Der Kunstwart: Rundschau über alle Gebiete des Schönen ; Monatshefte für Kunst, Literatur und Leben — 1.1887-1888

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Allg. Z. (Beil.) (8. — (Die gegenwärtige Lage der Anpfer-
stechkunst): Dtsche Rdschau 5.— (Lauis Gallait u. die Ber-
liner Kunst): L. pietsch, K. s. A. ll- — (Skarbina): f G.
vaß, Lbenda. — (Über Maltechnik): Fr. Pecht, Lbenda. —
(Der sranzäsische Saal d. wiener internat. Runstausstcllung):
w. L., 2lllg. K.-Lhr. 6. — (Arthur Fitgcrs neuestes Ge-
mälde „Dan Iuans bsöllensahrt"): L. Dubsky von wittenau,
Lbenda. — iIul. !). Berger): st L. Ranzoni, Allg. R.-Lhr.
7. — (lhandzeichnungen von Anselin Feuerbach): w. Lübke,
Allg. Z. (Beil.) 32. — (Der Genius der Gerechtigkeit in
der Malerci): Ulrich Graf Lchack, Roinan-Z. 2t f.

Ikruitstbandwerk und Vermiscbtes. (Dic „kleinasiati-
schen" Terrakotten): Z. winter, R.-Lhr. 13. ^— (ksand-
sertigk.-Unterricht u. Ruustgewerbe. — Lrwiderung): Mstd.
Rgcw.-Bl. 5. — (Uber die Natur der inodernen Derzierunas-
kunst): Lrich Münster, Lbenda. — (Linige Gegenstände aus
dem Muscuin schlesischer Altertümer): st Lbenda.— (Büchcr-
ausstattuug): Tr., Nat.-Z. 130. —- (Die vatikauische Iubi-
läums-Ausstellung): Allg. Z. (Beil.) ty. — (Die Bernhard
Ludwigsche Brandtechnik): s-F—s, Allg. R.-Lhr. 6. — (Die
altchristl. Ltosse u. Ltickereien im Germanischen Muscum zu
Nürnberg): -s (). I. Ree, Bayr. Gcw.-Z.

Lingesaudte Merke.

Ktbel, die, nach der deutschen Ubersetznng vr. Martin
Luthers. Zm Lharakter der ksandschristen-Malerei des
Mittelalters, geschmückt mit bunten Umrahmungcn, Zier-
leisten und Initialen, und einer großen Anzahl religiöser
Gemälde in getreuen, sarbigen Nachbildungcn, unter Mit-
wirkung hervorragender Rünstler und Runstgelehrter.
Lherausgegeben von tsosprediger vr. Lmil ^rommel,
jdsarrer vr. Lseinrich Lteinhausen und jdros. Rarl
Lindemann-Frommel. 60 Lieserungen. Berlin, Max
Pasch. Lief. l. Mk. 2.

Mbllotbck der Gesnint-Litteratur des An- und Aus-
landcs. hsalle a. d. s., Gtto pcndcl. pest l?0-(72:
Lichendorsss „Gedichte". — (73: Lichendorffs „Aus dem
Leben eines Taugenichts". — (7^: Lhakespeares „Gthello".

(75: Shakespeares „Lcar". — (76: „Demokritus" III.
— (77: Sophokles' „Ajas".— (78/(7Z: Tolftois „Macht
der Finsternis". Icdes pest Mk. o,25.

Wiese, Hreinbold: Grundzüge moderner Lhumani-
tätsbildung. Ideale und Normen. Leipzig, Friedrich.

Ulk. 3.

Kölsebe, Mlilbelm: Lseinrich Lseine. versuch einer
ästhctisch-kritischen Analpse seiner werkc und seiner welt-
anschauung. Lrste, selbständige Abteilung. Leipzig, Dürselen.

Mk. 5.

Konnet-lTbner: Blätter zur plastischen Anatomic
des pserdes nach natürlichen Präparaten, zum Gebrauche
sür Maler und Bildhauer herausgegeben von prof. vr.
R. Bonnet und Maler R. Lbner. Mit (2 Taseln.
München, Riegersche Universitätsbuchhandlung. Mk. H.
„Die vorlicgenden Taseln bezwecken, die Momentaus-
nahmen des Pserdes den Rünstlern in ausgedehnterem
Maße, als dies gewöhnlich möglich ist, dadurch ausnutz-
bar zu machen, daß sie die bei verschiedenen Ltellungen
und Bcwegungen des pserdes sich plastisch markierenden
Regionen in die einzelnen modellierenden Faktorcn zer-
legen und zeigen, welcher Anteil hierbei den knöchernen
und knorpeligen Lkeletteilen, den Muskeln, Sehnen und
Bändern zukommt, während zugleich die gegenseitige
Beweglichkeit der Grgane berücksichtigt wird. Außer
den Taselerklärungen ift ein kurzer, alles sür diesen
Zweck Wissenswerte enthaltende» Text beigefügt."

Lhodowiecki. Aus Danlel GbodowiectzlS Ilvünstcr-
M3ppe. 98 Lsandzeichnungen und Aquarelle in Facsimile-
druck. Nach den Griginalen im Besitz des lherrn I. L.
D. Lsebich in ksamburg. Mit kurzcm biographischen Abriß.
Berlin, Amsler A Ruthardt. Mk. 30.

Lcbardt, Aultus: Lerdinand David und die Familie
Mendelssohn-Bartholdy. Aus hinterlassenen Bries-
schasten zusammengestellt. Leipzig, Duncker öc lhnmblot.

Mk. 5,60.

Lilers. ljlan Dpeks „Klldnls elner läcbelnden jungen
Dame". Nach dem Lasseler Griginal in Rupser gestochen

von pros. Lilers. wien, Gcsellschast s. verv. Ruust.
Aus chines. Papier Mk. 36, aus weißcm Papier Mk. 30.

Litelberger-Alg. Guellenschristen sür Runstgeschichte
und Runsttechnik des Mittelalters und der Neuzeit. Mit
Nntcrstützung dcs österr. k. k. Minifteriums sür Rultus und
Nnterricht im Nereine mit Fachgenossen begründet von
Rudols Litelberger von Ldelberg, sortgcsetzt von Albcrt
Zlg. Neue Folge. (. Band. Der Anonimo Morelliano
(^lLrcautou Llicüiels RotiNu cl'opers clel cliseAno), (. Abt.:
Text und Übersetzung von Th. Frimmel. wicn, Gräser.
Lugelborns allgemeiue Ikomau-.llSiblLotbek. Stuttgart,
I. Lngelhorn. Iahrgang IV. Bd. (2: Richard Noß:
Rinder des Südens. — Band (3/(-(: A. Zogazzaro, Daniele
Lortis. Ie Mk. 0,50.

zfalke, Aakob vou: Die R. R. wiener porzcllansabrik.
Zhre Geschichte nnd die Sammlung ihrer Arbeiten im R.
R. östcrr. Museum. Mit (7 Taseln. wien, Larl Gcrolds
Sohn. Mk. (5.

Fels, Tbeodult: Die deutsche Tanzkarte. Deutsche
„Rommandos zu den Guadrillen". Düsseldors, F. Bagel.

Mk. 0,50.

Fciedlor, Nugust vou: Der Liebe Fluch. Tragödie in
5 Akten. Berlin, G. parrisius.

Gescbicbte dcr Deutscbeu Ilvuust. Die Baukuuft von
R. Dohme, die plastik von w. Bode, die Malerei von
L). Ianitschek, der Rupserstich und Lsolzschnitt von F.
Lipxmann, das Runftgewerbe von I. Lessing. Mit
zahlreichen Zllustrationen im Text, Taseln und Farbcn-
drucken. Berlin, G. Grotesche Nerlagsbuchhandlung.
Lies. (—22. Ze Mk. 2.

(Linzelpreis sür Nicht-Subskribenten je Mk. q>)

Gosseek, Dermauu: Lin Lieb eleben. Dichtung. ksam-
burg, Rommissionsverlag von I. F. Richter. Mk. 3.

Gross, zferdiuaud: Goethes werther in Frankreich.
Studie. Leipzig, w. Friedrich.

Ikobut, Ndolpb: Leuch tendeFackeln. Lssays uud Skizzeu.
Minden, I. L. L. Bruns.

Dobut» Adolpb: Ragende Gipsel. Lssays und Skizzen.
Lbenda.

Diese beiden Bücher sind innerlich und äußerlich einander
ähnliche Geschwister. Sie bicten eine große Reihe von
Lrgebnissen kulturgeschichtlicher, litterarischer und kunst-
kritischer Studien in gesälliger weise dem Leser dar,
der nach leichtem und doch anregenden Lesestoffe ver-
langt. Ihrer Form nach stehen die Beiträge zwischsn
dem leichteu und plaudernden ^euilleton nnd dem ernsten
streng wissenschastlichen Lssay in der Mitte. Das
Streben, aus den Lrgebnissen der Forschung Nutzan-
wendungen sür die Gcgenwart zu ziehen, würde seiner-
seits zur vermeidung einer Trockenheit genügen, welche
die stotte Schreibweise des verfassers ohnehin nicht aus-
kommen läßt.


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