Heidelberger Zeitung — 1865 (Januar bis Juni)

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Obrigkeitliche Vekanntmachungen und Privat-Anzeigen.

Großh. Kreisgericht Heidelberg.
Bekanntmachung.

Nr. 816. Jn Sachen der Ehefrau des Kleider-
macherS Ludwig Burkart, Emma geborene Kloh
dahier, gegen ihren Ehemann, Vermögensabsonde-
rung betreffend, bat Herr Rechtsanwalt Fürst Na-
mens der Klägerin das Gesuch gestellt, fie durch
Urtheil für berechtigt zu erklären, ihr Vermögen
von dem ihres Ehemannes abzusondern. Tagfahrt
zur Verhandlung hierüber ift auf

Dienstag, den 30. Mai d. I.,
Morgens 8 Uhr,

anberaumt, was zur Kenntniß ver Gläubiger öf-
fentltch bekannt gemackt wird.

Heidelbcrg, den 1. April 1865.

Gr. bad. Kreisgcrickt als Eivilkammer.

Der Director:

Obkircher.

Ammann.

Großh. Amtsgericht Heidelberg.

Bekanrrtmachung.

^Nr.^78^. Jn^der Gantsache ^egen Wirth

Dies wird zur ö^entlichen ^Keiinttiiß gebrackt.

So geschehen Heidelberg, den 4. April 1865.
Großh. Amtsgericht:

Kah.

(1) vät. Engler.

Großh. Amtsgericht Heidelberg.

Nr. 7651. Gegen Gastwirth M. Mannhardt
zum Prinz Mar hier haben wir Gant erkannt und
Tagfahrt zum Richtigstellungs- und Vorzugsver-
fahren auf

^Montag, den 8. Mai, Morgens 8 Uhr,

fordert, solche in^dieser^Tagfahrt, bei Vermeidung
des Ausscklusses von der Gant, persönlich oder
durch gehörig Bevollmächtigte, schriftlich oder münd>
lich anzumelden und zugleich die etwaigen Vor-
zugs- oder Unterpfandsrechte zu bezeichnen, die der
Anmeldende geltend machen will, auck gleichzeitig
dte Beweisurkunden vorzulegen oder den Bewcis
mit andern Beweismitteln anzutreten.

In derselben Tagfahrt wird ein Gläubigeraus-
schuß^ernannt, auck e^n Borg-^oder Na^la^vergleich

^Hewelberg, den 4. April 1865.

Ka h.

(1) Eisenhut, Act.

Großh. bad. Amtsgericht Heidelberg.j 'd
Nr. 7794. Gegen den früheren Pinselfabrikan-
ten Wilhelm Friedberg von hier haben wir Gant
erkannt und Tagfahrt zum Richtigstellungs- und
Vorzugsverfahren anf

Mlttwoch, den 10. Mai, Morgens 8 Uhr,
anberaumt.

Alle, welche aus irgend einem Grunde Ansprüche
an die Gantmasse macken wollen, werden aufge-
fordert, solche in dieser Tagfahrt, bei Vermeidung
des Ausschluffes von der Gant, persönlich oder
durch gehörig Bevollmächtigte, schriftlich oder münd-
lich anzumelden und zugleich dte etwaigen Vor-
zugs- oder Unterpfandsrechte zu bezeichnen, die der
Anmeldende geltend machen will, auck gleichzeitig
die Beweisurkunden vorzulegen oder den BeweiS
mit andern Beweismitteln anzutreten. .

Jn derselben Tagfahrt wird ein Gläubigeraus-
schuß ernannt, auch ein Borg- oder Nachlaßver-
gleich versucht, ^und es sollen oie^Nichterscheinenden

gen a^bder^Mehrhei?der Er"'chnmen^btttretend
angesehen werden.

Zugleich wird denjenigen Gläubigern, welche
ihren Wohnsitz im Auslande haben, aufgegeben,
Ipatestens in dieser Tagfahrt einen am Orte des
Gerrchts wohnenden Gewalthaber anher namhaft
zu machen, widrigenfalls alle weitern Verfügungen
oder Erkcnntniffe mit derselben Wirkung, wie wenn
fie dem Gläubiger eröffnet oder eingehändigt wä-
schU "'d Sitzungsorte deS GerichtS änge-

Heidelberg, Ven 4. April 1865.

Ka h.

^)_ ^ Eisenhut.

Zu verkausen.

Eine solide Nähmaschine wird unter vortheil-
haften Bedingnngen verkauft. Wo, sagt die
Expedition dicseS Blattes.

Gr. Bezirksamt Wissloch.

Nr. 2105. Ignaz LLiedemÄnn und Anton Wie-
demann, Landwirthe in St. Leon, wollen nach Ame-
rika. Alle Diejenigen, welche Ansprüche an dte-
selben haben, werden aufgefordert, solche längstens
Freitag , den 28. d^ M.,^Mor^ens 9 Uhr,

W^iesloch/den 4. April 1865.

Großh. Bezirksamt:

I. Eberle.

meier ausgesprochenen kränkenden Wo^rte auf Un-
wahrheit beruhen, und nehme dteselben htermit
zurück.

Sandhausen, den 3. April 1865.

Matthias Gängel.
Das Bürgermeisteramt bezeugt auf Verlangen,
daß MaLmeier ein iu bestem Rufe stehender all-
gemein sehr geachteter Bürger von hier tst.
Sandhausen, den 3. April 1865.

Das Bürgermeisteramt.
f2s rmmerm ann. ^ ^

Zuzenhausen.

Verfteigerung.

Montag, dcil 10. d Mts. Morgens

lS l - r GltS " k ^ b -b

Fryl. v. Venningen'schen Schloß dahier, noch wei-
ter folgende Gutserzeugnisse in klcinen Abthei-
lungen gegen Baarzahlung versteigern:
circa 80 Malter sehr gute Kartoffeln,
ctrca 7—800 Ctr. Wurzeln (Dickrüben),
circa 4—600 Ctr. verschiedenes Stroh,

hauftn,^bin^L Aprtt^

Obla-nd-r.

Spargeseüschaft

sür LandgcmeinLen im Unterrheinkreis.

Weiß in Neckargemünd wurde Herr Kaufmann
Georg Friedrich Leist daselbst als Amtserhe-
ber für^Neckargemünd und die^lmgegend aufge-

Heidelberg, im März 1865. (2)

Der Verwaltungsrath.

Hausverkanf.

^ ^LHere' AuSkunft^erlheilt (2)

Fr. Schaaf ssn., Metzger.

Der Unterricht

schule, allen Confcsseonen zugänglich, be-
ginnt am 24. April.

vr. H Necken-orf,

f2f Keitengafie 14.

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jl-ks gen Vorkenntniffen ver-
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s Der dritte Stock bis 4. Mai bei Meefer in der
^ FriedrichSstraße Nr. 5._(3)

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zu vermiethen. Wo sagt die Erped. s91)

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öffen in^ einem Man^ifakturwaa-


rengeschäft hiesiger Stadt. Die


BSckerlehrling gefucht.

Von wem, sagt die Extzed. d. Ztg.


Zu vcrkaufen, ""zLMiL.

Auszuleihen. tooo fl. -rst-s ni,i-r-

Gewerbeverein.

Donnerstag, 8. April, AbcndS >/,8 Uhr
Lesestunde, >/, 9 llhr Vcrsammlung.
Tages-Ordnung: Mittheilungen und gewerb-
lichc Besprechung. >

Dankfagung.

Den zahlrcichen Frcnndcn und Bckannten
unscres seligen Gatten nnd Bruders,

Julius Wolff,

welche durch ihre Beglcitung znm Grabe ihm
die letzte Ehre erwiesen, sagcn wir den ticf-
gefühltesten Dank.

Heidelberg, den 5. April 186ö.

Die trauernden tzintcrblicdenen.

1ntn« «tl» ür die Heidel-
berger Zeitung
und deu Straßenanz-lger lönnen entweder bei
dcr Expedition (Schifigafic Rr. 4) oder iy der
Buchhandlnng des Hcrrn K. Voiss (istl.
Hauptstr. Nr. 20) abgegcben werden.

Franksurter Geld Eours

vom 4. April 1865.

Pistolen.fl. 9 ^6'/,G.fehl.

dto. vreuß. 9 56«/,—57»/,

Hvlländische fl. 10-Stücke . . . , 9 50G. fehlt.

Dukaien.„ 5 35—36

20 Francs-Stücke., 9 26'/,"27«/,

Nussische Jniperiales ^ 9 47—48

DollruL^n 'Go?^^ ^ ^ 2 27'/z-28'/,

Disconto . „ 3«/r "/g G.

Albums, Poefiebücher, Photographie-Alvums. Brief-
taschen und Rotizbücher empfiehlt

Die Papierhandlung von Ph. D.

(2) Fischmarkt Nr. 2.
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