Die Form: Zeitschrift für gestaltende Arbeit — 5.1930

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Heft 19 Martin: Die moderne Zimmeruhr / Reinhardt: Bill ige moderne
Möbel im Handel.

Heft 21 Renner: Konstruktive und konstruierte Form / Doesburg:
Das Buch und seine Gestaltung / Fuchs: Zur Lage der Hand-
buchbinderei / Ginsburger: Das Plakat in Paris.

Heft 22 Eßwein: Gewerbliche Berufsschulen in München.

Heft 24 Aus dem Kreis der Wiener Werkstätten.

5. Jahrgang

Heft 1 Das Waisenhaus / Montessori-Möbel.

Heft 2 Neurath: Das Sachbild / Karlinger: Denkmalpflege und neue
Form.

Heft 3 Renner: Asymmetrie im Buchdruck und in der modernen Ge-
staltung überhaupt.

Heft 4 Riezler: Kogan und die Griechen / Kallai: Gerhart Mareks
Lötz: Maria Eulenbruch / Neues Forzellan.

Heft 5 Hammann: Weiß, alles Weiß / Neue Möbel.

Heft 6 Itten: Pädagogische Fragmente einer Formenlehre / Riezler:
Eine Apologie der Kunsthochschule.

Heft 8 Die Mitarbeit des Künstlers am industriellen Erzeugnis
Mumford: „Modern" als Handelsware.

Heft 10 Riezler: Das Kunstgewerbe heute und morgen / Grote:
Moderne Bildwirkereien / Romdahl: Das österreichische
Kunstgewerbe.

Heft 11/12 Typenwaren.

Heft 13 Ausstellung des Österreichischen Werkbundes.
Heft 14 Renner: Das Lichtbild.

Heft 15 Riezler: Völkerkunde / Schmidt: Das Museum für Völker-
kunde in München / Frank: Was ist modern?
Heft 16 Sonderheft: Mode.

Heft 17 Karbe: Die schwedische Werkbundbewegung.
Heft 19 20 Holzarbeiten der Arbeitsgemeinschaft Winde.

Daß die Architektur in der „Form" mehr Raum
einnimmt als die übrigen Gebiete der Werkbund-
arbeit und das, was nur lose mit dieser zusammen-
hängt, aber für die Gegenwartsgestaltung immerhin
von Wichtigkeit ist, geben wir gerne zu. Das liegt
in der Natur der Sache: denn die Baukunst ist nun
einmal „die Mutter der Künste", und die Tatsache
des neuen Bauens ist doch offenbar in der Tat das
wichtigste und aufregendste Ereignis auf dem Ge-
biete der „gestaltenden Arbeit". Da wir keine Archi-
tekturzeitschrift sind, haben wir nicht die Verpflich-
tung, alles „Gute", was heute gebaut wird, zu brin-
gen. Wichtig sind für uns vor allem die neuen Auf-
gaben, die neuen Probleme — und dazu gehört nun
einmal auch die Konstruktion, das Siedlungswesen
und all das andere, was Anstoß erregt hat. Gerade
das halten wir für wichtig: alle Wurzeln aufzuzei-
gen, aus denen die neue Baukunst emporwächst,
und uns der Vielseitigkeit der Probleme nicht zu ent-
ziehen. Allerdings: wir müssen diejenigen, die „Die
Form" kritisieren, schon bitten, den Text zu lesen.
Denn die „Form" ist keine Bildchenzeitschrift!

W. Riezler. W. Lötz.

MITTEILUNGEN DES OSTERREICH ISCH EN WERKBUNDES

Anschrift der Geschäftsleitung: Wien IX, TUrkenstr. 3

Internationale Ausstellung Monza. Professor Dr. Clemens Holzmeister hielt am 15.

Es sind noch eine größere Anzahl von Preiszuerken- Oktober einen Lichtbildervortrag über seine Arbei-

nungen nachzutragen. Es erhielten außer den bisher ten aus den letzten Jahren.

schon bekanntgegebenen Mitgliedern des öster- . .. ,

•u-u \»; iuj r-.- ioiiu Ausstellungen, m Hagenbund findet gegen-

reichischen Werkbundes Preise: J. & L. Lobmeyr .... . . . ,. „ . , .> 7

. ra e-u n z r-> i i wartig eine Ausstellung „Russische Kunst von

den großen Ausfunrungspreis, Professor Dr. Josef . . „ „

c.„_i. a L-i u n u u „ i Li heute statt. Die Secession zeigt die Arbeiten ihrer

Frank, Architekt Oswald Haerdtl, Karl Hagenauer ...^ ... .. . .. , .. ,a ,,, _

und Architekt Walter Sobotka das Ehrendiplom für
Kunst; Elfriede Berbalk, „Bimini", R.Lorenz, Hertha
Jirasko, Lois Resch, Karl Rotter, Gusti Schachner. Herbsttagung des Deutschen Werk-
Professor Eduard Wimmer und Eleonore Zanoskar bundes in Stuttgart. Vom Vorstand des
das Diplom der goldenen Kunstmedaille; Wiener österreichischen Werkbundes waren anwesend:
Porzellanmanufaktur Augarten und Professor Ob- Präsident Dr.-Ing. Neubacher, die Vorstandsmitglie-
sieger das Diplom der goldenen Ausführungsme- der Frank, Gabor, Hofmann und Neurath,
daille; Hertha Bucher, Ena Rottenberg, Eugen , _ ,

Mayer, Grete Schubert-Becker und Tiroler Glashütte Wettbewerb zur Erlangung en Ent

Mitglieder mit einer Kollektion der Werke Ferdinand
Kitts.

das Auszeichnungsdiplom für Kunst.

würfen für ein allgemeines österrei-
chisches Warenzeichen. Die Arbeitsge-

V o r t r ä g e. Der österreichische Werkbund wird me'nschaft »Kauft österreichische Waren", Wien III.

im Winter mit einer starken Vortragstätigkeit ein- Schwarzenbergplatz 4, Tel. U 19-5-90 veranstaltet

setzen. Es ist beabsichtigt, neben österreichischen ?.!nen. Wettbewerb zwecks Erlangung von Entwürfen

eine größere Anzahl ausländischer Vortragender zu ^r ein allgemeines österreichisches Warenzeichen.

Wort kommen zu lassen. Die Vortragstätigkeit soll Te'lnahmeberechtigt sind ausschließlich österreichi-

auch in hohem Maße auf die Landesgruppen aus- ^he Staatsangehörige. 3 Preise im Betrage von

gedehnt werden, da dort erwiesenermaßen für Vor- ^00' 200 und 100 S gelangen zur Verteilung. Schluß

träge über Werkbundfragen ein über Erwarten gro- der Elnsendun9: 1- Dezember 1930. Nähere Bedin-

ßes Interesse besteht. Die beiden kürzlich abge- gungen m der Geschäftsstelle des österreichischen

haltenen Vorträge Professor Josef Franks in Graz Werkbundes.

und Salzburg waren überaus stark besucht und be- Josef Franks Buch „Architektur als Symbol" ist
wiesen die Wichtigkeit eines dauernden und regen soeben im Verlag Anton Schroll & Co., Wien, er-
Kontakts mit den Bundesländern. schienen.

VERANTWORTLICH FÜR DEN INHALT: DR. LÖTZ, BERLIN SW 48, R E C K E N D O R FH A U S, H E D E M AN N ST R AS S E 24
DRUCK: WERBEDIENST Q. M. B. H. KOMMANDITGESELLSCHAFT, SPANDAU-EISWERDER
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