Heidelberger Zeitung — 1865 (Januar bis Juni)

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Mlage M HeMderger Zeitung.

M L13.

Sonntag, den Mai

18«S

Schloßwirthschaft

Sonntag, den 14. Mai: von dem hiesigen Stadt- und Theaterorchester.

Aufang 3 Uhr, js 8»ut.

Lagerbier bei Hofheinz.

st littSratrlrs tranyLisSS.

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I^ivtzrxool-Növ^orL.

Für die Dampfschiffe diescr Linie nehmc ich Reiscnde und Auswanderer
mit freier Fahrt ab Mannheim und Verköstigung ab Liverpool zu dem billigen Ucberfahrts-
preis von fl, 168 die Persvn bis auf Weiteres an, Anmeldungen wollen rechtzeitig unter Ein-
sendung des üblichen HandgelbeS gemacht werden,

Mannheim, den 12. Mai 1885,

_ _ Conrad Heeold.^,

Chemische Seiden- und Wollenwäscherei.

Hiermit empfehle ich meine cbemische Wäscherei in allen Stoffarten, als: Kleider,
Bander, Seide, Sammet, Damast, Herrenkleider und (rlatzssllauäsoliuIlL.

Sämmtliche Gegenstände werden in allen Farben auf's Schönste gewaschen, ohne daß der
Stoff an Farbe und Glanz verliert.

K Bttttelbadgasse Nr. 4.

Die Strohhui-Bleiche nach Brüsselerl Methode

tinu Hmil ^/n68ti, Kutf,irika»t..MM^?.-.
Weftliche Hauptstraße Nr. 97, <

hat bereits begonnen, und werden Strohhüte jeder Art, noch so alt,Pn die neuesten'Formcn,
welche zur Ansicht aufgestellt sind, gewaschen, gefärbt nnd billig umgeändert. s18j


Strohhut-Fabrik

und

Lager in Filz- s: Seidenhüten

XömpLl- Iiion.

Nr. 2 am Markt. nebcn der Schwanahothckc.

Ltets das WM Neueste

fül Herren, Da- mell L« Klildcr,

Getragene Stroh- und Filzhntc werdeil gewaschen »nd gcfärbt Ulld ltlligst nach den
nenestc» Formeii umgeändert._f7^

Concessionirtes Auswanderungs-Büreau

nach Neuyork li»d Neu Orleans

nber Bremen, Hamburg, Havrc, Antwerfien und, Liverpoal mit Dampf- und Segclschisfcn zu
--- (Z)

1-0,118 Kiütlt k, Steillgche 7

m Heidclberg

den billigsten Ueberfahrtspreisen.

Gegen jeden veralteten Husien,

gegen Brustschmerzen, langjährige Heiserkeit, Halsbeschwerden, Verschleimung der Lungen, ist
-er von dem Medicinalrath Hrn. vr. Llu§uu8, Stadtphysikus in Berlin

LModirte brLllii«

Brust-Syrup,

ein Mittel, welchcs noch nic, nnd zwar in zahlreichen Fällen, ohne das befriedigendste Resultat
in Anwendung gebracht wordcn ist. Diescr Syrup wirkt gleich nach dem ersten Gebrauch anf-
sallend wohlthätig, zumal bei Krampf- und Kcnchhnsten, bcfördert den Answurf dcs zähcn
stockenden SchleimeS, mildert fosort den Reiz im Kchlkopfe und bcseitigt in kurzer Zeit jcden
noch so heftizen Huste».

Uin auf Nachfälschungen aufmerksam zu machen, erklären wir, daß unser Syrup der nnr
alletn ächte, wie bisher, nur von dunkclbrauncr Farbe ift, uniere Flaschen weiß mit grünen
Etiquetts versehcn, und der ungetheilte Beisall, der unserin Syrup von 1856 an gezvöt worden
ist, bestimmt unS, ihn keiner Vcränderung zu untcrwerfen.

Jn Hcidelberg ist dieser Brust-Syrup iinr allein bei Hern ^«I>. OI>. U<«»8
die V- Flafche zu 1 Thlr., die '/« Ndsche zu 15 Sgr. zu erhalten.

f2s Wilhelm Mayer Lk Cie. in Brcslau.

Haus-Versteigerung.

In Folge richterlicher Verfügung wird das zur
Gantmstsse des verstorbenen Kaufmanns Iosef
Krausmann dahier gehörige, unten beschriebene
Wohnhaus

am Mittwoch, den 14. Iuni d. I.,
Nachmittags 3 Uhr,

auf dem hiefigen Rathhause durcb den Unterzeich-
neten öffentlich versteigert, wobei der endgiltige
Zuschlag erfolgt, wenn der SchätzungspreiS oder
mehr geboten wird.

Beschreibung des Wohnhauses.

Das östltche Hauptstraße Nr. 12 dahier
gelegene, drei Stock hohe, von Stein
erbaute WobnhauS mit gewölbtem Kel-
^ler, zweistöckigem Hintergebäude von
-«Stein mit einem angebauten Uebergang
von Holz, Holzremtse mit Waschküche (cin Stock
boch) von Stein mit Riegelfach erbaut, 18 Ruthen,
5 Schuh, 5 ZoU, 3 Linien alt Heivelberger Werk-
maß enthaltend, rinseits Petri Kohlhagen, ander-
seits die Augustinergaffe, hinten die großh. Uni-
versität, vorn zum Theil Louis Rongö, Petrt
Kohlhagen und die Hauptftraße; Tar 45,000 fl.

Die Versteigerungsbedingungen können jeden Tag
auf dem. Geschäftszimmer des Unterzeichneten —
Fischmarkt, Eck dcr Haspelgasse und Unterestraße

Heidelberg, den 11. Mai 1865.

Der VollstreckungSbeamte:

Dillinger. sl)

-Oeffentliche

Fahrnißversteigerung

im Kreuzwirthshause zu Wiesloch.

Aus der Verlaffenschaftsmasse des 1 Herrn
Friedrich Herrmann in Wiesloch werden
der Erbvertheilung wegen im Kreuzwirthshau^
dahier versteigert:

s. am Dienstag, den 16. Mai d. I., Mor-
gens 8Uhr anfangend, Mannskleiber, Bet-
tung, Wetßzeug aller Art, Schreinerwerkzeug
rc. und

t>. am Mittwoch, den 17. Mai d. I., Mor-
gens 8 Uhr anfangcnd, ein gutes Piano-
forte, Schreincrwerkzeug, Küchengeschtrr,
allerlci Hausrath, Faß- und Bandgeschirr
unv sonstige Fahrnisse.

Htezu lade ich die Steigerungsliebhaber andurch
ein.

Wiesloch, den 7. Mai 1865.

Der Großh. Notar:

(2) Baver.

Fahrniß-Versteigerung.

Aus Auftrag wird kommenden Mittwoch und
Donnerftag, den 17. und 18. d. M., aus ber
Verlassenschaft der verstorbenen Frau Wolff
Wittwe, Marstallstraße Nr. 7, in dcm Kutscher
Bendner'schen Haus, von Morgens 9 und Rach-
inittags 2 Uhr anfangcnd: einige Kanapce und
dazu passende Stühle, Scbränke, runde und andere
Tische, mehrere Kommoden, Bettladen, gnte Bettung,
Spiegel, gnt erhaltene Frauenkleider, Weißzeug,
Vorbänge, Küchengeräthsckaften und noch sonstiger

' H-id'-Ib-rg^diil'E fllf

H. Ehrle, Waisenrichter.

Fleifchpreise.

Bei sämmtlichen Heidelberger Metzgern kostet
daS Pfund

Ochscnfleisch 17 kr.

Rindfleisck 14 kr.

Kalbfleisch 12 kr.

Hammelfleisch 15 kr.

/ Schweinefleisch 15 kr.

Mehrere Paar Holzschnitter

findcn dauernde Beschäftigung. Bergheimer
Straße Nr. 53. A. Kall.

Kellnerstelle-Gesuch.

Ein gewandrer Kellner, der in einem Gasthof
mittlcren Ranaes als Oberkellner servirte, wünsckt
eine ähnliche Stelle zu erhalten. Gute Zeugnisse
find vorhanden, und der Eintritt könnte sögleich
oder auck Anfangs Iuni geschehcn. Nähere Auskunft
auf frankirte Anfragen unter der Chiffre L. v. L.
ertheilt die Erpedition dieier Zeitung. _

Zu vermiethen LN-Ä

ander gehenden Zimmern nebst Zugehör auf
Johanni an eine stille Familie. Hafpelgasse 3.

NLHereS bei Zofeph Bamberger, Heu-
markt Nr. 3. f12^s

Ctn LogtS von 8 Zimmer nebst Zugehör

in der schönsten Lagc der Stadt ist sogleich
oder auf Johanni zu vermiethen. Wo fagt
die Erped. f20^
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