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Charis: rhein. Morgenzeitung für gebildete Leser (2) — 1822

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https://doi.org/10.11588/diglit.22119#0134

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Eine täglich ſich mehr ausbreitende Berbindung mit Männern und Frauen von Wiſſen-
ſchaft, Geiſt und Herz, wird es dem Herausgeber möglich machen, dieſer Zeitſchrift —
welche bis jezt mit ehrendem Beifall aufgenommen wurde — immer mehr Vollkommenheit
zu geben. Sie wird daher fortfahren, durch:—

Ausgezeichuete Gedichte.
Erheiternde Erzäahlungen, Märchen und Novellen. 0
Kurze Biographien und Karakterſchilderungen.
Hiſtoriſche Aufſätze und maleriſche Reiſebeſchreibungen.
Spiele des Witzes und der Laune.
Gleichniſſe und Parabeln.
Anziehende Anekdoten, Miszellen, Aphorismen, Sprüche, Epigramme,
Diſtichen, Charaden, Logogryphen und Räthſel.
Beurtheilungen intereſſanter Erſcheinungen im Fache der Poeſie und Kunſt.
Theater⸗Kritiken über die Mannheimer Schaubühne.
Korreſpondenznachrichten aus Südteurſchland, und über das Thenter
zu Karlsruhe.


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dem vorgeſteckten Ziele der Belehrung und Unterhaltung, immer näher und näher zu kommen.
Die unterzeichnete Verlagshandlung, wird ihrer Seits alles anwenden, dieſer Zeitſchrift
die bisher erworbene Achtung und Theilnahme nicht allein zu erhalten, ſondern noch zu
vermehren. Alle Mittheilungen, welche in dieſen Plan paſſen, und das Gepräge der Reife
in ſich tragen, werden uns willkommen ſeyn, und ſollen auf Verlangen anſtändig honorirt
werden. Man adreſſirt ſolche Beiträge an den Herausgeber zu Mannheim oder an die
Verlagshandlung zu Heidelberg.
Wöchentlich, des Mittwochs und Samſtags, erſcheinen zwei Blätter, monatlich eine
oder zwei Beilagen, und vierteljährig ein Intelligenzblatt mit Umſchlag und Juhaltsanzeige.
Der Preis des Jahrgangs iſt 6 fl. rheiniſch, oder 4 Rthlr. ſächſiſch Vorausbezahlung.
Für die verehrten Abonnenten in Manuheim und Heidelberg aber bleibt der zeitherige Betrag
des Vierteljahrs Ufl. 15 kr.
Für die monatlichen Lieferungen wendet man ſich an die Buchhandlungen, für die
wöchentlichen an die Poſtämter und Zeitungsexpeditionen eines jeden Orts.
Die Hauptſpedition hat das Großherzogl. Badiſche Poſtamt zu Heidelberg
übernommen.
Heidelberg am 29. Juni 1822.

Die neue akademiſche Buchhandlung von Karl Groos.
 
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