Südwestdeutsche Rundschau: Halbmonatsschrift für deutsche Art und Kunst — 1.1901

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Wg\ 2&g\ 2^e\

Der rote tttof)it.

. . . unb tpann unb wo — ich roeif es nicht.

Die Strafe tot in fafylem £idit,

Du famft öaber fo lütenfcfylanf

Kotroten ZtTofyn im braunen ^aar,

Dein £)aupt ein ^eiliger 2lltar

2TTit £)pferglut, mit £)pferfcbrei,

VTtit Cobesftille, £)pferbanf . .

Unb febritteft lilienfcfylanf r>orbei.

Der rote ÜITotm fo Stern 311 Stern
3*r unb fern

Jm tauben (Brau fo ftumm, fo fyeif ..
Unb wo er blaf cerlofyenb fd)rr»aub
Q)uoll lichtes Blut aus ftarrem £anb . . .
VOax's 2Ibenbrot, roar's HTorgen'rot?
IPer tüeif, mer tpeif ....
Dielleicbt bas Ceben, Dtelleidjt ber Cob ....
^ranffurt a. in. w en3 eI (5 01b bau m.

(Entfagung.

Hun, ba es fülle toarb auf meinem Pfab
Hub leifer meines ^erjeus roilbes Schlagen,
£}at fiefy bas <£>lücf noch einmal mir genafyt
Unb null mich ttneber loefen, rrneber fragen . . .

3cb mies es fd)ir>eigenb ab. (Es ift ein £etb
3n meiner Seele, bas nicht Hub/ mir gönnte,
Hub feinem Dienft fyab' ich mich, ftill getr>eit)t . . .
IDofyl tüär' es fchön, menn ich, genefen fönnte!
$ v c t b u r a i. Br. 2TT a t b y K 0 cfy.
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