Wingenroth, Max ; Kraus, Franz Xaver [Hrsg.]
Die Kunstdenkmäler des Grossherzogthums Baden (Band 7): Die Kunstdenkmäler des Kreises Offenburg — Tübingen, 1908

Seite: 641
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AMT WOLFACH. — MÜHLENBACH.

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Fig- 356- T>Hof an der Mohi in Kirnbach, Grundriß und Details.

Noch eine weitere Anzahl könnte namhaft gemacht werden, in manchen Seiten-
tälern sämtliche Höfe, doch liegt das nicht im Bereich dieses Werkes.

MÜHLENBACH

Schreibweisen: Flumen Milenbach 1234; im Milnbach 1301; alse der Mulebach
gat bi der Kinzcge 1324; Mülenbach 1341; Milerspach 1449 etc.; Mülenbach 1574.

Archivalien: Mitteil. d. histor. Komm. Nr. 16 (1894), S. 156.

Ortsgeschichte: Der Ort ist nach dem Bach genannt, in dessen Tal er liegt: tal Ortsgeschichte
Milenbach 1464, der Bach nach den daran betriebenen Mühlen, 1493 wird »die müllin
zu Millenbach« envähnt. Mühlenbach kam mit Haslach, also wohl aus dem Zähringer
Erbe, an das Haus Fürstenberg. Rudolf von Habsburg, der es zuerst den Grafen ent-
ziehen wollte, belehnte dieselben schließlich damit. Doch wurde schon 1280 nach
Verzicht des Grafen Egeno das Lehen anderen übertragen: nobiHs vir Egeno comes de
Furstenberg valles Milinbach et Niederinbach et villam Steina cum suis juribus et per-
tinentiis universis, que idem a Rudolfo, Romanorum rege et imperio in feodum tenuit,
ad manus Rudolfi regis libere resignavit rege humiliter supplicando, ut bona predicta
nobili viro Hermanno de Geroltsecke et Ote de Duwingen in feodum concedere dignare-
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