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Volksgemeinschaft: Heidelberger Beobachter, NS-Zeitung für Nordbaden (6) — 1936 (Januar bis Juni)

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https://doi.org/10.11588/diglit.9503#2502

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Lsite 14

Nanches Nutterföhnchen zurechtgerückt
Streiflichter vom Lanööienfl

Jrgendwo in einem Dors liegt eine Landdienst-
gruppe, Erste Strahlen Ler Morgensonne treffen Lie
Landarbeiterka>erne, in der das Landdienstlager ein.
gerichtet ist, — Schlaf, tiefe Atemziige der Mann-
schaft, Erelles Läuten schrillt auf, kurz vor vier
Uhr. Alles springt aus den Betten Da und dort
dehnen sich noch Müde. Einer wagt es, noch unter
der Vettdecke zu bleiben, „Aufstehen!" ruft der
Ctubenälteste und hat dem Langschläfer mit einem
Ruck die Decke weggezogen, Rasch sind alle unten
zum Morgeniport. Eine Frostkatze ist wieder mit
„Bekleidung" angetreten. Doch, es hilst nichts:
,Hemd aus!" wird besohlen. Alles setzt sich in Trab,
2n kurzem Dauerlauf — nur mit einer Sporthofe
ausgerüstet — wird der Körper in frischer Morgen-
luft ausgemuntert und auch der Letzte der Mann-
schaft wachgemacht. Um sünf Uhr wird zur Arbeit
abgeriickt.
Ueber manches Ungewohnte helfen Kameradschaft
und Humor hinweg. Eerade der Humor darf in
einer rechten Eruppe nicht fehlen, und so hat jeder
bcld seinen Spitznamen, Ein Kamerad bekam den
Namen „Würstel", weil er ab und dann von zu Hause
Pakete mit leckeren Würstchen erhielt Ein anderer,
in seinem Veruf Kellner, wurde „Pikkolo" genannt,
Außerdem gab es noch ein „Bübchen", einen „Lan-
gen" (1,88 Meter trotz seiner 16 Jahre!) usw,
Eifrig werden auf dem Felde Riiben gehackt
Ccheinbar endlos ziehen sich die Furchen dahin. Da

dorf man nicht hinsehen, wie weit es noch ist, oder
gar — wie >pät. Zeit und Raum schrumpfen hier in
ein Nichts zusammen. — „Miltag!" ruft plötzlich der
Kolonnensllhrer, und alles stürmt zum nahen Stra-
tzengraben, Elutend liegt die Sonne über den Fel.
dern, Jeder suchi es stch möglichst luflig und kühl zu
machen Nach einer Weile kommt in gemächlichem
Schrilt ein Ochsenfuhrwerk mit der Verpflegung Die
am Vormittag angekommrne Post wird vom Wagen-
führer verteilt, die Etznäpfe werden klar gemacht,
Nachdem sich alle gestärkt haben, schläft der größte
Teil am Feldrain oder Straßengraben. Einige lesen,
andere balgen sich herum.
Alles ist wieder bei der Arbeit. Der „Rat", so
heißt der Jnspektor, „schrettet die Front eb" und
steht, ob alles klappt. Der „Rat" ist eine sehr ge-
wichtige Persönlichkeit. Von Zeij zu Zeit „erscheint"
er. Ungerufen, wie aus dem Voden gestampft, steht
er plötzlich spähend am oder im Feld und blickt mit
Feldherrenmiene von seinem Eaul. Seine Stimme
lönl weit übers Feld, Sobald ihn einer entdeckt hat,
geht ein Raunen durch die Kolonne.
Ehe man sichs versah, war ein Wetter heraufge.
zogen, und klatfchnaß bis auf die Haut marschiert die
Cruppe gsgen 6 Uhr abends zum Heim. Ausziehen,
Wa'chen und Umztehen, dann zum Abendesfen. Ent.
weder gibt es „Beamtenstippe", das sind Karloffeln
mit Specklunke. jawohl! Tunke, denn für Fremd-
wörter wie „Sauce" steht die Eruppensparbüchse er-

kmiiictie kekannlmacflungen



Oesfentliche Bekanntmachung
Löer die Auslegung der Liste der
säumigen Steuerzahler.
Die Listen der säumigen Steuer-
zahler werden zur allgemeinen
Einstchrnabme in der Zeit vom
20. Juni bis 20. Juli 1936 aus-
gelegt, Als Ort der Auslegung
kommen in Frage in:
Heidelberg Finanzamt Zimmer
14 und Rathaus Zimmer 24.
Wiesloch Rathaus Zimmer 7.
Buchen Finanramt Zimmer 18
und Ratbaus Zimmer 4.
Walldürn Ratbaus Zimmer 7.
Tauberbischoisbeim Finanzamt.
Grünsfeld Rathaus.
Lairda Rathaus.
Mosbach Finanzamt und Rat-
baus Zimmer 2.
Adelsbeim Rathaus im Zim-
mer des Rarichreibers.
Eberbach Ratbaus Zimmer 4.
Osterburken Ratbaus im Vor-
zimmer des Bürgermeisters.
In den Bezirken der Finanz-
ämter Neckargemünd und Sins-
beim kommt eine Liste der säu-
migen Steuerzahler nicht in Frage.
Finanzämter:
Heidelberg, Neckargemünd, Sins-
heim. Mosbach. Bucken. Tauber-
bischossheim.

Handelsregister Abt. K Band
VII OZ. 112: Firma Esko Edel-
stahl - Komvanie Svitzenberger
Kommanditgesellschaft in Seidel-
berg: Kommanditgesellschaft. Be-
ginn 19. Juni 1986. Persönlich
bastender Eesellsckaster ist Direk-
tor Jobann Svitzenberger in Hei-
delberg. Es ist ein Kommanditist
vorbanden.
Abt. S Band IV OZ. 83: Zur
Firma Esko Edelstabl-Komvanie
mit bekckränkter Saftung i» Sei-
delberg: Durch die Beschlüste der
Eesellschasterversammlungen vom
17, Januar und 27. Mai 1936 ist
gemäß dem Eesetz vom S. Iuli
1934 eine Kommandiigesellschafl
errichtet unter der Firma Esko
Edelstabl-Komvanie Svitzenberger
Kommanditgesellschaft und das
Vermögen samt Verbindlichkeiten
unter Ausschlust der Liauidation
aui diese übertragen. Als nicht
einaetraaen wird bekannt ge-
macht: Gläubigern der Eesell-
schast. die stch binnen 6 Monaten
nach der heutigen Vekanntmach-
una zu diesem Zwecke melden. ist
Sickerbeit zu leisten. soweit ste
nicht Befriedigung verlangen
können.
Seidelberg. 19, Juni 1936.
Amtsgericht.

ZwangsverWgerulig.
Am Mittwoch 24. Iuni 1938,
nachmittags 2 Ubr werde ich in
Heidelberg im Pfandlokal. Blu-
menstrabe 39. gegen bare Zahlung
im Vollstreckungswege öfsentlich
versteigern: ^ , .
1 Warenreaal. 2 Klubiestel. ein
Bild. 1 Vückerschrank. 6Sckreib-
tische mit Sestel u. 5 Stüblen.
1 elektr, Kasieemaschine m,Mo-
tor. i Klavier. 2 Zimmerbu ett.
2 Schreibmaschinen. 1 Akten-
schrank. 1 Eromovbon mit ca.
80 Platten. 1 Cbaikelonaue,
1 elektr, Rechenmaschine. I Näh-
inaschine.
Heidelberg. 19. Iuni 1936.
Schuster, Eerichtsvollzieher.

Zwangsverstetgerung.
Am Mittwoch. 24. Iuni 1936.
nachmittags 2 Ubr werde ich in
Heidelberg im Psandlokal, Blu-
menstrane 39. gegen bare Zahlung
im Vollstreckungswege öfsentlich
versteigern:
Bükett. Schreibmaschine..Jdeal".
Tevvich. 1 Partie Pelze u. Felle,
fertig u. roh. Fohlen-. Biber-,
Indischlammfelle. Katzen- und
Zickeli'utter u.a.m.
Heidelberg. 19, Iuni 1936.
Naumann, Eerichtsvollzieber.

ZtoangsverWgerlmg.
Mittwoch. 24. Juni. nachmit-
taas 2 Ubr. werde ich in Heidel-
berg im Psandlokal. Blumenstr.39
aegen bare Zablung im Vollstrek-
kunasweae össentlich versteigern:
1 Kastenschrank. 1 Schreibtisch.
1 Schreibmaschine ..Olvmoia"
1 Radioavvarat ..Seibt". ein
Lautsvrecher.
Heidelberg. 20. Juni 1936.
Zuber. Eerichtsvollzieher.

Zwangsvtrsleigerung.
Mittwoch, 24. Juni. nachmit-
tags 2 Ubr. werde ich in Heidel-
berg im Pkandlokal. Blumenstr.39
gegen bare Zablung >m Vollstrek-
kunasweae äfientlich versteigern:
2 Klaviere. 2 Standubren. drei
Büfetts. 1 Credenz. 1 Vitrine,
1 Schreibtilch. 1 Schreibmaschi-
nentiich. 1 Näbtisch. 1 Sekretär.
1 Kleiderschrank. 1 Rauchtisch.
2 Polstersestel, 3 Cbaiselongues.
1 Sviegel. 2 Lamven. 1 Schreib-
maschine („Triumvs").
Anschließend versteigere ich an
Ort und Stelle (Tresivunkt wird
im Piandlokal bekanntgegeben):
17 Schweine.
Heidelberg. 20, Juni 1936.
Schilling, Eerichtsvollzieher.

Das Schuldenregelungsverfah-
ren sür den Landwirt Peter Sick-
müller und dessen Ebefrau Elisa-
betb aeb. Sickmllller und Iakob
Sickmüller III Landwirts-Witwe
Eva Katbarina aeb, Mickel. alle
in Nunloch, ist am 17, Juni 1936
nach Vestätigung des Vergleichs
aufgeboben worden.
Heidelberg. 16. Iuni 1936.
Das Entschuldungsamt
beim Amtsgericht Heidelberg


Aufhebung des Wohnungs-
verbandes betr.
Dsr Herr Minister des Innern
bat mit Erlaß vom 15. Mai 1936
Nr. 51 015 den Vezirkswohnungs-
verband Mosbach aus Erund der
88 1 und 6 des Eesetzes llber die
Vereinheitlichung der Wohnungs-
bausörderung vom 31. Mai 1935
mit Wirkung oom 1. August 1936
ausgehoben. Mit diesem Zeit-
vunkt gehen sämtliche Rechte und
Verbindlichkeiten des Wohnungs-
verbands aui die Badische Lan-
deskreditanstalt iür Wobnungs-
bau in Karlsrube über Dieie
Anstalt. die als gemeinnützige
ösfentlich-rechlliche Staatsanstalt
mit eigener Rechtsversönl'chkeit
errichtet und vom Reich als Or-
gan der staatlichen Wohnungs-
volitik 'anerkannt ist, wird küns-
tig die >ür den Wo'n >ngsbau in
Baden bestimmten öjsentlichen

Mittel zentral verwalten und
die Erstellung und Erhaltung
von Wobnunaen und landwirt-
schaftlicken Eebäuden sördern
durch Hyvotbekendarlehen und
Uebernabme von Bürgschaften
nach Maßgabe der Landesbestim-
mungen hierüber vom 26. Juti
1935. Anträge aus Eewäbrung
von Baudarleben und Ueber-
nabme von Bllrgschaften sind
unter Venutzung des vorgeschrie-
benen neuen Fragebogens mit
Plänen und sonstigen Unterlagen
ieweils in dovvelter Fertigung
bei den Vürgermeistern des Bau-
orts einzureichen. Die Biirger-
meisterämter und das Bezirksamt
steben den Vaulustiaen in Sachen
des Vau-. Wobnungs- und Sied-
lungswesens weiterhin mit Rat
und Tat zur Seite.
Mosbach, den 19. Juni 1936.
Bezirksamt.
Bezirkswohnungsverband.
R o t h m u n d.

Eüterrechtsregister: Albert Fi-
sel. Kunstmaler und Rosa gebor.
Wols in Auerbach. Vertrag vom
20. März 1936: Eütertrennung.
Mosbach. 10. Iuni 1936.
Amtsgericht.


Der Plan Lber die Herstellung
von verkenkten Fernsprechlinien in
Boxtal liegt bei der Poststelle in
Boxtal von heute ab vier Wochen
aus.
Mannheim. den 19. Iuni 1936.
Telegraphenbauamt.


Das am 22. August 1934 sür
den Landwirt Theodor Weigand
in Buchen erössnete Entschuldungs-
versahren gilt auck iür leine Ehe-
frau Maria geb. Reichert als er-
öffnet. Entschuldungsstelle ist die
Bad.Landwirtlchaftsbank (Bauern-
bank) eEmbH. in Karlsruhe.
Sckuldenrus sür die Eläubige-
rin der Ebesrau: 5 Tage.
Buchen, 19. Juni 1936.

Entschuldungsamt.


Vockenrot — Wertheim.
I. Unternehmen.
Ossenlegung des Besth-
standswertes.
Nach 8 16 des Feldbereini-
aungsgeletzes werden di« Ergeb-
nisse der Einschätzung des Unter-
nebmens in Wert- u. Lageklasten
und die Derzeichniste über die
Rechtsverbältniste in der Zeit
vom 22. Juni bis 6. Juli 1936
iiir beide Eemarkungen auf dem
Ratbaus Dockenrot zur Einstcht-
nabme der Beteiligten ossengelegt.
Die Beteiligten werden ausge-
fordert, in der Besitzstandstagfahrt
die am Mittwock. 8. Iuli 1936,
vorm, 11 Ubr im Rathaus Vok-
kenrot stattsindet. etwaige Ein-
wendunaen geaen die Feststellun-
gen, bei Ausichlußvermeiden vor-
zubringen,
Anschließend an die Besitz-
standstagsahrt sindet Wunschtag-
fabrt statt. in der die Erundstiicks-
eigentümer ibre Wllnsche beziigl,
der Neueinteilung vorbringen
können.
Vuchen. 17 Iuni 1936.
Der Vorktzende
des Vollzugsausschnsses.

wartungsvoll auf dem Eßtisch, Es gibt gute Haus.
mannskost: Eemischtes Eemüle, Reisbrei oder Erieß.
brei mit Zucker und Zimmt. Jn lustigem Wort.
wechfel und unerwarteten Fragen versucht der und
jcner einem Tischgenossen ein Fremdwort zu ent.
locken. 2st dies geglückt, so sällt unter lautem Hallo
ein „Fünfter" in die Eruppenklasse.
Krankheit ist ein ganz seltener Vegriff. Eine,
die wohl alle mal haben, ist die Müdigkeit. Plötzlich
will da in irgend emer Stube der Kamerad Paul
nicht heraus. Er meckeri im Bett, dreht sich hin
und her, spricht von „alle Knochen weh und Ziehen
in den Eliedern" usw. Er meint eben, er sei krank;
denn gestern schien die Sonne besonders heitz, und
auch er hatte tüchtig zu schleppen Nichts hift, ihn
herauszujagen, Trotz allem verzehrt er im Bett —
meist eine „Kostprobe aufs Exempel" — mit großem
Behagen sein Essen. Das stimmt die anderen zum
Nachdenken, falls er stch nicht den Fuß verknackst
oder sonst etwas Sichtbares angetan hat. Unter gu-
tem Zureden ist er dann auch meist bald geheilt.
Freilich, wenn einer sich so einen rechtschaffenen
Schnupfen oder gar das „Vauchpiepen" geholt hat, ist
längeres Krankenlager oder gar ärztliche Behand-
lung kaum zu umgehen.
Die Wasserversorgung hat llberall ihre Eigenhei-
ten. Hier z. B läuft sie regelmäßig bis Anfang
Iuli, dann beginnen ihre Mucken Die trockene
Sommerszeit zeigt ihren Einfluß Wenn es gereg.
net hat, fließt das Wasser, Manchmal sprudelt es
noch am frühen Morgen, um dann nach plötzlichem
Verstegen gegen Abend oder gar nach einigen Tagen
erst wiedcrzukemmen. Der Druck des Wasterbehäl.
terts hat eben Schwächeanfälle, Es beginnt nun die
„Zeit der Wasserläufer". Das sind die Diensthaben.
den, die emstg mit Eimern von der nächsten Wasser.

,Dolksgemeinscha^,
Soiiuiag, de» 2t.

stelle das köstliche Naß heranschleppen. Dien^
der ist ein vielseitiger Vegriff. Da gibt es: ^ ,^n>
dienst (Stube fegen und scheuern), Küchendiem
Kochmädel in der Küche helfen, Tisch ^cken
Hofdienst (Hof fegen), Wasserdienst (Wasser d
Kartoffeldienst (Kartoffeln schälen) usw. So 0
mer zu tun, wenn nicht gerade Freizeit ist.
Jn der Freizeit aber geht es zum Baden
werden Erkundungsgänge in die Umgebung K,
Einmal fuhr die Eruppe auf drei Tage in ,e!
birge, und bald daraus fand ein Jugendtresft"
Landjugend auf einer nahen Klosterburg „Z»'
irgend möglich, wird Volkstumspslege in ^ ^j«!
schaft mit der Dorfjugend getrieben. So wurde
ein Volkstanzkreis ins Leben gerufen, ber
durch öffentliches Vortanzen beim Volksfest
konnte, Auch Maifest, Sonnenwende und'ip^y
Wettkämpfe festigten die Gemeinschaft der
Schon in einigen Wochen hat sich der Land^,^.
ler eingelebt, und bald vergeht die Zeit in>
Jeder ist nun schon ein „Alter", und alle
durch dick und dünn fest zusammen. Da wird
ches Muttersöhnchen zurechtgerückt. ^
Mit beginnender Ernte werden die Gruppe« ^
Möglichkeit noch verstärkt. Landdienst >.st
Volke. Dienst am Volke erfordert Opfer und K"
Ieder Landdienstler wird nach Ableistung
Pflicht gern und mit Stolz an die sür die ^ ^
rung unseres Volkes geleistete Arbeit zuriickd»^
Bei jedem Wetter tat er seine Arbeit.
Sturm, Luft und Sonne härteten seinen
Manch harte Stunde Lberwand der Wille ^ js!
meinschaft mit den Kameraden. Landdienst ^
eine Schule fur Körper und Eeist, durch die l
rechte Kerl einmal gegangen sein muß.
Richard Wolfgang Fisch^

Der Veschluß vom 29. Novem-
ber 1934. durch den das Eruschul-
dunasversabren ?ür den Üand-
wirt Eduard Stumvf in Wall-
dürn erössnet worden ist. wird
ausaehoben. Das EntsKuldungs-
verfakren wird nur sür die Ehe-
srau Maria Rosa Stumpf geb.
Ackermann durchaefübrt.
Buchen. 19 Jum 1936.
Entschuldungsamt.


kk irciLis-!

Nachdem der Vetriebsinhaber
seinen Antrag zurückgenommen
hat, wird das am 22. Februar
1935 durch das Amtsgericht Box-
berg eröfsnete Entsckuldungsver-
sahren über den Vetrieb des
Martin Senninger, Bauer in
Untcrwittstadt, eingestellt.
Tauberbikchofsheim, 16. Juni 36
Entschuldungsamt.

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Schwarzwald, 71V m ü, d, M.
lür Unadrn nnd Mädchen
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bedingung, durch d, Kinderheikstätte
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Vertr. in klei .. oerx: ^
l<önix, OmbH., tlauplstr. 124
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ivsansr, I-imonacls. Süömost.
«S. -zik
slsiclvldkrs. k'ntirtuüeso 12 / 1'e>

Wenn Sie verreisen — dann nicht ohne dle »Volksgemelnschaft*.
Auch in den Ferien freut man sich, täglich durch seine Jeitung das
Meueste aus aller Welt und einen Gruh aus der Heimat zu erhalten.
Bitte geben Sie uns auf anhängendem Abschnitt rechtzeitig Jhre
Ferienadresse auf.

An die

„Volksgemeinschaft"

Heidelberg


.
Ort... Strahe.
w' n'cht die „VolkSgemcinschast"
vom. bis..
nach.

tWir bitten um qenaue Anichrift,

H.I ^..fteU ing an > it H inm d oll - t.lch ,v.-i e o ,n
 
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