Heidelberger Zeitung — 1866 (Juli bis Dezember)

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Mlage M Heidelberger Zeilung.


Sonntag, -e« s Deeember

18««

Großh. Bad. Amtsgericht Heidelberg.

Nr. 28589. Gegen Schmertfeger Carl Reiter
von hier haben wir Gant erkannt und Tagfahrt
zum RichtigsteUungs- und Vorzugsverfahren anf

Montag, den 17. Dezember,

^ E Morgens 8 Uhr,

fordert, solche in dieser Tagfahrt, bei Vcrmetdung
des Ausschlusses von der Gant, persönlich oder
durch gehörig Bevollmächtigte, schrtftlich oder münd-
lich anzumelden und zugleich dte etwaigen Vorzugs-
oder Unterpfandsrechtt zu bezeichn^n, dte der An-

andern Beweismitte?n anzutreten.

In derselben Tagfahrt wird, ein Gläubigeraus-
schuß ernannt, auch ein Borg- oder Nachlaßver-
gleich versucht, und es sollen die Nichterscheinenden
in Bezug auf Borgvergleiche und jene Ernennun-
gen als der Mehrheit der Erschienenen beitretend
angesehen werden.

Zugleich wird denjenigen Gläubigern, welche th-

Heidelberg, d^en 20. November 1866.

K ah.

(1) _Eisenhut, Act.

Bekamttm«chung.

Die Aufgabe der sogenannten Weih-
nachts-Sendungen zur Post betr.

Erfahrungsgemäß wird von den meisten Personen
mit der Aufgabe der sogenannten WeihnachtSsen-
dungen zur Post bis aus dte letzten Tage vor Weih-
nachten zugewartet. In Folge bessen kommt den
Großh. Poststellen alljährltch eine so gxoße Anzabl
von Sendungen in bieser Zeit zu, daß es ungeach-
tet der Anwendung 'aller zu G- bot stehenden Mittel
rein unmöglich ist, sie insgesammt rechtzeitig be-
fördern zu können.

Hierauf machen wir mit dem Anfügen aufmerk-
sam, daß nur dann mit S.icherheit auf rechtzeitige
Beförderung der Weihnachts-Sendungen gerechnet
werden kann, wenn mit beren Aufgabe zur Post
nicht bis auf dte letzten Tage vor Weihnachten zu-
gewartet wird.

Karlsruhe, den 1. Dezember 1866.

Direction der großh..Derkehrs-Anstalten.

Zimmer.

(2) _Hartmann.

Erbvorladung.

Jn der Verlassenschaftssache der dahier verstor-
benen Forstgehülfe Jakob Gerb er Wittwe, Au-
guste geborene Brandenburger von Schöllbronn,
find die Kinder des verstorbencn Bierbrauers
Friedrich Preis von Sinsheim mit einem Legate
bedacht.

Da bcr Aufenthalt der Söhne Carl Joseph,
Ferdinand,.Carl August und Johannes Preis un-
bekannt tst, so werden dieselben hiermit aufgefor-
dcrt, sich innerhalb drei Monaten zur Empfang-
nahme am Stückvermächtniß bei bem unterzeichne-
ten Theilungsbeamten zu melden, widrigenfalls fie
bet der Vertheilung bes Legats so betrachtet wer-
den müßten, als waren sie zur Zeit des Todes ber
Jakob Gerber Wittwe ntcht mehr am Leben ge-
wesen.

Heidelberg, den 29. November 1866.

Großh. Notar.

_H. Pezold._

<^01I601'lIl0.

Sonntag, drn 9. Dezember:

Am großen Saale deS Prinz Max.

Theatralische Abendunterhaltung

Die Nauber.

Trauerspiel in 5 Akten von Friedrich v. Schiller.
Anfang V2 ^ Uhr.

Die ordentlichen, außerorbentlicken und Ebrcn-
mitglieder werden hiermit freunblichst eingeladen
und können die Eintrittskarten Sonntag, den 9.
d., Nachmittags von 2—4 Uhr, im Prinz Mar
(parterre), gratis und Nichtmttglieder für 24 kr.
in Empfang nehmen. Der Vorstand.

Bis Sonntag Mittag find Karten ä 18 kr. Flo-
ringasse 3 (parterre) und im Neckarthale zu haven.

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