Heidelberger Zeitung — 1864 (Juli bis Dezember)

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Wohlwollende Freunde deS hiestgen WaisenhanseS haben in verfloffenen Zahren, durch
Gaben an Geld oder andere Gegenstände, welche als Geschenke für Kinder verwendel werden
konnten, unS in die Lage gcsetzt, am Christabende den Kindern deS WaisenhauscS ein Fest zu
»eranstaltcn, daS zur sittlichen Erhebnng und Anfmuntcrung de, Kinder beitragen konnte,

DaS Herannahcn dcS ChristfesteS »eranlaßt uns an die hiesigen Einwohner die Bittc zu
richten, auch i» dicsrm Jahre auf die gewohnte Weise durch ihrc Gaben die Beranstaltung
deS FesteS am Chriftabcnd möglich zu machc»,

Heidelberg, deu 2. Dezcmber 1864,

Der VerwaltungSrath:

Hoffmeister.__

I^68tba11 ün Nu86UM-

)nr Vorfticr dcs Gcburtstsgcs Ihrcr

DoVhcvt Vcr Xrcvvv tKroPher^o^r» Lorrr > e ,

Freitag, den 2. Dezember, 7 Uhr.

Die Gallerie ist fnr die zum Ballbesuch - Berechtigten von 6 bis 11 Uhr
gcöffnct. (2)

Von dem Ottinel'schen Garten, dem botani--
schen Garten gegenüber, werden Bauplätze ab-
gegeben. Näheres bei den Eigenthümern. ^
Woüene Pserde-Teppiche

daS Stück von fl. S an emvfiehlt

(i)_8. L. Stei-n.

Eine Parthie

Täuflinge (Schrcchuppen) werden wegen Mangel an Raum zu bedeutend herabgesetzten
Prcijen abgcgebcn bei

(1)

Ed. Wiirter,

wefil. Haufitstraße Nr. 32.

Gkschiifts - Empfehlung.

Unterzeichncter bechrt sich hiermit, seine vorräthige

Heric«» iKcideteoöe

aus bevorstehende Weihnachtcn in cmPfehlcnde Erinnernng zu bringen. Auch ist daselbst ein
Reisepelz (Schnppen) um billigen PreiS zu haben.

(1) Heumarkt 9ir. 3.

Damen-Mäntel und Jacken

in großer AnSwahl wegen vorgerückter JahreSzcit zu sehr herabgesetzten Preiscn.

(i)__S. K. Ktern.

Eine schöne AuSwahl Nippührchen, welche sich zu Wcihnachtsgeschcnkcn vorzüglich
-ignen, sowie s-hr gnte und T,»kv» eu zu den billigsten Preiscn

empfiehlt

A. Maier L? Comp., vormals C. Stieffel,

Uhrmacher, wepliche Haufitfiraße Nr. 70.

Reperaturcn «erden schncll und gut bcsorgt. _(2)

M üsEckrik WL FsstzxL W^ssr

(vis-L-vis äem Llläiskkea 8ok io keiäelberx)

emtzfiehlt ihr reichlich assortirteS Lager in Filz- und Seidenhüten sür Herren, Damen und
Kinder. Auch werden läglich getragene Filz- und Seidenhüte gesarbt, gcwaschcn und in die
neuesten FaponS, zu Lußerst billigen Preisen umgeändert. s17)

Haarstechtereien,

als Bouquets, Bra?elets, Ketten und Ringe rc., nach den
schönsten Mustern, werden sehr billig angefertigt bei

(2)_I. KlauMz Friseur.

LiroliSiilLsi'Lerl, 'VVaolisstöo^e <L Olii'istda.um-

lielitolisii

in schönster Auswahl und billigst empfiehlt

Jos. Hippler.

kevLi-8llrckilleo, 8llräilles L I'kuile, Lllcdvvis L I'kaile, kerigorä-IrMelll,
Vkewpißllvlls, lowrtes, Olivea, Oüxerll, kvllrlläiseke 8rräeIIell, wllrioirie
LLrillxe L krLllkiarter krvtvtirste -mpfi-hlt

Carl Aeller U>u>e ^ck der Sandgasse.

vr. Pattison's

Rhe«nlatiSn»en aller Art, als: gcgen G^sichts-,
Brust-, Hals- und Zahnschmerren, Kopf-, Hand-
und Kniegicht, Magen- und Unterleibsschmerzen,
Rücken- und Lendenschmerz rc. rc.

GMize Pakete zn 30 kr. Haibe^bakete^zu 16 kr.

^"Äuein^t'dil

^ C. Weißgerber, Haspelgasse 1.

Z e u g n i s s e.

Der Unterzcichnete hatte seit sieben Iahrrn die
unsäglichsten Scdinerzen im linken Sdenkei zu er-
dulden, welcke sick in letzterer Zeit noch über meh-
rere Theile des Körpers verbr»iteten. Da ward
ich endlich — alles scither aiigewandte nickt Äb-
Mlfe bringen^— durch ein Zeitungsblatt^auf^>te

raschend schnelle Wirkung hervorbringen wcrde^ ließ
ich ein Paquet, blos um ihre Wirkung zu prüfen,
kommen, und legte vor Schiafengehen oaffelbe auf
die Stelle, wo ich scho» lauge die brennendsten
Schmerzen hatte erdulden müssen. Früh beim
Aufstehen war mein Schmerz verschwunden! aber
nun zogen wieder Schmerzen im rechten Beine,
rcchten Arm, Hand und Finger umher. Rasch legte
ich dic Watte auf die schmerzyaftesten Stellen und
nach mehreren Stunden hatten auch diese aufge-
hört.

Gar oft und viel litt ich auch an starkem Brust-
krampf; scit des Gebrauchs dieser Gichtwatte hatte
tch auch noch keinen Anfall wieder verspürt. Ich
cmpfehle auf das Dringendste diese vortreffliche
Gichtwatte allen an rheumatischen Schmerzen Lei-
denden, fie mögen ihren Sitz haben wo sie wol-
len. iudem es noch dazu etn so wohlfeiles, als
woylthätiges HülfSmtttel für sie werden kann, wie
für mich. Ich selbst laffe diese Watte nie mehr
von mir, damit ich gewaffnet bin, wenn je wteder
ein Anfall kommen sollte.

Rtndorf, bei Neuftadt a. d. S>, 8. März 1862.

Vor einiger Zeit hatte ich die unsäglichsten
Schmerzen im Halse, so daß ich kaum noch Feüs-
figkeiten zu mir nehmen konnte, ich nahm von 0r.
Pattison'S Gichtwatte, umhüllte am Abeno deu
Hals; am Morgen waren die Schmerzen gänzlich

RapperSwyl, 17. März 1863.

Jb. Oehringer.

Zu »ermiethen. Einige Gcscllschafts-
Zimmer, im Zähringer Hof,

Fremdenliste

vom 1. bis 2. Dez. 1864.

Hagen, Kfm. aus Berlin. Eduard
Carri, Negt. aus Quintin. Weigel, Kfm. aus Elber-
feld. Lisage, Nent. aus Paris. Erbs, Kfm. a. Hanau.
de la Croix, Kfm. auö Hamburg.

ILÜIvI 2R.üIer. Wollfahrt und Fam. aus Eber-
stadt. Mr. Landschire aus London. Neinboid, Kfm.

Uütel 8el»rLecker. Obrcßkoff mit Familic und
Bed. aus Rußland. Frl. MMer aus Stulkgart. Hei-
ligenthal und Fam., Privat. auö Amerika. Körner u.

berg. v. Meyering, Gcheiimrath aus Berlin.
«iL88l8vi»er Ilok. Eomie de Maifon a. PariS.
LuropLl8vI»er >Lok. Wagner, Kaufmann auS
Landau.

««Avrl8el»er Ilok. Mad. Leifer a. Kalsruhe.
Frl. Maurer aus Schiltach. Tilger und Tochter, Kfm.

aus Hamburg, Kauff'

Li«Ickei»e8 IlerL. Kleinschmitz, Schreiner aus
Würzburg. Fuchs, Kaufm. aus Slraßburg. Schwarz,

StaÄttheater iu Heideiberg.

den 4. Dezember 1864.

1. Vorstellung im 3. Abonnement.

Auf vielseitiges Verlangen zum Zweitenmale:

Bruder Liederlich.

Poffe mil Gesang und Tanz in 4 Abthcitungen
von Emil Pohl. Musik von Conradi.

Frankfurt, den 1. Dezember.
Pistolen . . . . . . . fl. 9 M/r-

Holl. fl. 10 St. . . .
20 Franken-St. . . .
Ru?f.^Jmperiffles . .

-41V-

Neoaction, Druck und Verlag von Adolph Emmerling, DerlagS-Buchhändtung uud Buckdruckeret in Hetdelbera.

9 55—56
9 48-49

5 32'/r-33V,
9 24'/,—25V,
11 49-53
9 42-44
1 44V.-45
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