Heidelberger Zeitung — 1865 (Juli bis Dezember)

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Mlage ;ur Heidtlberger Zettung.

W. 2«7.

Sonntag, den 3 September

18«S

Amtsgeriiht Wiesloch.

Durch Erlatz Großh. JustizmimsteriumS vom
18. August 1865, Nr. 7596, ist dem Unter.
zeichneten die Verwaltuug des Notariatsdistricts
WieSloch III, bestehend aus den Gemeinden:
Allwicsloch, Baicrthal, Balzseld «. Horren-
berg mit Ober- imd Unterhos, Roth, St.
Ieon und Schatthausen

vom 1. September d. Z. au übertrageu, wovon
die betrefsenden Bürgermeistkramter zur Ver-
kündigung in ihrer Gemeinde mil dem Anfügen
Kenntniß erhalten, daß ich jeden Freitag in
meiner Wohnung bei Hrn. Kaufmann Unter-
wagner hier zu trefsen bin.

Wiesloch, den 1. September 1865.

I. Liebler,
einstweiliger Notar.

Wem- «. Faßversteigerung.

Die Erben dks verstorbenen Weinwirth Iulius
Metßner lassen

Dienstag, den 5. September,
Vormtttags 9 V- Uhr,

im „Pfälzerhof" folgende reingehaltene Wetne u.
Fässer

800 Maaß 1862r weißen Bergsträßer,

700 „ I864r „ „

200 „ rothen Bergsträßer,

200 Flaschen ^verschied. Rheinwetne,

20 verschted. weingrüne Faß von 40 bis 900
Maaß haltend,

KeUergeräthe nnd Flaschen,
fretwkllig gegen Baarzahlung versteigern.
Heidelberg, den 29. August 1865.

Aus Auftrag: ^

(2) Ph. Schaaf.

Ohmdgras-, Vieh- u. Fahr-
nißversteigerung.

Dienstag, den 3. September l. Z.,
Vormittags 9 Uhr anfangend,
läßt der Unterzeichnete das OhmdgraS von 7 Mor-
gen Wiesen in der Gemarkung Oberhof, Amts
Wiesloch, looswetse auf den Wiesen, und hierauf
in seinem WohnhauS 4 Kühe, 4 Anbindlinge, 1
Füllen, 4 Pferdegeschirre, 2^Eggen, 2 Pstüge und

Slhleifstein, circa 30 Ohm Kaß, 2 Bütten, 80
Stück Felgen, einige Scheerärmc, Diele, Daubholz,
darunter 40 Stück 4^ und Nutzholz, als: 1 Nuß-,

1 Kirsck- und 1 Eichstamm rc. gegen baare Zah-
lung öffinilich versteigern.

Oberhof, den 30. August 1865. (1)

Karl Weigel.

Kahrmßversteigerung.

Jm Auftrag der Erbcn des verstorbenen
Mathias Hofmann, Kaufweber dohier, wird
Montag, den II September d. I.,
nnd die folgenden Tage, von MorgcnS 9 und
Rachmittags 2 Uhr anfangend, im Gasthaus
zum Schlüssel, Kettengasse Nr. 21, nnd zwar
den ersten Tag: Schränke, Commode, Tische,
Stühle, Bcttung, niännliche Kleider, Wcißzeug
nnd sonstiger Hansrath. Sodann die
WaareiiNoriLthe in bckannter Güte,
bestehend in:

ganze und angebrochenc Stücke Köllisch sür
B-ttüberzüge, Hell-S und dunk-lblaues Franz-
l-inen, Kleiderzeng, rein werkenes gebleichte«
st»d ungebleichtcs Tuch, eine Parthie Zwillich-
iäcke, ganze Stücke Zwlllich, ein Stück Franz-
ieinen nngewebencr Zettel, eine große Parthie
Baumwollegarn in verschiedenen Farben, jchöne
lcinene Sacktücher, eine Anzahl Kopfringe, so-
wie Salband, und noch vielerlei Waarengegen-
ständc, gegcn baare Zahlung versteigert.
Heidelberg, den 31. August 1865.

H. Ehrle, Waisenrichter.

Ein Lehrling mit Vorkenntnissen kann

«hne Lehrgcld in eine hiesige Handlung sogleich
enitrcten. NLHeres bei dcr Exp. s3s»

chloßwirthfchaft.

Sonntag, den 3, September: Concert von dem Stadt- und Theat-rorchestkr. Anfang

b Uh- H. Saul.

Weißer Brust-Lyrup.

Den sog. weißen Brnst-Syrup von G. A. W. Mayer in Breslau, welchen Herr Kaufmann
k'r.iuL hier in Verkauf hat, kann ick allen Brustlcidenden aufs Beste empfeblen. Ich ltkt sett

rinem Jahre an bedeutenden^Brustschmerzcn, yartnäckigem Katarrb. Verschleimung und sckwerem Athem.

Leivcn befreit, sondern ich kann meinen Pstichten auch vollständig wteder obliegen.

Dieß bezeugt pflichtmäßig und gewissenhaft Schmidt, Gendarm.

Heidelberg, den 30. August 1865.__

Gegen Zahnschmerzen.

Zum augenblicklichen Stillen derselben ist Schvtt'H nen ersundener
als sicherjles Mittel zu empsehlen. f7j

Zn habcn bei K. Chirurg,

westl. Hauptstraße Nr. 32.

Gegen jeden veralteten Husten,

gegen Brustschmerzen, langjährige Heiserkcit, Hatsbeschwerden, Bcrschleimnng der Lungen, ist
der von dem Medicinalrath Hrn. llr. Ungnns, Stadtphysikus in Berlin

LMobirte diälllle

Brust-Syrup,

ein Miltel, welches noch nie, und zwar in zahlreichen Fällcn, ohne das befricdigendste Rejulta l
in Anwendung gebracht worden ist. Dieser Syrup wirkt gleich nach dem ersten Gebrauch aus-
fallend «ohlthätig, zumal bci Krampf- und Keuchhusten, besördert dcn AuSwurs dcS zähen
stockenden Schleimes, mildert sosort den Reiz im Kchlkopfe und beseitigt in kurzer Zcit jeden
noch so heflizen Husten.

Um aus Nachfäljchungcn aufmerksgm zu machen, erkiären wir, daß unser Syrup der nur
allein iichtc, wie bishcr, nur bon dunkelbrauncr Farbe ist, Nniere Flajchen wcitz mit grünen
Etiquetts verjehe»,,nnd dcr nngetheiltc Bcisall, der nnjerm Syrnp von 1856 an gczollt worden
ist, bcstimmt uns, ihn kcincr Veränderung zu unterwerfen.

Zn Heidclberg ist dieser Brust^Syrup nur allein bei Hr». ^I,»I». ttl». Da«»
die Flasche zn 1 Thlr., die Flasche zn 15 L-gr. zu erhalten.

jl-tf Wilhelm Mayer K Cie. in BreSlau.

1. Lrnst R.uvxi'solit

UAAÄSin <16 Noä68 6t Ä6 ^00V630t68

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Batist, Taschentüchern, VorhangSstoffen aller Art, Kleiderverzierüngen, Schleier rc. rc.

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Mittwoch, den k, Septembcr, Nachmit-
tags 1 Uhr, wird, so Gott will, daö JahreS-
fest der Rettungs-Anstalt „Pilgerhaus" in
Weinbeim gefeiert wcrden, wozu die Freuude
des Hauses herzlich rinladet

Äcr Berwaltungsrath.

Zu derkauseu

Westl. Hauptstraße Nr. 55. s2^

Kellnerstelle-Gesuch.

Li» gewandter Kellner, mit gute» Zrugntffrn,
wünsckt nuf Oktober Lngagrmcnt in einem Gast-
bor mittlercn Ranges. Nahcre Auökunft rrthetlt
die Erped. dieseö Blatteö.

wird ei» Knabe oder Mäd-
W6 j Ml) t chcn zu leichter ständiger Ar-
bcit. Nähercs bei der Exped. d. Ztg.
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