Kunst und Künstler: illustrierte Monatsschrift für bildende Kunst und Kunstgewerbe — 14.1916

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ALFRED RETHEL, LANDSCHAFT. GETUSCHTE ZEICHNUNG

ALFRED RETHEL

IN DEN JAHREN 1852-1853

ZUM HUNDERTSTEN GEBURTSTAG RETHELS AM 15. MAI

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Da Rethels Geist im Jahre 1855, nach siebenund-
dreissigjährigem Leben, verfiel, will man der
letzten Blätter seiner Hand, soweit sie bekannt sind,
aus der Zeit von r 8 5 2-1 8 5 3 etwa, nicht recht froh
werden. Man glaubt in ihnen schon die Züge des
Verfalles zu sehen. Die Zeichnungen seiner wirk-
lich schwachsinnigen Zeit sehen ganz anders aus,
und jene zeigen Rethel von der stärksten Seite.

Immerhin haben die Schriftsteller den kritischen
Moment allmählich hinaufgerückt. Dem Wolfgang
Müller von Königswinter, der die seinerzeit üblichen
Ansichten ausspricht, erscheint schon der „Hanni-
balzug" (1844) verdächtig, und er fragt sich und
uns, „sind hier nicht schon die ersten leisen Spuren
jener Krankheit zu erkennen, welche den Künstler
später ergriffen hat:" (Alfred Rethel, Blätter der
Erinnerung. Leipzig 1861, Seite 117) — Joseph
Ponten, der bisher Letzte, der in grösserem Umfang
über Rethel geschrieben hat, (Alfred Rethel, Des
Meisters Werke in 300 Abbildungen. Stuttgart und

Leipzig 191 1), geht etwas weiter und wird erst bei
den Jahren 1852 — 1853 zweifelhaft.

Vor der Menge der Produktion hätte er Respekt
haben müssen, aber er hat keinen Überblick. Er
versäumt es, die wenigen Abbildungen von Werken
aus jenen Jahren als ein Ganzes vorzustellen.*

* Zunächst würde dazu gehören der „Ministrant" von Seite
in, der bei ihm irrtümlich „um 1850" datiert ist. (Die schöne
Zeichnung dazu, wahrscheinlich doch vorher entstanden, ist
einwandsfrei 1852 gezeichnet, und zwar von Frau Rethel, deren
Bruder Otto der Dargestellte ist.) Wenn Ponten das Blatt vom
„Kaiser Theodosius", wie es richtig ist, gemäss der späteren
Uberzeichnung zu den Stücken aus 1852 zieht, so muss auch
die „Salbung Davids" dahin, die er bei dem Jahrgang 1839, auf
Seite 41 lässt. Die schöne Umrahmung giebt er irgendwo im
Text. Die Ansicht von Dresden auch. — Unter dem vielen,
was er ausgelassen hat, ist zunächst die Mehrzahl der Studien
zu dem „Wittekind"-Fresko. Etwas nachgeholt hat er dann bei
der Herausgabe der Briefe (Berlin 1912), wo nach Seite 128 der
„kniende Mönch" von 1852 kommt, und nach Seite 144 aus
demselben Jahre der wunderbaie Kopf des Mönchs, der auf
dem Fresko links unten neben dem Alboin steht. Auch land-
schaftliche Zeichnungen hat er ausgelassen. Sie sind in Notiz-
büchern der Frau Rethel gewesen; das eigentliche Skizzenbuch

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