Heidelberger Zeitung — 1866 (Juli bis Dezember)

Seite: 627
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Paris, 20, Dec. Die Prinzessi» Clotilde
ist von cinem Mädchen cntbunden worden,

S V n t e n

M><ldrid, 20. Dec, DaS Haus Fould hat
mit der Regicrung ein Anlchen von 00 Mill,
abgcschlosien,

T ü r k e i.

Bukarest, 20, Decbr, Lascar CntargiL,
Mitglicd der srüheren provisorischen Regierung,
wurse zum Prästdenten der legislativen Vcr-
sammlung crwählt.

Neueste Rachrichren.

Wien, 20, D-c. Der vstcrreichische Ge-
schäftStriger in Florcnz bcrichtst: Die italieni-
sche Regierung hat jämmtlichen Douanen be-
fohlen, den HandelSverkdhr mit Oesterreich von
Neujahr an, denr der meist begunstigten Na-
tionen zleichzustellen.

Karlsruhe, 20. Decbr Uebcr die SlraHenbauten

fach. JllSgesamnit sind die Kostrn diefer Bauken auf
241.559 si. veranschkaqt. — Wie die „Karisr. Ztg.-

^ Auö Bnden. Die kath. Piarrei Zeil am Andsis-

Marimilian Roth vöu Stauien, Ernsi Joh. Adolph
Philipp Lbrz von KarlSruhc, August, Otlo Wölflc
vou Slaufeu, Johaun Georg Ehrhardl voil Ding-

sts Wiesloch, 20. Decbr. Gesteru wurdc hier oie


Gottesdienst in Heidelber«.

Nachmittags 2 Ühr,

Providenzkirche: Hr. Vicar Schwarz.

Am ersten Weihnachtsfeiertage.
Dienstag, den 25. Dec., Vormittags 9 Uhr, predigen

Herbst; in^ der Providenzkirche (Abendmahl): Herr
Decan Dr. Zittel.

NachmittagS 2 llhr,

in der Heiliggeistkirche: Hr. Kreiöschulrath Pfr. Strübe;
in der Pr»videnzkirche: Hr. Vicar Schwarz.

Am zweiten Weihnachtsfeiertage.
Mittwoch, den 26. Dec., Lormittagö 9 Uhr, predigen

' Nachmittags 2 llhr,

Deutschkatholische Genieinde.

, Sonntag, den 23. Dec. un8 Miltwoch, den 26. Dec.,

! Morgens 9Vr Uhr, Vortrag von Hrn. Scholl.

Kreisverkündigungsblatt für den Kreis Heidelberg,

zugleich Ämstbtatt für dcn Ämts- und Amtsgerichtsbezirk Heideiberg und Wiesiach und den Amtsgerichtsbegirk Ncckargemünd.

Bekanntmachung.

Na. 6519. In Sachen der Ehefrau deS frühern
EisenbahnerpeditionS'Gehülfen Georg Lischet,
Laroline geb^Hottinger ^Httdelber^, Klägerin,

lung auf^die von^ Anwalt Gautier erhobene Klage
auf Tamstag, Ven26. Ianuar 1867, Morgens8Va
Ubr, angeordnet, was zurKenntniß der Gläubiger
veröffentticht wird.

Heidelberg, den 12. Dezember 1866.

Gr. bad. KreiSgericht als Civilkammer:

O bkircher.

Bechtold.

Großh. Bad. Amtsgericht Heidelberg.
Gant-Edtkt.

Nr. 31118. Gegen die Verlaffenschaft deS dahter
verstorbenen Notars, späteren städtischen Aktuars
Earl Sievert von Mosbach, haben wir Gant
erkannt, und es wird nunmehr zum Richtigstellungs-
und Vorzngsverfahren Tagfahrt anberaumt auy
Mittwoch, den 16. Januar,

^ Morgens 8 Uhr.^ ^ ^ ^

mass/ machen wollen, aufgefordert, solche in der
angesetzten Tagfahrt, bei Vermeidung des Aus-
schkuffes von der Gant, persönlich oder durch ge-
hörig Bevollmächtigte, schriftlich ober mündlich, an-
»umelden und zugletch ihre etwaigen Vorzugs- oder
ünterpfandsrechte zu bezeichnen, sowie ihre Bewets-
urkunden vorzulegen oder den Beweis durch an-
dere Beweismittel anzntreten.

In derselben Tagfabrt wird ein Massepfleger
und ein Gläubigerausschuß ernannt u. ein Borg-
oder Nachlaßvergleich versucht werden, und eS wer-
den in Bezug aus Borgvergleiche und Srnennung
des Masscpflegers und Gläubtgerausschuffes dte
Nichterscheinenden als der Mchrheit der Erschtene-
nen beitretend angesehen «erden.

Die im Auslande wohnenden Gläubiger haben
längstens bis zn jener Tagfahrt einen dahier wob-
nenden Gewalthaber für den Empfang aller Ein-
händigungen zu bestellen, welche nach den Gesetzen
der Partei selbft geschehen sollen, widrigenfalls
alle weiteren Verfügungen und Erkenntntsse mit
der gleichen Wirkung, wie wenn fie der Partei^r-

richts angeschlagen, beziehungsweise dcn im Aus-
lanbe wohnenden Gläubigern, deren Aufenthalts-
ort bekannt ist, durch bte Post zugesenvet würden.

Heidelberg, den 15. Dezember 1866.

K a h.

Großh. Amtsgericht Heidelberg.

Fahndung.

Nr. 31,220. Michael Maier von Kirchheim wird
beschuldigt, am 11. d. M. cine filberne Cylinder-

Michael Maier ist 23 Iahre alt, 5^ 6" groß,
trägt eine Tnchkappe, einen sog. Faßkittel u. blkue
an^den Knieen geflickte Hosen.

einen gerippten Staubdcckel.

Heidelberg, den 19- Dezember 1866.

H. Süpfle.

Fahndung.

Nr. 40M. ^m 17.^ d. Mts. Abendswu^aus

Jchdbitte um^Fa^ndung^ ^63
Hridelbcrg, den 19. Dezember 1866.

Der Großh. Staatsanwalt.
Regensburger.

Fahndung.

Nr. 4081. Am 13. d. Mts. Aben^s wurde^aus

kopf gcmalt ist und eii/schwarzes, mit welchem eine
Brteftasche verbunden ist. Ich bitte um Fahndung.
Heidelberg, den 19. Dezember 1866.

Der Großh. Staatsanwalt.

Großh. Amtsgericht Wiesloch.

von Michelstadt vorgetragen, sein Auftraggeber
habe über 20 Iahre ,1 Viertel Ackcr im Cobels-
berg, neben dem Wege und Michael Lampert auf

hokt werden, weil die Vollstreckungsakten nicht mehr
aufstndltch seien. Adam Wieswäffer sei in Ame-
rika unbekannt wo abwesend. Er bittet, den Adam
Wteswäffer zur Anerkennung seines Eigenthumes
an fraglichem Grundstücke zu verurtheilen und et-
waige britte Personen zur Geltendmachung ihrer
daran etwa beanspruchten dinglichen oder unein-
getragenen Pfand- und Vorzugsrechte aufzufordern.

Es wird deßhalb

1) Tagfahrt zur mündlichen Verhandlung auf
die Klage anberaumt auf

Donnerstag, den 28. Febrnar k. I.,

8 Uhr,

wozu Adam Wieswäffer mit dem Bedrohen
vorgeladen wird, daß im Falle seines Aus-
bleibens die Thatsachen der Klage für ;u»
gestanden und die Einreden für versäumt
erklart würden. Auch wird er aufgefordert,
längstens bis zur Tagfahrt einrn im In-
lande wohnenden Gewalthaber zur Empfang-
nahme der Zustellungen aufzustellen, da
solche sonst an Eröffuungsstatt nur an die
Gerichtstafel angeschlagen würden.

2) Wer an das vorbezetchnete Grundstück An-
sprüche obgenannter Art zu machen gedenkt,
wtrd aufgefordert, sslche längstens in obiger
Tagfahrt dahier schriftlich oder mündlich
geltend zu machcn, da fie sonst einem etwat-
gen neuen Erwerber des Grundstückes ge-
genüber für erloschen erklärt würden.

Wiesloch, den 15. Dezember 1866.

H ördt.

__Bcck.

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