Frimmel, Theodor von [Editor]
Blätter für Gemäldekunde — 1.1904-1905

Page: 108
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BLÄTTER FÜR GEMÄLDEKUNDE.

Nr. 6.

nis in der Hermannstädter Galerie
(Nr. 995) für eine Arbeit des Sweerts
(hierzu auch das erwähnte Repertorium
XXIV).

Wenden wir uns nochmals dem
Bilde der Galerie Harrach zu, so merken
wir zwar, daß es einmal durch Restau-
rierungen, beziehungsweise durch zu

rote Mütze. Die Kleidung des rechts
sitzenden ist gelblich. Sein Barett weist
hellblaue Töne auf.

Von anderen Bildern aus Wiener
Galerien, auch aus den Sammlungen
Czernin und Harrach, soll bei nächster
Gelegenheit gesprochen werden.

scharfes Putzen stellenweise gelitten hat,
aber immerhin zu den leidlich erhal-
tenen Arbeiten des Meisters gehört. Die
ursprünglichen Farben sind wohl zu-
sammengestimmt. Der junge, der mitten
im Bilde zu sehen ist, wurde vom
Künstler in grauliche Kleider gesteckt.
Der Spieler links trägt einen hell ziegel-
roten Anzug und eine anders getonte

ZEICHNUNGEN SCHWINDS ZUR
SCHÖNEN LAU VON MÖRIKE.

Im Jahre 1868 zwischen dem Ende des
März und dem 22. Mai sind Schwinds Zeich-
nungen zur Fee Lau entstanden. Darüber
wird man sich aus den Briefen klar, die der
Maler in jener Zeit an Freund Mörike, den
Dichter der Historie von der Schönen Lau
geschrieben hat. Der Poet und der bildende
Künstler waren schon lange innig befreundet
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