Der Cicerone: Halbmonatsschrift für die Interessen des Kunstforschers & Sammlers — 12.1920

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Kunftballe, ein Stadtbild aus Soeft von Roblfs
an die Mannheimer Kunftballe, ein Frauenbildnis
vonFrilj Friedrichs an das Städtifcbe Mufeum
zu Elberfeld, eine religiöfe Kompofition von
Hettner an die Galerie der Lebenden in Berlin
und „Die Liebenden“ von Lafar Segall an das
Kunftmufeum der Stadt Effen.
Die Jabresgaben des „Frauenbundes“ für feine
Mitglieder waren: Hafeneinfahrt von E. Fjeekel
(Radierung),Figuren imFreien vonOtto Mueller
(Lithographie), Männliches Bildnis von Odern er
Gotbein (Holzfcbnitt), „Menfchen im Klalde“
von F e 1 i x m ü 11 e r (Farbenholzfchnitt). Än Stelle
der Blätter von Gotbein und Felixmüller hat die
Berliner Ortsgruppe des „Frauenbundes“ an ihre
Mitglieder Lithographien von Krauskopf und
ünold verfcbickt. Der Holzfcbnitt „Laufeben“
von Oüalter Gramatte kommt im Herbft als
neueftes Mitgliedsblatt zur Äusgabe.
In einer Reihe von Städten hat der „Frauen-
bund“ Husftellungen aus Privatbefijj und Ver-
kaufsausftellungen naebimpreffioniftifeber Kunft
fowie Vorträqe über die Kunft unferer3eit ver-
anftaltet. — Mitgliederanmeldungen werden an
die Gefcbäftsftelle des Frauenbundes in Hamburg,
Ofterbeckftr. 43, erbeten. Rofa Scbapire.

Bevorftehcndc Verfteigerungen
Der Kun ft markt
Bevorftetjende Verfteigerungen
Dubletten aus den f ä d) f i fd) e n
Staatsfammlungen
gelangen inDresden am 12. Oktober in den Räumen
des Kunftvereins auf der BrüblfcbenGerraffe durch
R. Lepke-Berlin zur öffentlichen Verfteigerung.
Der von den Direktoren 3immermann, Sponfel
und Haenel gemeinfam verfaßte Katalog, dem
64 Bildtafeln beigegeben find, kommt foeben
zum Verfand. Den Hauptbeftand diefer ebenfo
koftbaren wie intereffanten Sammlung bildet die
Äbteilung des Porzellans. Än 200 Nummern
gelten allein der Frühzeit der Meißner Manu-
faktur. Böttger-Steinzeug und Böttger-Porzellan
kommen in zahlreichen Exemplaren unter den
Hammer. Ferner plaftifcbe öüerke Kändlers und
zahlreiche Gefcbirre Hörolds. üngemein reich
ift auch das djinefifche und japanifebe Porzellan
vertreten, das allein in 1200 Nummern unter
den Hammer kommt. Das Grüne Gewölbe feiner-
feits hat zu diefer Äuktion Elfenbeinfcbnitjereien,
das biftorifebe Mufeum Klaffen des 16.—18. Jahr-

RUSSTELl^vG
^ alter und
moderner Meifter
Carl Nicolai-BerlinWio
Viktoriaftraße 26 a
Ängebote aus Privatbefit}
möglicßft mit Pßoto unter Ängabe von Künftler, Maß u. Preis erwünfeßt

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