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Neuer General-Anzeiger: für Heidelberg und Umgegend ; (Bürger-Zeitung) — 1893 (Juli bis Dezember)

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falschen Fräulein Bermyngham darauf gerichtet
ihn unbemerkt zur Post zu bringen.
An dem Morgen, welcher seiner Abfassung
folgte, stand sie zeitig auf und brachte eine
Stunde bei ihrer Toilette zu, den Inhalt des
geheimen Kästchens verwendend, um die Rosen
auf ihren Wangen herzustellen, ehe sie Finette's
Beistand anrief. Sie war überzeugt, daß sie
bezüglich ihrer Hautfarbe der schärfsten Prüfung
ihres Kammermädchens trotzen konnte und war
ungemein gnädig, freundlich und herablassend
gegen sie.
Zur anberaumten Stunde stieg sie in den
Frühstückssalon hinab. Sir Lionel stand vor dem
Kamine und begrüßte sie mit gewohnter Freund-
lichkeit. Bald darauf erschienen Beatrix und
Lady Folliot, und auch die Frühpvst wurde her-
eingebracht.
Nach dem Frühstücke entschuldigte sich die
Baronin unter dem Vorwande, daß sie Briefe
zu schreiben habe, und zog sich auf ihre Gemächer
zurück.
„Wir werden wohl unseren gewöhnlichen
Spaziergang in den Park machen, nicht wahr?"
fragte Sir Lionel und schaute die beiden Mädchen
abwechselnd nach der Reihe an.
Beatrix warf dem falschen Fräulein Bermyng-
ham einen freundlichen Blick zu und lächelte be-
jahend.
Die Betrügerin schien nachzudenken und rief
dann in ungestümer Art:
„O, es thut mir so leid, aber ich kann nicht
mitgehen! Das ist wirklich ungeschickt, nicht wahr,

Beatrix? Aber ich kann doch nicht, ich muß mir
die Wolle zu meinem Kopfkissen schattieren lassen,
auch brauche ich schmale Spitzen und andere
Kleinigkeiten, und ich muß nach Folliot Fens
hinunterfahren und sie besorgen. Ich will im
Ponnywagen hinabfahren und ich kann nicht ver-
langen, daß Sie mich begleiten, Trixy. Ich will
mich nach Möglichkeit beeilen und finde Euch
Beide vielleicht noch im Park."
Sie läutete und gab den Befehl, den erwähnten
Wagen anspannen zu lassen, dann sagte sie ihnen
Lebewohl und eilte über die Stiege hinauf in
ihre Zimmer.
Beatrix und Sir Lionel nahmen ihre Hüte
und gingen in den Park hinab.
Sie waren schon lange in den dunklen Laub-
gängen desselben verschwunden, als fast eine
Stunde später das falsche Fräulein Bermyng-
ham in höchst eleganter Morgentoilette von
dunkelblauem Cachemir und mit gleichem Hut
die Stiege herabkam und durch das Wagenthor
hinausging.
Lady Folliots Wagen wartete bereits. Ein
Paar prächtiger Ponnys waren vor denselben ge-
spannt, und auf hohem Rücksitz saß ein ältlicher
Reitknecht mit verschränkten Armen.
Die Betrügerin ließ sich auf den eleganten,
breiten Vordersitz hinaufhelfen, ergriff die Zügel
und fuhr rasch durch die Allee über die Garten-
brücke, durch die offenen Gitterthore auf die Land-
straße hinaus.
(Fortsetzung folgt.)

glaube, diese Fräulein Beatrix Clare ist Ihre
Fräulein Beatrix Rohan. Einstweilen nicht mehr
von Ihrer ergebenen An Clark."
Die Verfasserin betrachtete dieses schändliche
Schriftstück mit Bewunderung. Sie siegelte cs,
schrieb die Adresse auf das Kouvert und steckte es
dann in die Tasche vom Morgenkleide, das über
einen Stuhl in Bereitschaft hing.
„Ich muß es selbst zur Post geben," dachte
sie. „Ich kann es weder in den Postbeutel geben,
noch darf ich Finette damit beauftragen. Glück-
licherweise ist bei dem Postamt in Folliot Fens
auch ein Kaufladen. Ich will Morgen früh hin-
gehen, etwas Wolle kaufen und meinen Brief
aufgeben. Ich habe etwas Vortheilhaftes gethan
für mich. Ich schmeichle mir, daß Beatrix Rohan
nun beseitigt wird. Wenn sie einmal aus dem
Wege geräumt ist, glaube ich nicht mehr viele
Schwierigkeiten zu haben, Sir Lionel Charlton zu
gewinnen. Ich brauche nichts weiter als freie Bahn."
Sie stand gähnend auf und entkleidete sich
langsam. Fünfzehn Minuten später waren ihre
Lichter ausgelöscht, bis auf die Nachtlampe, und
sie war eingeschlafen, während ihr rothblondes
Haar aufgelöst über die Kiffen fiel und ihr
schönes, weißes und rothes Gesicht in dem Halb-
dunkel fast wie eine Larve ausgesehen hätte, wäre
nicht noch das Lächeln des Triumphes auf ihren
Lippen gelegen.
23. Kapitel.
Das Ergebniß des Verrathes.
Nachdem der verrätherische Brief einmal ge-
schrieben war, war die ganze Aufmerksamkeit des

^ie Jagd nach einer Erbin.
Roman von Hermine Frankenstein.
(Fortsetzung.)
Grunde der Schreibmappe fand Fräulein Ber-
bxjtz siharn etwas ordinäres Schreibpapierund Couverts,
don etwas gelber Farbe. Sie nahm einen
Bogen sammt Kouvert heraus. Dieser Bogen
scho/. dazu dienen, die abscheuliche Verrathbot-
sich! ahszusenden, und sie setzte sich hin, um die-
ljch- aller ihr zu Gebote stehenden Geschick-
auszusinncn.
schrieb nut der linken Hand, um die
möglichst ungeschickt uud unkenntlich zu
sehlx ' und machte geflissentlich sehr grobe Schreib-
P>jp s' Als er fertig war, lautete der Brief
folliot Fens, Lincolnshire, 19. Mai 1873.
'^errn Oberst Brand, Mintons Hotel, London.
„Tiefst meine Gewohnheit, mir zuweilen die
Mesp " auszuleihen, welche bei uns hier fleißig
knrd, und ich habe Ihre Aufforderung
^vho ^"er jungen Dame, Namens Beatrix
' Pfunden. Ich erlaube mir, die ausge-
EhgwEve Belohnung zu fordern. Sir Lionel
Fvlli t ist bei seiner Tante Lady Folliot von
Has ot Court nächst diesem Dorfe zu Besuch. Er
lech junge Dame mitgebracht, die er Fräu-
kieut > N nennt, aber eine Cousine von mir
chua„^ dem Schlosse und sagte mir, daß die
datz -^arne mit ihrem Taufnamen Beatrix heißt,
Uyh Verwandten grausam gegen sie waren
sie sich vor ihnen verborgen hält. Ich

Neuev

Nummer 255

Samstag, 28. Oktober 1893

General-G Anzeiger

für Heidelberg und Umgegend

Telephon-Anschluß Nr. 102. -WU

voraussichtlich das Jnkraflreten des neuen Gesetzes
über den WaarenbczeichnungSschutz für den 1.
Oktober 1894 in Aussicht genommen werden wird,
so wird die nöthige Summe wohl auf dem Wege
des Nachtragsetats gefordert werden müssen.
— Etwa 800 Militär-Invaliden
haben gestern beschlossen, an den Reichstag eine
Petition zu richten, in der um Belassung der den
Invaliden zugesprochenen Militärpension neben dem
Einkommen aus Zivilstellungen im Staatsdienst
gebeten werden soll. Während nämlich Invaliden,
die auf Grund ihres Zivilversorgungsscheines bei
Gemeinden, Kirch enbehörden und dergleichen Stellung
gefunden haben, neben ihrem Zivileinkommen die
volle Jnvalidenpension weiter beziehen, sind die
in den Staatsdienst eintrstenden Invaliden nach
8 103 des Militärpensionsgesetzes einer Pensions-
kürzung ausgesetzt.
— In nächster Zeit wird der Zusammentritt
derLandesverthcidigungs-Kommission
hier erwartet. Es soll sich dabei um die Ent-
scheidung über grundsätzliche Fragen des Befestigungs-
wesens handeln. Dem Vernehmen nach hat die
Kommission bei ihren letzten Berathungen eine
Reihe von Punkten aufgestellt, über die Erhebun-
gen und Gutachten angestcllt und eingefordert
wurden. Es soll sich dabei um besonders wichtige
Fragen der Küstenbefestigung gehandelt haben. Es
wird nun vermuthet, das das aus den angeordneten
Maßregeln gewonnene Material den Gegenstand
der Berathung der bevorstehenden Kommission
bilden wird.
Karlsruhe, 26. Okt. Die Ersatzwahl eines
Reichstagsabgeordneten für den durch das Ableben
des Freihcrrn Hermann von Hornstein-Bin-
ningen erledigten 2. badischen Wahlkreis (Amtsbe-
zirke Bonndorf, Donaueschingen, Engen ohne die
Gemeinde Aach, Triberg und Billigen) ist durch
Verfügung des Großh. Ministeriums des Innern
auf Freitag den 10. November d. Js. anberaumt
worden.

Ausland.
Erlau, 27. Okt. Anläßlich der Feier des 25-
jährigen Jubiläums des Erzbischofs Samassa hielt
derselb eine Rede, in welcher er die Haltung der
katholischen Blätter Ungarns beklagt, die sich be-
müßigt gefunden hätten, den Kirchenfürsten ihre
Wege vorzuschreiben und ungerechterwcise Männer
und Institutionen zuverdächten und zu brandmarken,
die durch die Kirche nicht verurtheilt würden. Diese
Uebel seien nicht zu dulden. Der Erzbischof em-
pfieblt im Kampfe für die Kirche als hauptsächlichste
Waffe thätige Hilfe und Heilung der bestehenden
Uebclstände, deren unheilvollster der Zwiespalt betr.
der Ehegesetzgebung sei. Der Erzbischof schildert
seine bezügliche Thätigkeit seit 1880 und betont
sein Eintreten führ die Dispense der katholischen

JrrsertisnSpreiSr
die tspaltige Petitzeile oder deren Raum 8 Pfg.,
für auswärtige Inserate 1v Pfg., bei öfterer Wieder-
holung entsprechender Rabatt.

Verlobten vom Verbot der Mischehen, wogegen sich
Rom wicdersetzte. Der Erzbischof schloß mit der Er-
klärung, daß die in den Archiven befindlichen Daten
geeignet seien, die Grundlosigkeit zahlreicher Entstel-
lungen darzuthun.
Paris, 27. Okt. Die Theilnahmskundge-
bungen des Kaisers Wilhelm« II., des Königs
Alcrander III. und des Königs Humbert anläßlich
des Todes des Marschalls Mac Mahon haben all-
gemein sympathische Aufmerksamkeit erregt. Ins-
besondere gilt dies bezüglich des Deutschen Kaisers,
dessen ritterliche Höflichkeit in den politischen Kreisen
von Paris sehr gewürdigt wird. Offenbar werden
diese Ehren nicht allein dem ehemaligen Oberhaupte
dcS französischen Staates, sondern auch dem wackeren
Soldaten erwiesen, der in sich die Vorzüge und
die Tapferkeit der französischen Armee personifi-
zirte. Es wird somit auch der letzteren durch jene
Akte in einem Gefühle militärischer Kameradschaft
Achtung bezeugt.
Paris, 27. Okt. Das „Journal des Debüts"
dementirt aufs entschiedenste das Gerücht, daß
Dupuys seine Entlassung eingereicht. Dem
stünden auch die großen Schwierigkeiten entgegen,
bei der nächsten Krisis ein neues Kabinet zu
bilden.
Paris, 27. Okt. Turpin, der Erfinder
des Melinits, veröffentlicht demnächst eine neue
Anschuldigung gegen Triponet. Turpin beschuldigt
die Regierung der Schwachheit, weil sie Triponet
aus der Gefangenschaft entließ.
Rom, 27. Okt. Die hiesige englische Ge-
sandtschaft wurde benachrichtigt, daß die Königin
Viktoria im nächsten Frühjahr zu einem längeren
Aufenthalten Italien eintreffen werde.
Newyork, 27. Okt. Nächste Woche beginnen
die Berathungen über die Mac Kinley-Bill.

Aus WcrH und Jern.
* Karlsruhe, 26. Okt. Nachdem durch Ver-
mittelung des Ministeriums des Innern etwa
230 000 Ctr. Heu in das Großherzogthum einge-
führt worden sind, muß die Regierung mit Rück-
sicht auf die ihr zur Verfügung stehenden Mittel
davon absehcn, weitere Heubezüge unter den er-
leichternden Bedingungen zu vermitteln. Dagegen
ist das Ministerium bei baldiger Antragftellung
bereit, Gemeinden, die Baarzahlung an den Liefe-
ranten leisten wollen, den Bezug von Heu unter
den bisher üblichen Bedingungen zu vermitteln.
Auch können den Gemeinden, die selbst die Be-
stellung bewirken wollen, von der Regierung geeig-
nete Bezugsquellen bezeichnet werden.
°° Karlsruhe, 26. Okt. Der hiesige Ortsge-
sundheitsrath wendet sich heute wieder gegen den
als Heilmittel gegen Lungentuberkulose rc. vielfach
angepriesenen „russischen Brustthee," zu haben bei

eine gewisse moralische Verpflichtung dahin über-
nommen, daß das Reich von seinem verfassungs-
mäßigen Recht der Besteuerung des Weines keinen
Gebrauch machen werde. Der Wortlaut diese«
Protokolls ist bisher nicht veröffentlicht; aber von
betheiligter Seite wird jetzt in einem süddeutschen
Blatte der wesentliche Inhalt dieses Protokolls mit-
getheilt. Württemberg habe bezüglich des Weines
ein Reservatrecht verlangt, sei aber damit nicht
durchgedrungen. Dagegen habe Norddeutschland
— soll wohl heißen Preußen — welches seine
Weinsteuer im Jahre 1866 im Zusammenhang
mit den Verhandlungen über den Handelsvertrag
mit Frankreich aufgehoben hatte, eine Erklärung
abzeben, welche die Bevollmächtigten der Wein-
länder beruhigen sollte. In dieser Erklärung soll
die Auffassung ausgesprochen sein, daß eine Ver-
brauchssteuer vom Wein mit irgend erheblichen Er-
trägen nur für Länder geeignet sei, die eine starke
Produktion und einen erheblichen inländischen Kon-
sum haben und wo die zur Durchführung nöthige
Kontrolle den mit der Erhebung der inneren
Landesstcuern beauftragten Behörden übertragen
werden könne. Die süddeutschen Staaten leiten
indessen hieraus nicht das Recht her, gegen die
Erhebung einer Neichsweinsteuer Protest zu erheben,
sondern verlangen nur, daß bei der Beschlußfassung
über die Grenze zwischen Landessteuer und Reichs-
steuer ihre Interessen besser, als bisher geschehen,
berücksichtigt werden."
— Die neuen Steuergesetze werden nun-
mehr im Reichsschatzamt bearbeitet und gelangen
demnächst nach ihrer Fertigstellung an den Bundes-
rath.
— Einer der bedeutenderen Vorzüge, welche
der jedenfalls in den ersten Tagen der nächsten
Tagung dem Reichstage zuzustellende Gesetzentwurf
über den Schutz der Waarenbezeichnungen gegen
den bisherigen Zustand aufweisen wird, wird in
der Z entralisati on des Markenschutz-
wesens beruhen. Bisher werden die Schutz-
marken bei den lokalen Gerichten sngemeldet.
Späterhin wird der Schutz im Patentamte ertheilt
werden. Wenn dieser Gedanke zur Verwirklichung
gekommen sein wird, so wird das Patentamt die
Leitung des gesammten aus dem gewerblichen Eigen-
thumsrechte herrührenden Schutzes in der Hand
haben, bis auf den Geschmacksmusterschutz. Bei
diesem muß auch später noch die Hinterlegung
der Muster bei den Einzelgerichten erfolgen. Ob
sich hierin bald eine Aenderung wird herbeiführen
lassen, ist nicht sicher. Jedenfalls wird der Waarcn-
bezeichnungSschutz durch die Zentralisation im
Patentamte eine starke Förderung erfahren. Diese
Zentralisation wird die Bildung einer neuen Ab-
theilung im Patentamte und damit die Auswerfung
einer neuen Position im Etat nöthig machen. Da

Abonnementspreis r
W duftigem illnstrirtem Sonntagsblatt: monatlich
k Pfennig frei m's Haus, durch die Post bezogen
vierteljährlich 9V Pfennig ohne Bestellgeld.

Lsrtrnähren-
ruu " von allen Postanstalten, Landbriefträgern,
"sircn Agenten und Trägerinnen Abonnements
enigegengenommen.

Deutsches Reich.
Berlin, 27. Oktober,
rv Der Kaiser sprach gestern gegenüber dem
§°ffshafter der Vereinigten Staaten seine besondere
r. ^sticdigung über den großen Erfolg der deut-
,?Ev Ausstellung in Chicago auS; er erhoffe
c yxrthvoxll Resultate für Handel und Jn-
. strst beider Länder, sodald die geschäftliche Krise
Amerika beendet sein werde.
rDie Regelung eines festen Finanzver-
s. 'Atnisscs zwischen dem Reich und den Einzel-
nen soll vorläufig auf fünf Jahre erfolgen.
7- Der „Nat.-Lib. Korr." zu Folge ist beab-
d^ Weinsteuerentwurf an den
unhxßrath zu bringen. Ebenso sollen die noch
.^stehenden Bestimmungen über erleichterte Kon-
r/., nßregeln Sache der Entscheidung des Bundes-
sein.
H - Die „Bcrl. Nachr." bezweifeln, daß dem
^Zchstage in der nächsten Session Vorlagen über
Organisation des Handwerks und die
Schränkung des Hausierhandels zugehen
Die Frage der Heranziehung des Reich s-
Eus zu den Gemeindelaften wird gegen-
^A'g von der Regierung dec Erwägung unter-
i Eine sonderbare Praris besteht
Reichstggsbureau. Danach werden Petitionen,
vor dem Erlaß der Verordnung über die
^verufung des Reichstags eingeheu, durch das
den Einsendern wieder zurückgcsandt.
^rens Erachtens besteht doch bei den Einsendern
^ Absicht, diese Petitionen für die nächste Reichs-
saP(Ession zur Vorlage zu bringen. Das Ein-
^We jst poch, alsdann diese Petitionen bis zum
3>nn Sessionen zu asserviren.
soll 3" Bezug auf die Neichsweinsteuer
C ^ch Andeutungen im „Hamb. Korr." Würt-
C Widerspruch erheben dagegen, daß die
b^Nze der Besteuerung durch Mehrheitsbeschluß
AundeSraths festgesetzt wird. „Allerdings ent-
die Verfassung keinerlei Bestimmung, welche
gx -Führung einer Reichssteuer auf Wein ent-
j^Nstehe/ Aber bei dem Eintritt Württembergs
Norddeutschen Bund habe Norddeutschland

*
Expedition: Kanptstverße Wr. 23.

Expedition: Kanptftraße Wr. 23.
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belesenstes Blatt in Stadt n. Anrt Heidelberg und Llnrgegend. Grötzter Lrsslg snr Inserate
 
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