Frimmel, Theodor von [Editor]
Blätter für Gemäldekunde — 1.1904-1905

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Nr. 2.

BLÄTTER FÜR GEMÄLDEKUNDE.

und Goldmann, Leipzig, kunsthistorischer
Verlag.

Artur Jellinek: Internationale Biblio-
graphie der Kunstwissenschaft. I. Band, Jahr-
gang 1902, Berlin, B. Behr 1903. 366 Seiten, 8".

Zeitschrift „Oud Holland, nieuwe Bij-
dragen voor de Geschiedenis der nederlandsche
Kunst, Letterkunde, Nijverheid enz.“, geleitet
von A. Bredius und E. W. Moes. 4". 21. Jahr-
gang, 1902, Lieferung 1—3.

„Bulletin, uitgegeven door den neder-
landschen Oudheidkundigen Bond." Amster-
dam, Johannes Müller. 8". 5. Jahrgang, Februar
und März 1904.

A. W. Keim: Technische Mitteilungen für
Malerei (Jahrgang XX, Nr. 19).

„Neue Kunst“, herausgegeben von der
„Photographischen Gesellschaft“, Berlin. 40.
Heft 1.

NOTIZEN.

Ad. . 'enturi veröffentlicht im „L’Arte“ (VII,
S. 61 ff.) drei Gemälde aus der Sammlung des Prin-
cipe Drago in Rom.

In derselben Zeitschrift (VII, S. 73 ff.) behandelt
Enrico Brunelli die Gemälde im Palazzo Care-
giani in Venedig.

„Thj^Studio“ vom 15. März. Artikel von Axel
Tallberg „Modern painting in Sweden“ und H. Frantz
„Modern french pastellists“.

„I/illustration“ (Nr. 3186) bringt das Bildnis
des neuen Pariser Akademikers Garolus-Duran und
daneben Abbildungen von Gemälden des Gefeierten.
Carolus-Duran nimmt den Platz in der Akademie ein,
der durch Gerömes Tod frei geworden ist.

„The Art JournaP von 1904. Artikel über John
Lavery, George Stubbs, A. Böcklin, Le Sidaner, Rodin.
Ch. Towne. Eine Abbildung des Alessio Baldovinetti
im Louvre.

„Die Kunst für Alle“ (F. Schwarz, Verlags-
anstalt F. Bruckmann A.-G., München) bildet in Heft 14
ein Brustbild von Max Kurzweil in Farbendruck nach.
— Umfassender Ausstellungskalender. Das Heft ist
im übrigen hauptsächlich dem Bildhauer Rudolf Weyr
gewidmet.

Mehrere Jahre lang ist in der „Chronique des arts
et de la curiosite“ eine Artikelreihe erschienen unter
dem Titel „Quelques tableaux de maitres rares“. Dann
brachten „Helbings Monatsberichte über Kunstwissen-
schaft und Kunsthandel“ eine Kette von Mitteilungen
über „Bilder von seltenen Meistern“. Daran schließt
sich in neuester Zeit eine Studie von Pietro Toesca
in Venturis „L’Arte“ (VII, S. 49 ff.). Sie behandelt
einige „Umili pittori Fiorentini del principio
del quattro cento“.

Über einen bisher wenig beachteten Sienesen des
Trecento, über Bartolomeo Bulgarini, einen Schüler
Pietro Lorenzettis, macht Attilio Rossi in Venturis
,.L‘Arte“ (VII, S. 19 ff.) wichtige Mitteilungen, an die
sich weitere über Sano di Pietro anreihen.

Die „Zeitschrift fürbildendeKunst“ (E. A.
Seemann, Leipzig) enthält in Heft 7 eine Studie über
den Crucifixus von Matthias Grünewald in Karlsruhe
(Fr. Rieffel), einen Artikel von Emil Sigerus über die
Galerie in Hermannstadt, einen weiteren von F. Becker
über Franz Pernat, endlich einen über die Lürmann-
sche Galerie von Gustav Pauli.

Im Beiblatt ,,Der Kunsthandel“ zahlreiche Mit-
teilungen über Auktionen und Sammlungen.

Ein reich illustriertes Heft von „L‘art flamand
et hollandais“ (einer neubegründeten Zeitschrift) be-
faßt sich ausschließlich mit dem Maler-Bildhauer Kon-
stantin Meunier.

TODESFÄLLE.

(Einige ausführliche Nachrufe bleiben Vorbehalten.)

Hingegangen sind: Am 6. März die Malerin Her-
mine Munsch in Wien (Nekrologe in den Wiener
Tagesblättern). — Am 7. März Maler RudolfMiiller
zu Reichenberg in Böhmen („Münchener Neueste Nach-
richten“, „Wiener Montagsrevue“). — Am 15. März der
Maler Mose Bianchi in Monza („La Domenica del
Corriere“ und J. J. Webers „Illustrierte Zeitung“). —
Am 27. März Maler Ferdinand Pauwels in Blase-
witz bei Dresden (Tagesblätter vom Ende des März). —
Am 28. März Maler Karl Weysser in Heidelberg
(T agesblatt „Die Zeit“). Am 29. März Maler Bernhard
Fiedler in Triest („Neues Wiener Abendblatt“). —
Am 31. März Maler Jos. Fux in Wien (Wiener Tages-
blätter). — Am 3. April Maler Hubert Sattler in
Wien (Partezettel in der „Neuen Freien Presse“ vom
6. April) — Am 8. April Maler Friedrich Wailand
inWien („Neues Wiener Tagblatt“ vom 9. und „Illustrier -
tes Wiener Extrablatt“ vom 12. April). — Vor etwa zwei
Wochen verschied der Direktor der „Musei artistici
municipali“, Cavaliere G. B. Vittadini zu Mailand
(„Corriere della sera“ vom 3. am 4. April). — Mit dem
russischen Admiralschiff „Petropawlowsk“ vor Port
Arthur zugrunde gegangen der russische Maler Wasil
Wereschtschagin.

BRIEFKASTEN.

M. L. D Paris. Die zwei kleinen altfranzösi-
schen Bildnisse aus der Galerie Brunsvick sind
bei der Versteigerung dieser Sammlung im November
1902 durch Adolf Pick für den bekannten Sportsmann
und Amateur Nikolaus vonSzemere erworben wor-
den. Sie befinden sich gegenwärtig in Budapest.

Mme 1. B. d. W. Paris. Die kleine Photographie
ist durch das Siegeln beschädigt worden. Ohne Besich-
tigung des Originals wäre übrigens auch bei unver-
sehrter Photographie keine Entscheidung möglich.

Mme S. Wien. Zunächst werden Ihnen die Kata-
loge der Budapester Leihausstellung von 1888 und 1902
gute Dienste tun. Ich kann Ihnen aber Einzelnes nicht
vermitteln.

Me le M„ Furnes. Ich war überbeschäftigt und
konnte bisher zu einem Briefe nicht Zeit finden. Das
heutige Heft bringt eine Notiz über den Gegenstand.

H. Ad. W. Schweidnitz. Bitte, vergeben Sie mein
langes Schweigen. Die gesendete Photographie erlaubt
mir keine bestimmte Deutung, doch meine ich, Sie
sollen bei Ovid und Lukian nachsuchen.

Frl. M. R. L. Auch mein Heft „Gemalte Gale-
rien“ ist in den Verlag von Georg Müller (München,
Königinstraße 59) übergegangen. Im ersten Heft der
„Blätter für Gemäldekunde“, in der letzten Zeile des
Briefkastens soll es heißen: „Modernste Kunst“ statt
moderne Kunst.

H. F. D. in W. „Die Blätter für Gemälde-
kunde“ sind keine Zeitschrift, sondern ein
Lieferungswerk, das nur ganz äußerlich die Form
etwa von Monatsheften benützt. Daher wird auch kein
Abonnement eingehoben. Doch steht es Ihnen frei wie
bei jedem Lieferungswerk, sich in irgend einer Buch-
handlung für die folgenden Hefte vormerken zu lassen.

Für unverlangte Einsendungen wird keine Bürgschaft geleistet. Preis dieses Heftes 1 Krone 20 h = 1 Mark.
Klischees der „Graphische Union“. Druck von Friedrich Jasper in Wien,
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