Frimmel, Theodor von [Editor]
Blätter für Gemäldekunde — 1.1904-1905

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Nr. i,

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BLÄTTER FÜR GEMÄLDEKUNDE.

que des arts“ auch die „Gazette des beaux
arts“, die Zeitschrift „Les arts“ (vom Jänner
1904) und die Wiener „Montagsrevue“ vom
1. Februar 1904.

Aus Siena. Guido Cagnola gibt in der
„Rassegna d'Arte“ vom Februar (1904) u. a.
eine Abbildung und Beschreibung zu einer
neuen Erwerbung der „Accademia delle Belle
Arti“. Es handelt sich um ein wohlerhaltenes
Andachtsbild mit Sankt Laurentius, das dem
Vecchietta zugeschrieben wird. Früher be-
fand sich das interessante Stück in einem
Kapuzinerkloster.

AUS DER LITERATUR.

(Einigen der aufgezählten Werke soll bei Gelegenheit
eine ausführliche Besprechung gewidmet werden.)

Paul Kristeller: „Andrea Mantegna.“
Mit 25 Heliogravüren und 163 Textabbil-
dungen. Berlin und Leipzig, Verlag Cosmos,

1902. Kl. Fol. XII und 600 S.

Georg Graf Vitzthum: Bernardo

Daddi. Mit sieben ganzseitigen Abbildungen
in Autotypie. Leipzig, Karl W. Hiersemann,

1903. Oktav. 90 S.

Josef Strzygowski: Der Dom zu

Aachen und seine Entstellung, Ein Protest.
Leipzig, J. C. Hinrichssche Buchhandlung, 1904.
Oktav, 98 S.

E. Raehlmann: Über Farbensehen und
Malerei. Mit sechs farbigen Tafeln. 2. Auflage.
München, Ernst Reinhardts Verlagsbuchhand-
lung, 1902. Oktav, 55 S.

Fortunat von Schubert-Soldern:
Von Jan van Eyk bis Hieronymus Bosch,
ein Beitrag zur Geschichte der niederländi-
schen Landschaftsmalerei. Heft 46 der „Studien
zur deutschen Kunstgeschichte“. Straßburg,

J. H. Ed. Heitz (Heitz & Mündel), 1903.

Max Haushofer: „Die Landschaft.“

Nr. 12 der „Sammlung illustrierter Monogra-
phien“. Bielefeld und Leipzig, Velhagen und
Klasing, 1903.

Felix Rosen: „Die Natur in der Kunst.
Studien eines Naturforschers zur Geschichte
der Malerei.“ Mit 120 Abbildungen nach
Zeichnungen von Erwin Süß und Photogra-
phien des Verfassers. Leipzig, B. G. Teubner,
1903. Oktav, 344 S.

NOTIZEN.

„Ein Wort über (J. Fr.) Millet von Jozef
Israels“ in Cassierers „Kunstund Künstler“
Februarheft 1904.

„Finnländische Künstler, Skizze von
Helene Vollmar.“ Bongs „Moderne Kunst“,
XVIII. Jahrgang, 14. Heft.

„Die Kunst für Alle“ (herausgegeben
von Fr. Schwartz) bringt in Heft 11 und 12
einen reich illustrierten Artikel „Die Meister
des paysage intime“ von W. Gensei und in
Heft 13 eine Studie von H. Thode über Hans
Thoma.

In E. A. Seemanns „Kunstchronik“, XV.
Jahrgang, Nr. 17, schreibt Kesser „Zu Hans
Sandreuters Gedächtnis“ und E. Steinmann
über die Neuordnung des Museums zu Neapel.

In der „Chronique des arts et de
la curiosite“ äußert sich E. Durand-Greville
über die drei bekannten Exemplare der Ma-
donna in der Felsgrotte von und nach Lio-
nardo da Vinci.

BRIEFKASTEN.

Viele Zuschriften, die Gemälde betreffen, sind
in jüngster Zeit bei mir eingelaufen. Sie alle eingehend
und mit Aufwand des hergebrachten Formelkrams
zu beantworten, ist mir jetzt unmöglich. Bis auf wei-
teres antworte ich an dieser Stelle mit wenigen Worten.

L. Wien. Besten Dank für das Photo. Die „Blätter
für Gemäldekunde“ werden sich nächstens ausführlich
mit der Bildergruppe aus der Familie A. beschäftigen.

A. M. Wien. Ihr Bild, das ich vor Jahren schon
gesehen habe, ist gewiß eine Kopie.

Dr. F. X. J. Prag. Bei Gelegenheit einer Studien-
fahrt nach Prag will ich Ihr Bild genau untersuchen.

L. S. Berlin. Es mangelt an Zeit, zur Beantwor-
tung eines Briefes mehrere Fahrten zu unternehmen,
doch hoffe ich, daß Ihnen eine der nächsten Nummern
brauchbare Anhaltspunkte bieten wird.

A. N. Wien. Ich bitte, Ihre Bilder so bald als
möglich abholen zu lassen. Das mittelgroße ist eine
Kopie nach Cagnacci. Über die beiden anderen nähe-
res mündlich.

B. M. Meine „Galeriestudien“ sind in den Ver-
lag von Georg Müller in München (Königinstraße 59)
übergegangen. In demselben Verlag ist auch meine
Skizze „Moderne Kunst“ erschienen.

ANKÜNDIGUNG.

Vier Gouachebilder von Jakob Alt aus dem
Jahre 1817 verkäuflich. Zu besichtigen in Wien,
I., Hegelgasse 13, IV. Stock, Tür 21. Täglich
------- - von 1 bis 3 Uhr. - -- -- -- -

Für unverlangte Einsendungen wird keine Bürgschaft geleistet. Preis dieses Heftes X Krone 17 h = 1 Mark.
Klischees der „Graphische Union“. Druck von Friedrich Jasper in Wien
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