t. FreuLenberger, Eiseiihdl. inZinsheim. ! Ioh. Gürlitt, Lhirurg in Eppingen.

I. W Lbert, kiechiinngsstellec in Airchardt. ! Ph. Held, Ssm. in Ichönan.

Custav Frey, öffcntliches Veschästsbürean ! tnxus Wagner, Maurermstr. in Wiesloch.
in Heidelberg. (2) j I. viegler, Kchiffwirth in Haßmersheim.



vatnsnrsilnnA knr älolle unll Lantlardelt.

Weinversteigerung

zu Neustadt a. d. Hardt.

Mittwoch, den 11. April nächsthin,
VormittagS 10 Uhr,

in ihrer Wohnung dahter lassen die Reltcten des
daselbst verlebten Gutsbefitzer und Stärkfahrikan-
ten Ioseph Kronenberger ihre selbst gezoge-
nen und reingehaltenen Weine aus allen Jahr-
gangen von 1857 biS 1865 einschlteßlich, im Ganzen

Ivv Stück

größtenlheilS Traminer öffentlich vrrstcigern. Bei
brsagten Wrinen befinden fich auch circa2Vr Stück
rothe Wemc und können^die Proben am 27.

Neustadt, den 16. März 1866. (2)'

A. Neumayer, kgl. Notar.

wit tdellvv!ssr^tteinitr!uox ösr iv ckisssr 2eitsedrift

H6U68t6gr088S

Capitalien- Berloosung,

welche in ihrer Gesammtheit

IN.VVV Gewinne

enthält, alS:

200,000 Nurk.

1Präm.100,000M.

3Ge>°.»4000 M.

IGew.» 100,000


16

„ »3000



1 „ » 50 000



50

„ »2000



1 „ -i 30,000



6

„ »1500



1 „» 20,000



6

„ »1200


1 „ s 15,000



106

„ »1000



7 „ » 10,000


106

„ » 500



2 „ » 8000


6

„ » 300


2 „ » 6000


106

„ s 200


3 „ » 5000




n. s. Iv.


bei strenger Strafe verboten ist. ^ ^

Von obiger Eapitalien-Verloosung bekommt

ein Jeder sein Driftinalloos in
Händen.

Die amtlicben Gewinnlisten werden sofort
nach der Entscheidung zugesandt, die Gewinne
werden bei allen Bankhäusern ausbezahlt,
Pläne zur gefälligen Anficht gratis. Auswär-
tige Aufträge auch nach den entferntesten Ge-
genden werden prompt und verfchwiegen auS-
geführt. Unser Geschäft wird immer das von
Fortuna^begünstigte g^nannt, da bei nnF

V, Original-LooS kostet 2 Thlr.

Man beliebe stch gefälligst direct zu wen-
den an (ri

(itzdiüäer IiiliLiitdlä,

Gur gewäffertc

Ktockflsche

stnd jeden Tag zn haben bei
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Redactton, Druck und Berlag »o» Adolph Emmerling, VerlagSbuchhandlung und Buchdruckeret in Heidelberg.
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