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Neuer General-Anzeiger: für Heidelberg und Umgegend ; (Bürger-Zeitung) — 1893 (Juli bis Dezember)

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nicht. Sie stieg mit den anderen Passagieren
aus, um Erfrischungen zu nehmen, und Niemand
achtete besonders aus sie.
Die Reise wurde in Sicherheit zurückgelegt,
und sie erreichten Calais unbehelligt.
Und nun wurde Beatrix von einer neuen
Angst erfaßt.
„Werde ich einen Paß brauchen, Frau Trevor?"
fragte sie.
„Ich habe gehört, daß sie es seit dem Kriege
sehr genau nehmen und von Jedermann an der
Grenze einen Paß verlangen. Warum habe ich
doch nicht schon früher daran gedacht?"
„Man wird Sie für keine flüchtige Kommu-
nistin halten, meine Liebe", sagte Frau Trevor.
„Ich glaube auch nicht, daß Sie einen Paß ge-
brauchen, aber wenn man ihn verlangt, dürste
ich die Sache ausgleichen können, wenn Sie nur
als meine Dienerin gelten wollen. Sie sehen,
daß mein Paß für mich sammt Dienerin ausge-
stellt ist; aber mein Mädchen wollte nicht mit
mir kommen, und wenn Sie wollen, können Sie
ihre Stelle einnehmen. Es ist keine Beschreibung
von ihr angegeben."
So war die Sache geordnet.
Die Damen begaben sich aufs Schiss und
noch immer zeigte sich keine Spur von Randal
Brand. Sie nahmen Sitze auf dem Verdeck ein,
und Beatrix blieb verschleiert.
Die Ueberfahrt nach Dover wurde in der be-
rechneten Zeit zurückgelegt. Der Zug nach London
sollte bald abgehen, und Beatrix und Frau
Trevor beeilten sich, ihre Platze in demselben zu
nehmen.

ein Haus und nahm Zimmerherren. Sie hat ein
recht nettes, anständiges Haus und ist eine gute
ehrliche Seele, die Frau Punnet. Ich will Ihnen
einen Empfehlungsbrief an sie geben, und sie
wird Ihnen eine Wohnung verschaffen, wenn auch
ihr Haus ganz bewohnt ist."
Beatrix drückte ihren Dank in warmen Wor-
ten aus.
„Ich scheue davor zurück, in ein Hotel zu
gehen," sagte sie. . W
„Ich bin Ihnen sehr dankbar, Fran Trevor,
für das freundliche Interesse, das Sie an mir
nehmen. Wo ist Frau Punncts Haus?"
„In Bayswater Nr. 4, Wellcsley-Terrasse,
Grandstreet. Es ist eine sehr anständige Gegend
und Frau Punnet nimmt keine Inwohner
ohne Empfehlung. Ich will ihr einige Zeilen
schreiben."
Frau Trevor nahm Schreibzeug aus einer
Tasche und schrieb ein Briefchen an ihre frühere
Haushälterin. Als sie damit fertig war, übergab
sie es dem jungen Mädchen unversiegelt^
„Geben Sie diesen Brief Frau Punnet", sagte
sie, und sie wird Alles für Sie thun. Ich werde
Sie vielleicht nicht Wiedersehen, Fräulein Trist,
aber ich will Ihnen morgen früh durch eine Die-
nerin die Summe zurückschicken, die Sie mir so
freundlich geliehen haben. Ich werde Ihre Güte
gegen eine ganz fremde Person nie vergessen und
wenn ich Ihnen je irgendwo dienen kann, so
zögern Sie nicht, sich an mich zu wenden. Hier
ist meine Adresse."
Sie schrieb sie auf ein Stück Papier, welches
Beatrix in ihr Notizbuch steckte.

„Wohnen Ihre Verwandten in London,
Fräulein Trist?" fragte die alte Dame, als der
Zug dahinbrauste. „Wir werden spät ankommen.
Wird man Sie erwarten?"
„Nein, Madame," antwortete Beatrix, „man
erwartet mich nicht, und ich kann heute Abend
gar nicht mehr zu ihnen gehen. Ich muß einen
Gasthof aufsuchen."
„Wenn Sie allein ankommen, wird man Sie
in einem feinen Gasthof nicht aufnehmcnen", sagte
Frau Trevor. „Und acht Uhr ist ziemlich spät
für eine junge Dame, die allein und ohne Schutz
ist. Ich muß zu meiner Tochter, die in Brvmp-
ton krank darniederliegt, sonst würde ich Ihnen
eine Wohnung besorgen. In welchen Gasthof
wollen Sie gehen?"
„Ich weiß es nicht," antwortete das Mäd-
chen traurig. Ich suche soeben iu dem Reise-
buche —"
„O, das geht durchaus nicht," unterbrach sie
Frau Trevor.
„Mit einem Gesicht, wie das Ihrige, können
Sie nicht im ersten, besten Gasthofe bleiben.
Denken Sie nur, was uns im Hotel de Flandre
passiert ist, und das ist doch ein Gasthof ersten
Ranges. Was könnte Ihnen erst hier in einem
Gasthof zweiten Ranges passieren? Nein, nein.
Sie haben mir einen großen Dienst erwiesen,
Fräulein Trist, und ich will für Sie thun, was
ich kann.
Als mein Mann noch lebte und ich in Bromp-
ton wohnte, da führte ich ein großes Haus und
hatte eine Haushälterin, die hieß Punnet. Als
ich dann meine Wirthschaft auflöste, miethcte sie sich

Jagd nach einer Erbin.
, Roman von Hermine Frankenstein.
(Fortsetzung.)
zehn Uhr trennten sie sich, und Bea-
-Ling in ihr Zimmer.
^ic legte sich zu Bett und schlief fest. Das
an, eines Dieners an ihrer Thür weckte sie
sjch Zachsten Morgen. Sie stand auf, kleidete
tch und ging zu Frau Trevor hinüber, die
' °eiin Frühstück bereits erwartete.
y, . »Wir müssen in einer Stunde abreifen,
steg^ Liebe," sagte die alte Dame. „Ich bc-
jF. einen Wagen, und wie Sie sehen, war
kin, so frei, Frühstück zu bestellen. Wir haben
Entehr Zeit, es zu nehmen."
vi ^ie stärkten sich möglichst schnell und aus-
und gingen dann zum Wagen hinab. Sie
die Fahrt zum Bahnhofe in Sicherheit
und traten in den Wartesaal erster Klasse
xj 2ehu Minuten später saßen sie allein in
Damenkoupee, und der Zug brauste nach
"wis.
p, ^e hatten Randal Brand auf dem Bahn-
tri ^ gesehen, aber dennoch fühlte sich Bea-
nicht ganz sicher, seiner Wachsamkeit voll-
,^ig entschlüpft zu sein. Auf jeder Station
,"Wete sie sein boshaftes Gesicht zu erblicken;
en der Wärter kam, glaubte sie, daß er
h s Telegramm vorweisen würde, das ihre Ver-
sti'n-z anordne.
Aber ihre Befürchtungen bewahrheiteten sich

für Heidelberg und Umgegend

18S3

Donnerstag, den 28. September

Telephon-Anschluß Nr. 102.

Verantwortlicher Redakteur:
tserm. Streich.

ck-
. Expedition Knuptltrcrße Wr. LS.

stätte der Bomben und Sprengmittel endeckte und
zur Kenntniß des Bestandes der anarchistischen
Gruppe und ihrer Absichtigten gelangte.
Haspel und Hahnel hatten es verstanden, sich
und ihr Treiben vor der Oeffentlichkeit ganz zu
verbergen und die größte Zurückgezogenheit zu be-
obachten. In der Wiener Arbeiterschaft waren die
beiden unscheinbar aussehenden Leute so gut wie
gar nicht bekannt, sie verkehrten nur mit wenigen
Genossen — eben nur mit den Mitgliedern der
Gruppe — und ließen sich nie in sozialdemokra-
tischen Versammlungen blicken.
Die meisten der noch Haft befindlichen zwölf
Mitglieder der anarchistischen Gruppe, nämlich zehn,
sind Tschechen aus Böhmen und Mähren; einer
ist ein Steirer aus Graz, ein zweiter ein Ungar.
Von den beiden Führern ist der eine, der 30-jähr.
Tischlergehilfe Franz Haspel, zu Graz, der andere,
der 32-jährige Tischlergehilfe Stephan Hahnel, zu
Woratitz in Böhmen geboren, beide ledig und Mar-
garethen, Siebenbrunnengasse 65 wohnhaft. Der
älteste der Verhafteten, ein verheiratheter Mann
Namens Matthias Fleischhans, ist Vater von sieben
Kindern. Unter den Verhafteten sind Arbeiter aller
Branchen, und man vermuthet, daß sie alle Ein-
richtungen der Werkstätte und Druckerei, die Bom-
ben und Sprengmittel selbst hergestellt haben.
Haspel und Hahnel haben als Tischler die Möbel
ihrer Wohnung so eingerichtet, daß sie als Versteck
der Presse, der Bomben und der Sprengmittel
dienten. So enthielt ein großer Schlafdivan einen
Hohlraum, der eine Handdruckpresse mit fast allen
Utensilien barg; ein Tisch dessen Platte abgesprengt
wurde, einen vollständig eingerichteten Setzerkasten,
das Nachtkästchen hatte einen geheimen Verierver-
schluß uud barg in seinem Innern Hunderte von
Flugschriften anarchistischer Tendenzen.
Die Untersuchung der saisirten Sprengstoffe,
Bomben und dergleichen ist noch nicht abgeschlossen.
Als gefährlichstes Objekt wurde eine faustgroße Bombe
bezeichnet, die bestimmt war, mit Pikrin gefüllt zu
werden. Die Konstruktion dieses Sprengapparates ist
eine derartige, daß beim Aufschlagen derselben auf den
Boden eine Erploston unbedingt hätte erfolgen
müssen. Nach welcher Richtung hin der verbreche-
rische Anschlag ins Werk gesetzt werden sollte,
konnte bisher weder aus den vorgefundenen Korre-
spondenten noch nach den Aussagen der Verhafteten
festgestellt werden. Es scheint übrigens, daß sich
die Anarchisten selbst über das nächste Angriffs-
objekt noch nicht im klaren waren, und daß sie nur
eine passende Gelegenheit abwarten wollten, um
durch irgend eine terroristische That eine Lebens-
zeichen von sich zu geben.

Druck und Verlag:
kseckmann, Dörr L Wurm.

Aus WuH unö Jern.
* Karlsruhe, 27. Sept. Wie aus sicherer
Quelle mitgetheilt worden ist, veranstaltet der Ver-
bandsdirektor der landw. Kreditgenossenschaften im
Großherzogthum Baden, Landw. Inspektor Schmid
in Tauberbischofsheim, nachdem ein Gleiches Ende
August im bad. Oberland stattgefunden hatte, nun
auch für die übrigen Landestheile sog. Verbands-
kränzchen, d. h. zwanglose Besprechungen über alle
einschlägigen Fragen, Auskunftsbegehren, vorgebrachte
Wünsche u. s. w. Es werden solche LAünzchen
stattfinden: Am Donnerstag, den 28. Sept.,
nachm. 2 Uhr im Gasthof z. Adler in Schwetz-
ingen; am Freitag, den 29. Sept., nachm. 2^
Uhr in der Brauerei König in Eberbach. Für
die Vertreter des Bezirks Sinsheim, dürfte vornehmlich
Eberbach in Betracht kommen und wiro auf thun-
lichst allgemeine Betheiligung sicher gezählt. Im
Hinblick auf die wünschenswerthe immer größere
Ausdehnung dieser für den Landwirth so nützlichen,
jeweils auf die Gemeinde oder Kirchspiel beschränkten
ländl. Kreditvereine (Darlehenskassen), welche ange-
sichts der herrschenden Futternoth ihren Mitgliedern
jetzt ganz besonders unter die Arme zu greifen in
der Lage sind, wird es freudig begrüßt, wenn sich auch
sonstige Freunde der Sache, so namentlich Direk-
tionsmitglieder der landw. Vereine und die Herren
Ortsvorstände, einfinden.
* Karlsruhe, 27. Sept. Heute Vormittag

sich in großer Anzahl in den Kasernen ein.
General Noca leitet die Operationen gegen die
Rebellen.
Belgrad, 27. Sept. Eine königliche Pro-
klamation theilt die Abreise des Königs ins
Ausland mit und setzt sür die Dauer der Ab-
wesenheit des Monarchen den Ministerrath als
Negentschaftsbehörde ein. Der Aufenthalt des
Königs in Abbazia, wo derselbe mit seinem Vater,
dem König Milan, zusammentrifft ist auf 8 bis
10 Tage berechnet.
Newyork, 27. Sept. Den Präsidenten Cle-
veland selbst in Anklagezustand zu versetzen, wurde
wie mitgetheilt im Senat der Vereinigten Staaten
von dem Senator Steward beantragt „wegen Ver-
letzung des Geistes der Verfassung", weil Cleveland
durch die Versuche, den Kongreß zum Wiederrufe
der Shermanbill zu nöthigen, die Unabhängigkeit
der Legislative vernichte. Dieser Antrag erregte großes
Aussehen; man erblickt die Absicht der Anhänger
der Silbers im Senat die Erörterung über die
Shermanbill und über die Anträge auf deren Ab-
schaffung zu verhindern. Steward begründete gestern
seinen Antrag. Gemüthlich scheint also die Silber-
debatte nicht zu werden. Die Senatspartei, welche
für die Aufhebung der Shermanbill stimmt, ist
seit 14 Tagen um kein neues Mitglied gewachsen
Gegner der Aufhebung bilden eine feste Gruppe
von 19 Senatoren. Voorhees und andere Führer
geben zu, daß die Aufhebung erst nach langem
ermüdendem Kampfe im Senat möglich sein werde.

Ausland.
London, 27. Sept. Einer Meldung des
Reuter'schen Bureaus aus Bueno s - Aires zu-
folge griffen die aufständischen Torpedoboote die
auf der Außenrhede liegende Flotte an. Der
Angriff wurde zurückgewiefen, die Torpedoboote
festgenommen und die Bemannung gefangen.
Mehrere Offiziere und die Nationalgarde finden

Deutsches Reich.
Berlin, 27. September.
— Der Kaiser traf heute früh in Berlin
ein, reiste sofort nach dem Neuen Palais in Pots-
dam und tritt Abends die Reise nach Swinemünde
au. Von dort begibt sich der Kaiser mit der Jacht
„Hohenzollern" nach Schweden.

— Während mau der Einbringung eines
Gesetzentwurfes betreffs Wiedereinführung
der Berufung in Strafsachen mit ziemlicher
Sicherheit schon für die nächste Tagung des
Reichstages entgegensehen kann, ist es noch ganz
ungewiß, ob dem Reichstage auch eine Vorlage
betreffend die Entschädigung sür un-
schuldig Verurtheilte zugeht. Die An-
nahme, daß die jüngsten Verhandlungen des
Juristentages über diesen Gegenstand bei den
verbündeten Regierungen nicht ohne Eindruck
bleiben dürften, wird schon richtig sein, aber
trotzdem bleibt es fraglich, ob der hartnäckige
Widerstand des Bundesraths in dieser Frage,
worin er sich mit den Wünschen der ganzen
Nation ohne Unterschied der politischen Parteien
in Widerspruch setzt, jetzt gebrochen ist. Zweifel-
los wird der Reichstag aus seiner Mitte heraus
wieder mit einem darauf bezüglichen Gesetzent-
würfe befaßt werden, wodurch dem neuen Leiter
des Reichsjustizamtes Gelegenheit gegeben ist, sich
über seine Stellung zu der Frage auszusprechen.
Karlsruhe, 27. Sept. Ein Theil der
badischen Bevollmächtigten, an ihrer Spitze der
Steuerdirektor, Geh. Rath Glöckner, ist von den
Berliner Steuerverbandlungen hierher zurückgekehrt.
Die Vorschläge sollen unmittelbar an den Bundes-
rath gebracht werden. Die Interessenten im Lande
hegen den Wunsch, es wolle den vereinbarten Vor-
schlägen thunlichste Verbreitung gegeben werden.
Ob dies geschieht oder ob nur eine gleichsam technische
Begutachtung beabsichtigt ist, bleibt abzuwarten.
'Köln, 27. Sept. Die „Kölnische Zeitung"
meldet: Wie jetzt verlautet, waren zuerst die
Schlösser von Brühl oder Benrath für den Fürsten
Bismarck in Aussicht genommen gewesen, doch stellte
sich heraus, daß das eine für den Winteraufent-
halt nicht recht eingerichtet war, wäbrend gegen das
andere wegen des etwas feuchten Parkes Einwen-
dungen erhoben wurden. Schließlich wurde das
Stadtschloß von Kassel in Vorschlag gebracht und
dieses würde voraussichtlich gewählt worden sein,
wenn nicht der ganze Vorschlag durch die Ableh-
nung des Fürsten gegenstandslos geworden wäre.
Wir haben bereits auf die Unwahrscheinlichkeit des
Berichtes eines Münchner Blattes hingewiesen,
welches von einem regen Depeschenwechsel wissen
wollte, der in den letzten Tagen zwischen dem
Kaiser und dem Fürsten Bismarck stattgefunden
haben soll. Wie wir jetzt erfahren, ist außer den
beiden veröffentlichten Depeschen keine andere
telegraphische oder briefliche Mittheilung zwischen
dem Kaiser und dem Fürsten Bismarck ausgetauscht
worden.

^rhaftnng der Wiener Anarchisten.
istber die in Wien erfolgte Verhaftung von 14
s.,^isten entnehmen wird der „N. Fr. Pr." noch
'gende Einzelheiten:
H .fi^an glaubt nicht, daß alle Verhafteten in das
vn der Bombenerzeugung eingeweiht waren;
Vorbereitungen dürften nur wenige und
steii: eigentlichen Mitglieder der Gruppe bc-
c gewesen sein, während die übrigen Genossen
h ^steinlich nur vor dem Drucke der Flugschriften
h, s^uiß hatten und zu deren Verbreitung benutzt
sch Zwei der Verhafteten sind übrigens, wie
gemeldet, am Sonntag morgens wieder in
ges^t worden. Die Verbindung der
li^benfabrikation mit dem Drucke der Flugschriften
dex Abhaltung geheimer Versammlungen in
Wohnung Haspels und Hahnels war eigentlich
Unvorsichtigkeit der Leiter der Gruppe; denn
die diese letzteren verdächtigen Umstände ist
Polizeibehörde veranlaßt worden, nach der ge-
Druckerei zu forschen, wobei sie die Werk-

Nußloch,
Plankstadt,
Rohrbach,
Sandhansen,
Schriesheim,
St. Ilgen,
Wieblingen,
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