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Neuer General-Anzeiger: für Heidelberg und Umgegend ; (Bürger-Zeitung) — 1893 (Juli bis Dezember)

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Anrelger

1893

HeideLherg, Dienstag, den 18. Juli

etherr


er

wcir eine Fran aus Kiew, welche ihrem verurtbeilten
Mann freiwillig nach Sibirien begleitet. Weitere
Opfer waren meist in engen Gassen wohnende kleine
Leute. Es starben vorwiegend solche, die dem Trunk
ergeben waren.

Druck und Verlag:
Heckmann, Dörr LDVurm.

Verantwortlicher Redactcur:
Lserm. Streich.

jeden Mann, feier Athlet oder Turner zum Ring-
kampf auf, daraufhin meldete sich ein junger Bursche
im Alter von 20 Jahren, mit Namen Fran; Kimling,
Sohn des Alban Kimling, und es gelang ihm, den
Neger nach etwa 5 Minuten anhaltendem Ringen
gänzlich zu „werfen, so daß der Neger sich für besiegt
erklärte und seinem Gegner die Hand reichen mußte.
Unter den zahlreichen Zuschauern erregte der Wett-
kampf großesÄufsehen.
* Pforzheim, 17. Juli. Gegenwärtig sind die
Bürger unserer Stadt mit den Vorbereitungen zu
den städti sch en W ah len beschäftigt. Besonders
Anstrengungen' machen die Sozialdemokraten, welche
hoffen, in der 3 Wählerklasse mit ihren Vorschlägen
durchzudringen. Die übrigen politischen Parteien
werden nicht selbständig Vorgehen, wollen vielmehr
als bürgerliche Vereinigung dem sozialistischen An-
sturm entgegen treten.
Pforzheim, 16. Juli. Pforzheim wird vom
26. August bis zum 4. September zusammen gegen
zehnt ausendf Mann Einquartirung
bekommen. Da zu der von der Reichsregierung zu
zahlenden Vergütung für Truppenvcrpflegung mit
60 Pfennigen noch ein Zuschuß von der badischen
Negierung in Höhe von 20 Pfennig in Aussicht
gestellt ist, soll mit Rücksicht auf die vielen Un-
zuträglichkeiten bei der einzelnen Verköstigung der
Mannschaften, entgegen dem früheren Stadtraths-
beschluß, dis Verpflegung von den Quartierträgern
übernommen werden, auch sollen von der Stadt
Freiburg 600 Betten (Matratze, Decke und Teppich)
leihweise bezogen und den Quartierträgern gegen
Zahlung der Miethe zum Selbstkostenpreis bei der
Einquartierung überlassen werden.
* Offenbnug, 17. Juli. Wie in Lahr und
Bruchsal ist auch die Stadtverwaltung von Offen-
burg der Frage, der Arbeiterbevölkerung billige
Wohnungen zu beschaffen, näher getreten. Bei
der Versicherungsanstalt Baden in Karlsruhe soll
ein Kapital bis zu 150 000 Mark ausgenommen
werden.
Von der Vreg, 17. Juli. Der Fürst
von Fürsten berg hat seinen Rentämtern die
Weisung zugehen lassen, daß bei den diesjährigen
Gras st eigerungen keine fremden Steigerer
und Spekulanten zugclasscn werden dürften. Daß
dieses Verbot für unsere Landwirthe von wohlthätigem
Einfluß war, bewiesen die Preise, welche erlöst
wurden. Zur Zeit gilt der Zentner Heu 6—7 M.
Hingegen auf den fürstlichen Wiesen kam der Zentner
Dürrfutter auf 2,50 bis 5 Mark zu stehen.
Dieses Entgegenkommen der fürstlichen Verwaltung
hat den freudigsten Anklang gefunden.
* Freiburg, 17. Juli. Zum Kreisturn-
fcst werden etwa 100 Vereine erwartet. Ange-
meldet sind neben zahlreichen badischen Vereinen
auch mehrere aus der Rheinpfalz und den Reichs-
landen.'
* Stuttgart, 17. Juli. Das diesmalige Volks-
fest, welchem das Königspaar anwohnen wird, er-

will, Herr Doktor", sagte er. Aber dafür stehe
ich, er ist ein braver Mann, wenn auch das Ge-
rede über ihn geht, daß er es mit einer Kiste
geschmuggelter Cigarren nicht gerade genau nähme."
„Das berührt mich persönlich nicht."
„Man sagt auch, er sei sonst zeitweilig nicht
abgeneigt gewesen, einem Mann, dem die Polizei
auf den Fersen ist, einen Unterschlupf zu
gewähren." /
„Das war sonst?"
„Ja, Herr Doktor, jetzt hält er sein Haus
rein und examinirt jeden, bevor er ihn aufnimmt,
wes Geistes Kind er ist. Doch da sind wir ja.
Nur hinein in den dunklen Thorweg, Herr Doktor!
Gleich rechts eine Stufe hinauf und Sie stehen
vor der Thür zur Gaststube."
Der Doktor streckte die Hand aus und drückte
den Thürgriff nieder. Der Raum, in den sie
traten, war mehr lang als breit lind mit alten
Gewölben als Decke versehen. Wahrscheinlich hatte
er früher anderen Zweiten, als denen der Gast-
wirthschaft gedient. Innen war er mit einfachen
Tischen und Stühlen aus Fichtenholz besetzt, an
denen da lind dort des Wirthcs Gäste saßen.
Johann Ohlsen selbst, eine breitschulterige unter-
setzte Gestalt, etwas über 60 Jahre alt und mit
einem Gesichte voller Runzeln und Falten,
aus dein aber ein Paar graue klare und scharfe
Augen schauten, musterte die beiden neuen An-
kömmlinge einen Augenblick und dann hielt er
dem Fremden sowohl als dem Bekannten die
Hand entgegen und sagte zu dem Letzteren :
„Was schneit Dich zu mir herein, Christian,

Wasserleitung
210 Mark
Exved. d. BH

Eine öunkl'e Hbctt.
Roman von E. P. von Ar eg.

* Karlsruhe, 17. Juli. In der verflossenen
Nacht wurde in der Etllingerstraße außerhalb des
Thiergartens ein Wagen mit brennender Laterne
aufgefunden; das angespannt gewesene Pferd,
Fuchs-Wallach, stand abgeschirrt eine kurze Strecke
vom Wagen entfernt, das Geschirr lag auf dem
Wagen, ein Fuhrmann war nicht aufzufinden.
Wagen und Pferd wurden im Bahnhofstadtthcil
eingestellt.
* Karlsruhe, 17. Juli. Die Vorbereitungen
der hiesigen Radfahrer für den 8. Kongreß, der
allgemeinen Radfahrer-Union (unter
dem Protektorate des Großherzogs von Baden),
welcher in den Tagen des 12. bis 16. August in
unseren Mauern stattfindet, nehmen einen erfreu-
lichen Fortgang. Von überall her laufen Anmel-
dungen von Radlern bicr ein, so daß wohl circa
2000 Sportsgenosscn zu dem Kongreß hier anwe-
send sein werden. Der Festausschuß ist jetzt schon
eifrig bemüht, für die Beherbergung der hier zu-
sammenkommcnden Radfahrer M sorgen, da die
Quartiere in den Gasthäusern nicht ausreichend
sind. Es werden, gleich wie bei den Sänger- und
Schützenfesten, Bürgerquartiere parat gestellt, wel-
chem Vorhaben sich die Einwohner gewiß sympa-
thisch gegenüberstellt.
* Karlsruhe, 17. Juli., Hiesige Zeitungen
erörtern gegenwärtig sehr lebhaft die Frage der Ein-
führung von sogenannten Extra-Personenfahrten
mit bedeutend reduzirten Fahrpreisen. Darüber
herrscht wohl kein Zweifel, daß derartige billige
Fahrgelegenheiten nach entfernter liegenden Gegenden
im Interesse des Publikums sehr zu begrüßen sind.
Aber warum läßt man denn uns nicht auch der-
artige Vortheile zu Tkeil werden? Abgesehen von
dem einem Berliner Ertrazug, der alljährlich nach
der Neichshauptstadt fährt, läßt man badischerseits
nirgendwohin einen sogen. Sondcrzug zu billigen
Preisen kursiren, wie dies auf anderen Bahnen
stets der Fall ist. Unser Land ist so reich all
schönen Punkten, daß es der kleine Mann gewiß
mit Dank vernehmen würde, wenn' man sich an die
Wiedereinführung von billigen Sonntags'-Zügen
heranmachen wollte. Sollte bei der Verwaltung
absolut keine Lust hierzu vorhanden sein, trotzdem
im letzten Landtag von zwei Seiten die Anregung
gegeben worden ist, so versucht es vielleicht ein
Privatunternehmen, die populären Züge wieder zur

Einführung zu bringen. Uebrigens macht die Eisen-
bahnverwalkung einer Wiedereinführung von billigen
Scnntagszügen nach den verschiedenen Richtungen,
wenn solche von privater Seite iuszenirt werden,
keinerlei Schwierigkeiten.
Mannheim, 17. Juli. Dem Bericht über
den 1 10er Tag ist noch nachzutragen, daß auf
die Begrüßungstelegramms folgende Antworten ein-
troffen sind:
Vom Großherzog Friedrich von Baden:
Ich danke allen Theilnehmern an dem 110er
Tage für die mir gewidmete werthe Huldigung.
Ich erwidere diese freundliche Kundgebung mit dem
Wunsche, es möge das Regiment 110 sich stets
des hoben Namens werth halten, der allen deut-
schen Soldaten eine strahlende Leuchte für's Leben,
Vorbild der Ehre bleiben muß.
Vom E rb großh er zog Friedrich von Baden
(vor Absendung des Begrüßungtelegramms).
Mit meinem aufrichtigen Bedauern, mich nicht
persönlich am heutigen Negimentstage betheiligen
zu können, verbinde ich die besten Wünsche für
den schönen Verlauf und Gelingen des Festes.
(Nach Absendung des BegrüßungstelcgrammeS).
Sehr erfreut über die freundliche Begrüßung
seitens der heute versammelten ehemaligen Ange-
hörigen des Grenadier-Regiments Kaiser Wilhelm
I. danke ich denselben aufrichtig für ihr Gedenken
und wünsche frohen Festverlauf.
Vom Prinzen Wilhelm.
Euer Hochwohlgeboren dem Festausschuß und den
Tbeilnehmern ani Feste sage ich meinen herzlichsten
Dank für ihren Gruß.
* Eberbach, 17. Juli. Diesen Morgen durch-
eilte die Kunde unsere Stadt, daß der ledige etwa
40 Mann Jahre alte A d o l f Frey, von Strümpfel-
brunn gebürtigt, und schon viele Jabre als Knecht
in der ^Metzgerei Leutz hier beschäftigt auf der
Straße bei Zwingenberg todt aufgefunden wurde.
Derselbe war in Reichenbuch um ein Rind abzu-
holen und kani mit demselben bis nach Zwingen-
berg. Wie mitgctheilt wird, soll der Tod dadurch
entstanden sein, daß F. mit einem Prügel an den
Kopf geworfen worden sein soll. Drei Verhaf-
tungen wurden in Zwingenberg vorgenommcn, und
soll einer der Verhafteten bereits ein vollständiges
Geständniß abgelegt haben.
* Ihringen, 17. Juli. Während die Orte
unserer Umgebung in den letzten Tagen von reich-
lichem Regen begünstigt wurden, sind wir von der
Gottesgabe ausgeschlossen geblieben; seit März
haben wir im Ganzen kaum 2 Stunden
Regen gehabt. Von der außerordentlichen Dürre
kann man sich nur eine Vorstellung machen, wenn
man einen Gang durch die Wiesen macht; sie sind
vollständig ausgebrannt und werden voraussichtlich
gar kein Oebnid liefern.
* Oestringen, 17. Juli. Auf dem Jahrmärkte
welcher hier abgehalten wurde, gab sich ein Neger
als gewaltiger Ringkämpfer aus und forderte

Aus WuL) und Jeen.
Amtliches»
Versetzt wurde in gleicher Eigenschaft: Münch-
bach, Ludwig, Schutzmann in Heidelberg, nach Mann-
heim-

rief ein Anderer. „Er wird
Und doch will ich gehängt fein,

die von dem freien Landungsplätze weg dem
Hüusergewirr der Hafenstadt direct zustrebte, ge-
schah etwas, was sie unwillkürlich still stehen ließ.
Die Stille auf dem weiten Platze, die durch
nichts gestört wurde, als durch das gleichmäßige
monotone Niederplätschern des Regens und einen
gelegentlichen Stoß des Herbstwiudes hier und
da, der heulend durch die Masten der am Quai
liegenden Seeschiffe fuhr und sie dumpf ächzeu
und stöhnen ließ, wurde plötzlich durch den lau-
ten, schrillen Ton einer Schntzmannspfeife unter-
brochen, die von der breiten aus dem Innern
der Stadt hineinmündenden Straße heraufscholl.
Aehnliche Signalrufe antworteten noch in der-
selben Minute. Und dann kam rascher, als es
Worte erzählen können, eine wilde Jagd die
Straße heraufgestürzt. Denen, die ihn verfolgten,
nm mehr als hundert Schritte voran jagte ein
Mann vorwärts, der unter Aufbietung aller
seiner Kräfte bemüht war, sich denen zu ent-
ziehen, die mit allem Eifer gleich den Jagd-
hunden hinter ihm herliefen. Es waren vier
oder fünf Schutzleute, die auf der Jagd nach
diesem Menschcnwilde waren.
Der Fliehende kam geraden Wegs auf un-
sere beiden Bekannten zu, die ruhig stehen ge-
blieben waren. Aus seinen keuchenden Athem-
zügen, die sie deutlich hören konnten, als er in
ihre Nähe gelangte, erkannten sie zur Genüge,
daß er auf die Dauer den Anstrengungen dieser
Flucht nicht mehr gewachsen sein würde. Und
jetzt erst sah er die Beiden. In einem mächtigen
Bogen flog er nm sie herum in der Vermuthung

-Spedition: Kcruptstraße Hlr.

n-u.Fraucü-
id Weißzeit-
!lnna gaffe 5.

' gejucht
u 3. Stock

Hafenvorstadt zu!" erwiderte

vielleicht, sie würden ihn aufzuhalten versuchen,
und quer über den Platz weg. Hier kam ihm
die Dunkelheit zu Gute, denn die an den Seiten
ringsherum brennenden Gaslaternen ergossen ihr
Licht nicht bis zur Mitte. Im nächsten Augen-
blicke war er ihren Angen entschwunden; sie
hörten noch ein Paar Mal seine flüchtigen Tritte,
aber auch dieses Geräusch schwand.
Und jetzt waren die Schutzleute da.
„Wo ist er hin?" schrie der Erste, als
die Beiden erreichte.
„Nach der
Christian.
„Verflucht!'
uns entwischen,
wenn ich in ihm nicht den Mann wiedercrkannte,
der neulich —"
Den Schluß seiner Rede verschlang das Ge-
räusch, das sie im Weiterlaufen verursachten.
Der kleine Zwischenfall hatte den Doktor
und seinen Begleiter nur wenige Minuten auf-
gehalten; jetzt setzten sie ihren Weg fort.
Je weiter sic nach dem Innern der alten
Stadt vorrücktcn, M so enger wurden die
Straßen. Sie waren mit hohen Häusern cinge-
säumt, deren größter Theil mit ihren spitzen
Giebeln in der Straßenfront stand. Christian
bog in eine Seitengasse ein.
Und hier erst nahm der Matrose das Ge-
spräch wieder aus, das vorher abgebrochen worden
war.
„Sie werden einen eigcnthümlichen Kauz in
dem Alten kennen lernen, zu dem ich Sie führen

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(Fortsetzung)
liegen die Sachen allerdings."
stellIhnen an dem Rath eines Manne:
llM sein, wie ich bin?"
»Wenn Sie mir ein billiges und leidliches
""Aer verrathen können, sicher."
r: --Ich will nicht gerade behaupten, daß Sie
H ""r au der besten Quelle angcklopft hätten,
Doctor."
fn ''Nöer die Stadt ist Ihnen nicht fremd, Chri-
'' Und das genügt."
"^it einer Matrosenkneipe wäre bei einem
" Ihres Standes natürlich fehlgegriffen."
"steigen Sie eine Etage höher, Christian."
"Ent und billig soll es sein, Herr Doktor?"
vst '")ch begnüge mich gerne. Wir haben ja
habr s vor Paris nichts Anderes unter uns ge-
' als eine Hütte Stroh."
der denke an Johann Ohlsen", erwiderte
geh Rudere nach einer kurzen Pause im Weiter-
" „Es ist dort zwar sehr einfach, aber was
" bekommt, ist gut."
"Da wäre ja geholfen," entgegnete der Doktor,
der gingen mit einander nach dem Inneren
"eh>> ^t zu. Christian hatte es sich nicht
lassen, den Doktor von der Last seines
jetzt zu befreien, und ging mit demselben
q"bben ihm her.
^ber noch ehe sie die breite Straße erreichten,

Deutsches Reich.
Berlin, 15. Juli.
hat 1?- Juli. Außer Frkrn. v. Stumm
den K r polnische Abg. v. Kosciclski vom Kaiser
Kaiser s°<"ENordcn zweiter Klasse erhalten. Der
unvera»eEbie patriotische Haltung der Polen, die
-Z >!stz bleiben solle.
Artist, N°rdd. Allg. Ztg. enthält einen längeren
^PPosst'^ bem sie ausführt, die Behauptung der
Sir), „o-"/ bis Negierung habe nur einen kleinen
sej unr'^t' ^uuahme der Militärvorlage errungen,
' großer . Der Eueg sei im Gegentheil ein
; Webrk r» ber Annahme der Verstärkung der
"^rdcn bas Bestreben der Regierung gekrönt
Ez stff b>e Sicherheit Deutschlands zu verbürgen.
Wit 5^- ^denken, daß die Deckung Deutschlands
krater? von den Welfen und Sozialdemo-
Neicb« "^«he das deutsche Reich negiren. Der
die m - verdiene daher den Dank der Nation und
Reicb^'b/ung habe das Bewußtsein, Kaiser und
^gut gedient zu haben.
zur N ben Matrikular-Beiträgen
m„ T^^"beckung hxr Militärvorlage entfallen auf
164?°" 14 074 000, Bayern 2 628 000, Sachsen
Hess, "00, Württemberg 956 000, Baden 778 000.
" 466 000, Mecklenburg-Schwerin 271 000
189 000, Altenburg 166 000, Elsaß-
°thnngen 753 000 Mark.
?vq ^"^nhe, 18. Juli. Der Großher-
tz,A.""b die Großherzogin haben gestern St.
lauck " "blassen und sich über Stühlingen, Ober-
Ng^ougen und Konstanz zum Sommeraufenthalt
eutb .Mcimau begeben. Während des Auf-
Pest- S St. Blasien wurden eine große Anzahl
w^n an die großherzoglichcn Herrschaften gerichtet.
Ausland.
Ernst 1?' Huli- Die Blätter fordern eine
hejt ^brlrrung der s i a m esi s ch e n An g e le g e n-
rhn rin energisches Vorgehen gegen Siam
stzlän bh durch die Beschuldigungen der englischen
loncl^ beeinflussen zu lassen. Der DeputirteDe-
pcllj^ "^cher am Dienstag die Negierung inter-
Ni„/°" "urd, wird unverzüglich energische Gegen-
sw?sEgeln verlangen. Man glaubt auch, daß der
baln r bes Aeußeren, Develle, die Interpellation
sich n beantworten wird, die Regierung sei entschlossen,
die s^" ^iam die Anerkennug ihrer Rechte und
«?."ibige Genugthuung zu verlangen.
fers "iw dx 17. Juli. Die Unruhen dauern
holt sozialistischen Arbeiter drangen wieder-
16. Juli in ein Balllokal, zerschlugen die
ws und warfen Petarden unter die Füße der
hcst, be. Die Gendarmerie nahm zahlreiche Ver-
vor. In Arbeiterkrcisen herrscht die An-
Et» baß ein allgemeiner Ausstand nicht zu
"bE kommen werde.
Vst, Petersburg, 19. Juli. Zu Moskau kam
Eon^uu 1892 der erste Cholcrafall im
^ZUniel - Deportationsgefäniß vor. Die Erkrankte

he u. Zstbrh-
icheu.Zutzrb-
ehe rr.
st.K.u.ZPb-
u. Zudeh.
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Expedition: Kcrorptstrntze Wr. 25.

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Magner,
rermeister,
esloch.

für Heidelberg und Umgegend
(Mürger-Zeitung).

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Boatz.

geleimt,
Holzkohlen,
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Meter hoch,
in bestem Zu-
nderung ha lbtl
bei Verwalter'
bfnkranstalt. ,
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