Der Kunstwart: Rundschau über alle Gebiete des Schönen ; Monatshefte für Kunst, Literatur und Leben — 1.1887-1888

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„Feuerreiter"): Gartenl. t2. — (Zur Biagraphie !)alms):
Steinwand, Lyra tS- — (Iulins Grasse): Kreowski, N.
xoet. Bl. — (Gottschall): F. wehl, D. Dicht. 5.
Tbeater. (Gustav Freytag u. d. deutsche Theater): Bollrath,
Dramat. Bl. 27 ff. — (Ibsen u. d. Bühne): Pollandt,
Lbenda. — („Seltsame Schauspieler"): Ruhemann, Lbenda.
— (lhoftheater und modernes Drama): Blumenreich, Lben-
da 28. — (Theaterkritik i. d Tagesxresse): ksarden, Lbenda.
(Berliner Theater i. d. zweiten Lsälste des t8. Iahrh.)
Lindenberg, Lbenda. — (Zedlitz, Llsholtz, Iinmermann):
D. Dichtung 8. (Lrinnerungen an Lsülsen XII): k). v. Lsülsen,
D. Revue, Iuni.

/HdUSiK. (k)ändelfest iu London): waldeck, Nat.-Z. z?7;
F. vogt, Frkf. Z. t«7; Glas, M. N. N. ZOH. — (Das
wunderbare in Mozarts künstl. Sendung): Meinardus,
Aonserv. Monatsschrift, Inli. — (Beethovens Streichin-
strumente): Allg. M.-Z. 27. — (Beethoven-Litteratur):
*Kalischer, N. Z. f. M. 25/26. — (Der sunge Liszt): Rei-
mann, Uns. Zeit 7. — („Aus der musikal. Vogelxerspektive"):
Lhrlich, N. u. S. ;Z5. — („vom Richard Wagner-Theater
sMünchens): Lsartwann, Sächs. Landesz. (6>;. — (Der Ge-
fangwcttstreit in Barmen III):Lyra 20. — (I. Stockhausen):
Frkf. Z. )H6. — (Musik im kseeresdienst): A. pl., Schles.
Ztg. Z6t, 1, 7.

Ltngesandte Merke.

Krand, A.: Tbomas /Ildünzer. Lin Drama. München,
M. Lrnft. — Lalderon de la lWarca: Äbers Grab
btnaus noeb Lteben. Lsiftorifches Drama, deutfch und mit
Linleitung und Amncrkungen verfehen von Aonrad j!>afch.
wien, Brockhausen 6: Bräuer. — Fragmente einer ncu-
entdeekten Kibcl. Zürich, verlagsmagazin. m. —
Gaedcrtz, Tbeodor: Der St. Glav-Tlltar in der
/lbartenktrcbc zu Lübeek. Lübeck, Rathgens. — Goegg»
Llinand: Äberseeiscbe Ikeisen. Zürich, Schabelitz.
M. 2.<)o. — Grünewald, L.: Das Nrbcberrecbt auk
dem Gebiete der bildenden ikunst und Pbotograpbie.
Düsseldorf, Liefegang. — Daek, D.: Mtcncr Denien.
Leipzig, G. wigand. m. 2. — Dart, Detnrtcb: Das
Lted der Menscbbett. Lin Lxos in 2-1 Lrzählungen.
Band (: Tul und Nahila. Großenhain, Baumert ä: Ronge.
Mk. 2. - Dirtb und Mutber. Metster-Dolzscbnitte
aus vter Aabrbunderten. kserausgegeben von Georg
I) irth und Richard muther. München, G. Lftrths Rnnst-
verlag. Lieferung Mk. z,50. („Die Gefchichte des Lsolz-
fchnitts hat zwei ihrem innersten wefen nach dnrchaus ver-
fchiedene Anwendnngen der Technik zu betrachten: den
Nachfchnitt der bis ins Rleinste durchgebildeten, für den
ksochdruck berechneten Zeichnung auf ksolz, — und die freie
Überfetzung der beliebig anders gearteten künstlerischen
Lsandschrift in die für den ksochdruck erforderliche Zeichen-
fprache. Die letztere Anwendnng ist als freie graphische Aunst
sicherlich Lservorragendes zu leisten im Stande; aber wenn
wir in der Runstgeschichte besonderen wert auf die eigene
vortragsweife des erfindenden Künftlers legen, fo kann als
originelles Dokument nur der Nachfchnitt — gleichviel ob
von derfelben oder von fremder Lsand — in Betracht kommen.
Lsier haben wir in der Regel eine absichtlich und mindestens
annähernd genaue Nachbildnng der ursprünglichen Lsand-
fchrift des Aünstlers felbst, ein »Facsimile« vor uns. Die
vorliegende jdublikation hat nun den Zweck, die Geschichte
des Nachschnittes und alfo der Zeichnung für den ksochdruck
von ihren Anfängen bis zn ihrer Nmgestaltung im (9- Iahr-
hundert zu veranschaulichen." Sie soll ungefähr 200 Blätter
in 10 Lieferungen umfassen. Das Augenmerk der Lserausgeber
ist hauptsächlich auf feltenere Blätter und Unika gerichtet.) —
Ikretzer, /lldax: Metster Timpe. Sozialer Roman. Berlin,

Fischer. — Ikulturbilder aus dem klassiseben Nlter-
tUIIie. I.: Richter, lhandcl und verkehr der wichtigsten völker
des Mittelmeers. II.: Richter, die Spiele der Griechen und
Römer. III.: G. Seemann, die gottesdienstlichen Gebräuche
der Griechen und Römer. IV.: Fickelscheerer, das Ariegs-
wesen der Alten. Leixzig, verlag des litterarischen Iahres-
berichts. Ie geb. m. Z. — /Iidackap. Asbu Denrp: zfort-
gang. Der „Dichtungen" erste Folge. Großenhain, Baumert äc
Ronge. — Marsball. Mtlllam: Spaziergänge eines
Daturtorscbers. Mit Zcichnungen von Albert wagen.
Leipzig, verlag des litt. Iahresberichts. - - /IKÜller, Dubert:
Lieder etnes ausgevvanderten Ikurmärkers. Berlin,
Selbstverlag. issankstr. 52a). — OonnLmann, Frtedricb:
Die völkervvanderung und die Ikultur ibrer Lett.
Leipzig, R. werther. — Ikadicsevvics, lWranko: Lprtscbe
Diebtungcn. Ans dem Serbischen von G. v. Schulpe.
Dresden, Pierson. M. (,50. — IKosenberg, Tldolt: Die
/lldüncbencr /ikalersebule iu ihrer Lntwicklung seit (87;.
Mit 2Z Auxfern und vielen Lsolzfchnitten. Leipzig, L. A. See-
mann. — Spielberg, Gtto: Die /lkenseben - Neebte.
Zürich, Verlags-Magazin. M. 0,80. — Stern» /IK. 1K. von:
Stimmen im Sturm. Dichtungen. Zürich, ebenda. M. 1,20.
Spbel, Ludvvig von: Vlatons Spmposton ein Vro-
gramm der Nkademie. Gratnlationsfchrift zum fünfzig-
jährigen Doktorjubiläum kseinrich von Sybels. Narburg,
Llwert. M. z. — Mitversal-Mbltotbek der btldenden
IKÜNSte. Mit Illustrationen. Leixzig, Bruno Lemme. (:
Lucas Lranach. — 2: Lsans Lsolbein d. I. — 3/5: Lsolbeins
Totentanz. — 6: Teniers vater und Sohn. — 7: Tintoretto.
— 8/9: Paolo veronese — ;o/(;: Aleine Meister der vlämischen
Schule. — (2/(4: Aunst des Islam. — (5: Lhinesifche Aunst.
Ie Mk. 0.20. — lllogel und Ikipke: Das Iköntgltcbe
Ikonservatorium dcr /ikusik zu Letpztg. Geschichtliches
und Biographisches. Leipzig, Schloemp. — Milsing. D.:
Magners ../Iketstcrsinger von Dürnbcrg". Linführung
in Musik nud Dichtung. Mit Notenbeilage und Motivtafeln.
Leipzig, ebenda. — Mittmer, Gustav: Die Festsptele
von Ka^reutb» ihre religiöfe, künstlerische und nationale Be-
deutung. Leixzig, ebenda. — Mallasebek» Ikicbard:
Nestbetik der Tonkunst. Stuttgart, Aohlhammer.
M. 6.

verkebr. ZcZ

1K. L. in K.: Unsere Berichte aus München beginnen
im nächsten oder übernächsten Lsefte.

D. D. tll M.: wir nehmen gern noch von der Mit-
teilung Bermerk, daß die auch von uns wiedergcgebene Mel-
dung der „Allgemeinen" und der „Aölnifchen Zeitung": daß
die ksoftheater zu wiesbaden und Lassel den kaiserlichen Zu-
schuß verlieren sollten, nnbegründct war.

2eb.-2. iu M-- ksinsichtlich der „Frei-Luft-Malerei"

stiminen wir Ihnen durchaus zu, wenngleich uns der Ausdruck
(der ja übrigens nicht von prof. Lhrhardt herrührt) doch
aus dem wunfche der jüngcren Aünstlerschule zu entschuldigen
fcheint, ihr Berlangeu, daß nicht im Atelier, fondern im Freien
gemalt wcrden folle, möglichst zu betonen. Aber „Frei-Licht-
Nalerei" ist unzweifelhaft besser. Daß die Sache nichts
Neues sei, wurde ja auch schon im „Aunstwart" hervorgehoben.
Über das Andere briestich.

— 2S4 —
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