Der Kunstwart: Rundschau über alle Gebiete des Schönen ; Monatshefte für Kunst, Literatur und Leben — 1.1887-1888

Page: 166
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Magner, Nlcbard: Gefammelte Schriften nndD'lch- !

tungen. 2. Aufl. Lief. l8/l9- Mk. t/20.

Meber, Nnton: Teben nnd N)irken des Bildhauers Dill
Riemenschneider. Mit 20 Abbildungen. würzburg

und kvien, Leo woerl. Mk. 2.

-x-

Mataloge: L. m. Glogau Sohn, kfamburg, 6H: ,,Schön-
kunst". 65: Runst, Litteratur, Rostüme u. s. w.— Laspar
tsangg, Augsburg, 99 : Baria. — A. !l?. lhi erse nrann,

lllerk

G. Ilr. ln W. 5ie machen uns im Anschluß an Paul
Blocks Beitrag über den ,,s)ferderoman" auf eine Erzählung
,,Der schwarze Romulus" ausmerksam, dereir Titelheld ein
jdserd ist. Uns würde die psychologische Lntwickelung in dessen
Lharakter interessieren. Übrigens beweisen uns noch wcitere
Iuschriften, die mit Namensnennung von Autoren und Gc-
schichten, zum Teil auch mit Ausschnittcn als Belegen ver-
sehen sind, daß der verspottete Unsug eher noch weiter, denn
weniger weit nm sich gegrisfen hat, als unser Nitarbeiter
schilderte.

Ilr. V. D. ln Fr. N)ir bemühen uns, den Rauin anf

Leipzig: Altkl. Aunst-Archaeologie. —- Iosephsons An-
tikvariat, Npsala, 6: Romanische Sprachen und Litt. —
R. Lepke, Berlin, Aat. einer Bersteigerung von Rupfer-
stichen, Farbendrucken u s. w. (auch eines reichen Lhodo-
wiecki-lVerkes und einer Portrait-Sammlung) vom -t:. April
ab. — L. Li p inannsso hn, Berlin, 6-^: Größere und
seltenere varia. — List 6c Francke, Leipzig: R. einer
Bücherauktion v. 23. Axril. — I. A. Stargardt, Berlin,
t68: Autographen.

ebr. ZcZ

alle Rünste möglichst glcichmäßig zu verteilen. Daß dies nicht
in jedem einzelnen ksefte klar liegt, ist selbstverständlich, da
bald auf diesem, bald auf jenem Gebiet etwas wichtiges zu
Tage tritt. Legen Sie Ihren „Berechnnngen" mcht nur unsere
,,Rnndschau" zu Grunde, sondern auch den Leitaufsatz, die
Abteilung ,,Vonr Tage" n. s. w., so werden Sie stnden, daß
der „Aunstwart^ trotzdem zieinlich gleichmäßig „auswiegt".

M. 1K. in L. Nein, Sie irren. Die Ansichten des
kferausgebers über die Ljeine - Frage decken sich mit denen
keines unserer beiden Mitarbeiter ganz. Nielleicht besprechen
wir die kjeine-Bewegung noch einmal.

Nn unsere T-eser.

Mit dem nächsten Hest tritt der „Runstwart" in sein drittes Vierteljahr.

Diejenigen unserer Leser, die seine Lntwicklung seit dem oorigen ^erbste verfolgt haben,
werden ihm nicht das Zeugnis verweigern: er ist ein Stück vorwärts gekommen. Ls ist ihm
wenigstens gelungen, klarer zu zeichnen, was er geben will: eine Nundschau „nicht nur über das
Bedeutendste, was iin weiten Gesamtreich des Schönen geschassen wird, sondern auch über das,
was über solches Schaffen Ligenartiges und Anregendes gedacht und empsunden wird". N)ir
haben dabei nicht viel nach unserm j?arteistandpunkte gefragt. Denn wir setzten in unsern Liesern
nicht unreise Zieute voraus, die nur hören wollen, was ihren eigenen Ansichten entspricht, sondern
reise, die ll)ert darauf legen, jede wichtige, und also auch des Gegners Meinung hören und
xrüsen zu können.

An der Vervollkommnung des Blattes werden wir rastlo's arbeiten. Mit bedeutend er-
weiterten Oerbindungen wird uns eine immer gründlichere und gleichmäßigere Behandlung aller
Gebiete möglich sein. Znsbesondere soll die Abteilung „Dom Tage" immer mehr ausgebildet
und in ihrem lVerte vertiest werden.

Dürsen wir nach der Zahl der sreundlichen Zuschristen urteilen, so sind es Diele, die
Gefallen am „Runstwart" gesunden haben. Mir bitten sie herzlich, uns durch Weiteremxfehlung
unseres Blattes zn unterstützen Den Trfolg gewährleistet ja am Tnde doch nicht die gedruckte
„öffentliche Meinung" der Zeitungen und Zeitschriften, sondern die von Mund zu Mund ge-
sprochene, von Freund zu Lreund geschriebene. Zhr vertraut auch der „Runstwart" seine Zukunst
vor Allem an: sie wird ihm ferner helfen, in immer weiteren Areisen der Gebildeten zu wirken.

Dresden, Mitte Nlärz t888. ^

1K u n s t w a r t - L e i t u n g.

Mtlbelm der Lrste. Illeligiöse Ikunst. 'lllundscbau. Dichtung: Zu Licheudorffs ^00. Geburtstag.

1 tl. kjainerliugs „ksomuuculus". Lhcater: Tragische Linakter. Zolas Bühneuwerke. Musik: Über Langbar-
keit. Über vierteltoninusik. Grell gegen Instruinentalmusik. Bildende Aünste: Aupserstich und Radierung der Gegen-
wart. voin Tage. Spreebsaal. ' In Sachen der „Nouveautss". Nus dcr Wiieberei. Tose Wlätter: Maler,
Musiker und Dichter in Dentschland, von Detlev ffrhrn. von Liliencron. LeitUNgSScbau. Ltngesandte Merke. lüerkebr.

Lcbluss der Lusammenstellung: tS. März ISSS.

Tur gekäMgen Veacbtung.

N)ir erlauben uns, insbesondere unsere postabonnenten daraus ausmersam zu machen, daß es einer Lr-
neuerung ihrer Bestellungen sofort bedarf, um Nnterbrechungen im Lmpsang unserer Zeitschrist zu vermeiden.

jdrobeheste senden wir an jede uns mitgeteilte Adresse unentgeltlich und postfrei.

Der „Aunstwart" kostet vierteljährlich nur N/2, halbjährig 5, ganzjährig ^o Mark. Lr kann bestellt werden durch
sämtliche Buch-, Aunst- und Musikalienhandlungen, durch die sdost (Nr. 36^3a des deutschen, Nr. ^367b> des
österreichischen Zeitungskatalogs), sowie zur Zusendung unmittelbar ins Lsaus unter Linsendnng des Betrags beim

Ilrunstwart-Verlag in Dresden, Stephanien-Straße t.

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