Heidelberger Zeitung — 1865 (Juli bis Dezember)

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Obrigkeitliche Bekanntmachungen und Privat-Anzeigen.

Hausvcrsteigerung.

Auf Antrag der Erben des Pferdehandlers Iu-
gus Wolff, dahicr wird das zu dessen Verlaffen-

Montag, den 23. Oktober d. I.,
Mittags 3 Uhr,

in dem Gcsckäftszimmer des Unterzeicknctcn, Fisck-
markt, Ecke dcr Haspclgasse und Unterstratze Nr. 37
dahier,^e^Eth n l ^wegen ^ffcntlich ve^steigert

72 Fuß das Wo^nhaus, 15 ^RrUhen 53 Fuß ^die
stallstraße.

2) 26 Ruthen 79^Fuß, ein diesem^Gebäu^ ge-

hinten der Marstall,^ anderseits Georg Bentner,
vorn Marstallstraße.

Anscklag des Ganzen16,500

Heidelberg, bcn 28- Scpt. 1865.

Großh. Notar:

M Dillinger.

Einladuug.

Nächsten Mittwock, den 18. l. Mts., wird für
dieses Jahr dic letzte freie Lehrcr-Conferenz der
Bezirke Mannhcim-Heidelberg im Gasthaus zum
Adler in Ziegelhausen, Mittags 1 Uhr anfangend,
stattsinden, wvzu die Lehrer und Schulfreunde un-
serer und der benachbarten Bezirke zu zahlreicher
Theilnahme freundlick eingelabcn werden. AlS

bandlung des Anschauungs - Untcrrickts in der
Volkssckule. Refercnt: Oberlehrer Scherer in
Rohrback. * (2)

Evaug. Bolksschule.

Der Unterricht in der evang. Volksschule
beginnt wieder nächsten Montag, den 16. d. M.,
wovon die betreffcnden Eltcrn und Vormünder
in Kenntniß gesetzt werden.

(A Der ev. Ortsschulrath.

Die Toilette-Fettseifen

MI> F. Wolss .V Sohn in Karlsruhc

sind in Heidelberg vorräthig zu den Fa-
brikpreisen bei

^tittt IkMlIItt. vviMui
Meine selbst gefertigten

Küchherde neuester Construction

billen bedeutende Erjpnrniß nn Raum und
Brennmaterial und werden unter Garanlie
»ujgestcllt. M

H Breriner.

Sehr gute Tischweine,

Än Lie Eitern und Vormünder schnlpflichtiger kllthoiischer Äinder.

Ein Jahr ist seit der Zeit verflosjen, in welcher das neue Schulgeseb in Wirksamkeit getreten ist. Der
kalholische OrtsschuWlh von Heidelberg darf sich auf die Zeugnisse aller nicht durch Parteileidenschaft oder Vor-
urtheile befangenen Bürger berufen, daß die durch das Vertrauen ihrer Mitbürger gewählten, dnrch eigene Er
fahrnngen in ihren Familien über die Eigenthümlichkeiten des jugendlichen Lebens, über die Bedürfnisse gnter Er-
ziehung belehrten Mitglieder des Schulraths bemühl waren, durch sorgsältiges Benehmen mit den Lehrern, durch
häufige Besuche der Schule und durch geeignete Anweisungen das Jnteresse der Schüle zu fördern, in den uns
anvertrauten Kindern ein ächt religiöses Gefühl nnd das Gefühl der- Delbstachtnng zu entmickeln und zu stärken,
den Kindern nützliche Kenntnisse beizubringen, die sie in den Stand setzen, einst in den verschiedenen Lagen des
Lebens ihre Pflichten gewissenhaft zu erfüllen.

Jn der Anerkennung der Nothmendigkeit. den Eifer der Lehrer durch Sicherung einer unabhängigen Stel-
lung anzuspornen, fanden wir für unsere Anträge auf Verbessenmg der äußeren Lage der Lehrer eine dankens-

^usliHen^lnße und zum eiftigen SchMbesuch. und ivmn ^unsere Mickürger^ uns Vertrcmen schenken und ihre

Heidelberg, den 9. Oktober 1865. ,

H Der katholische Ortsfchulrath

Wohnungsveränderung und Empfehlung.

Unlcrzeichnete wohnl nnn bei Hcrrn Notheije, Karlsstraße 3, und empfiehlt sowohl hier
als auswärts, bcjondcrs dcn Herren Acrzten, die in großer AnSwahl vorhandencn Gcgen-
ständc ans der bckannlen Fabrik ihrcs vcrstvrbenen ManneS, als: engl. u. deutsche Katheder,
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viele in dicses Fach cinschlagcndc Artikcl zu den dilligsten Preisen bestcnS

(2)_,_Friedr. Ludw. Zengerle Wttb.

Lokal-Veränderung.

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Kusiliulitzii-ZunäluvK L zil18iI(3li6H-ft6i1l-In8t3lt

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