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Neuer General-Anzeiger: für Heidelberg und Umgegend ; (Bürger-Zeitung) — 1893 (Juli bis Dezember)

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Rümmer 252

Mittwoch, 25. Oktober 18S3

General-O Anzeiger



für Heidelberg und Umgegend

Grpeditiorr: «Hauptstraße Mr. 25.

belesenstes Blcrtt in Stadt rr. 2Lnrt Herdelbevg und Mngegend. Gvöjztev Lvfslg füv Jirfevcrte

Telephon-Anschluß Nr. 102.

Um (»O Ptz

Folliot hatte sich kaum etwas gefaßt, als Sir
Lionel das Gemach betrat.
Gleich darauf erschien Beatrix.
Die junge, flüchtige Erbin war in ein hell-
graues Seidenkleid gekleidet, hatte eine hellrothe
Schleife um den Hals geschlungen und einen
rothen Sammetgürtel um die Taille befestigt. Ihr
Haar war auf malerische Art geordnet und die
mattgoldenen Locken und Wellen stachen sehr schön
von der tieferen, röthlichen und erkünstelt aus-
sehenden Farbe der Zöpfe des falschen Fräulein
Bermhngham ab.
Lady Folliot begrüßte ihren jungen Gast
lächelnd, aber mit einer gewissen Bitterkeit, die
sie nur schwer verbergen konnte. Ware es nicht
um Beatrix Willen gewesen, sagte sie zu sich
selbst, Sir Lionel Charlton hätte sich in Nerea
gewiß verliebt.
Wie sehr ihr auch Beatrix gefiel, fand sie es
ungemein hart für sich selbst und ihre vermeint-
liche Nichte, daß die junge Flüchtige mit der
pikanten Schönheit, dem klaren Geiste und dem
edlen Charakter gerade zu dieser Zeit in so enge
Berührung mit der hübschen, kleinen Naiven
kam, als welche sie das falsche Fräulein Ber-
myngham betrachtete.
„Ich kann jedoch nicht glauben, daß das Un-
heil bereits geschehen ist," sagte sie zu sich selbst.
„Beatrix ist die verkörperte Großmuth. Gesetzt,
ich würde ihr ganz offen sagen, natürlich ohne
meine eigene Absicht zu errathen, daß der sehn-
lichste Wunsch meines Lebens ist, Lionel und
Nerea als Mann und Frau zu sehen. Wenn
ich ihr das sage, bin ich fest überzeugt, daß,

und Tabakfabrikanten von Hessen-Nassau haben in
einer am Sonntag in Kassel abgehaltmcn Ver-
sammlung einstimmig eine Resolution angenommen,
welche die beabsichtigte Fakturenwerthsteuer und
jede andere Mehrbelastung des Tabaks für un-
durchführbar erklärt ohne schwere Schädigung aller
Zweige der Tabakindustrie wegen des zweifellos
daraus erfolgenden Minderverbrauchs.
— Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet, der Zoll-
beirath halte auch in dieser Woche zwei Sitzungen
ab. Die erste war gestern, die zweite wird vor-
aussichtlich am Freitag stattfinden. Aus den Ver
Handlungen gewinne die Regierung eine Menge
wichtigen Materials und sei namentlich den Ver-
trauensmännern aus der Industrie, dem Handel
und der Landwirthschaft für ihre Sachkunde und
ihren Eifer dankbar, womit sie sich der Aufgabe
widmen. Zwischen den einzelnen Zollbeiraths-
sitzungen finden fortwährend Vernehmungen und
Befragungen den Sachverständiger der hauptsächlich
in Betracht kommenden Jnteressentengruppc statt.
— Die Verhandlungen der deutsch-russischen
Handelskonferenz nehmen ihren Fortgang. In
den nächsten Tagen finden Bcrathungen der Ver-
treter der einzelnen Berufszweige statt, die als
Erpörteure an der russischen Zollabfertigung in-
teressirt sind. Delegirte des Zollbeiraths werden
diesen Verhandlungen beiwohnen.
— In der letzten Nummer des „Sozial-
politischen Zentralblattes" findet sich ein recht
beachtenswerther Vorschlag zur Verhinderung der
Verschleuderung bäuerlicher Güter
durch die Zwangsversteigerungeu. Darnach soll
gesetzlich festgesetzt werden, daß bei jeder in ihrer
Gemarkung stattfindenden Zwangsversteigerung
eines Grundbesitzes bis zu 50 Hektar die Ge-
meinde als Bieterin bis zur Höhe eines bestimmten
vielfachen Betrages des Katastral-Reinertrages auf-
zutreten habe. Im Falle des Zuschlages erhält sie die
Kaufsumme als staatliches Darlehen zu dem üb-
lichen Zinsfüße. Dafür hastet das erworbene
Grundstück, das bis zur völligen Rückzahlung in
Gemeindebesitz zn bleiben hätte, sowie die Ge-
meinde selbst. Dieser Vorschlag ist gewiß ver-
besserungssähig und verbesserungsbedürftig. Aber
der Grundgedanke ist sehr beachtenswerth und
sollte von Mitgliedern des Reichstages zu einem
Anträge verwendet werden, der gewiß auf die
Zustimmung weitester Kreise zu rechnen hätte.
Stuttgart, 24. Okt. Der Finanzminister
gab laut „Beobachter" am Samstag einer Depu-
tation vonWeinproduzentcn die Zusicherung,
Württemberg werde, wie Hessen und Baden, die
Interessen der Weinbauer in Berlin vertreten.
Nürnberg, 24. Okt. Der Verbandstag
der bayerischen Gewerbevereine, welcher
von 40 Gewerbevereinen beschickt war, sprach sich in

wenn Lion sie um ihre Hand bittet, sie ihn ab-
weisen würde — sie hat ein solches Ehrgefühl
— ein solches Dankbarkeitsgefühl. Und sie würde
mein Vertrauen nie verrathen. Ich glaube, ich
werde ihr das heute Abend sagen, sie hat ohne
Zweifel den Wink vergessen, den ich ihr dies-
bezüglich am Abende ihrer Ankunft hier ge-
geben habe."
Die Baronin hing diesem Gedanken während
des ganzen Diners nach und war zeitweilig in
Nachdenken versunken, daß sie sich nur müh-
selig aufraffen konnte und sich dafür entschuldi-
gen mußte.
Nach dein Speisen kehrten sie in den Salon
zurück. Sie hatten daselbst kaum ihre Plätze
eingenommen — Lady Folliot mit Buntstickerei
beschäftigt, Beatrix mit einer Zeichnung, Sir
Lionel mit einer Mappe voll Kupferstichen und
das falsche Fräulein Bermyngham am Klavier —
als der Haushofmeister mit dem Postbeutel ein-
trat, welchen er in Lady Folliots Hände legte-
Der Bote wurde täglich zweimal auf das
Postamt nach Folliot Fens geschickt. Mit der
Frühpost kam gewöhnlich viel an, aber diesmal
war der Postbeutel auch Abends sehr schwer.
Lady Folliot schloß ihn mit einem kleinen
Schlüssel auf, den sie an ihrer Uhrkette trug und
legte Zeitungen und Briefe auf dem Tische aus-
einander.
Als sich der Haushofmeister entfernt hatte,
legten die jungen Leute ihre Arbeiten weg und
schauten erwartungsvoll zu der Baronin hinüber.
Das falsche Fräulein Bermyngham sprang vom

mals der Sturm der Liberalen ohne Erfolg blieb,
im Landtag vertreten. Das Zentrum hat somit
sämmtliche bisher innegehabten Kreise behauptet
und noch zwei von den Nationalliberalen dazu ge-
wonnen, und zwar mit großer Majorität. Als ein
glänzender Sieg muß die Eroberung des Freiburger
Stadtbezirks bezeichnet werden, wo die Liberalen
diesmal stark in der Minderheit blieben. Ueber-
haupt hat das Zentrum in allen bisher innege-
habten Bezirken, in denen es seine Mannen auf-
marschieren ließ, mit beträchtlicher Mehrheit gesiegt.
Im 2g. Bezirk Achern-Bühl, 30. Bezirk Bühl-
Baden-Rastatt, 40. Bezirk Bruchsal-Land und 54.
Bezirk Wertheim-Walldürn haben ihm die anderen
Parteien gar keinen Kandidaten gegenüber gestellt.
Der Verlust von 2 resp. 3 (Mannheim) Man-
daten der Nationalliberalcn kann nicht mehr be-
zweifelt werden. Sind sie auch noch die stärkste
Partei resp. Fraktion in der Kammer, so kann
von einer nationalliberalen Mehrheit nicht mehr
die Rede sein. Auch wenn die Konservativen mit
ihren zwei Stimmen den Nationalliberalen zu
Hilfe kommen, bringen sie, vorausgesetzt, daß das
Mannheimer Mandat den Sozialisten zufällt, die
Zwei-Augen-Mehrheit nicht mehr auf. Eine Ma-
jorität kann nur durch die Nationalliberalen und
Freisinnigen gebildet werden, die liegt aber noch in
sehr weitem Felde.
Die Zusammensetzung der Kammer war 91
bis 93: 32 Nationalliberale, 21 Zentrum, 6 Frei-
sinnige und Demokraten, 2 Konservative, 2 Sozial-
demokraten. Nach dem Ausfall der 93er Land-
tagswahl hat sich das Fraktionsverhältniß folgender-
maßen verschoben: Nationalliberabe 30 (fällt Mann-
heim 29), Zentrum 23, Freisinnige und Demo-
kraten 5, Konservative 2, Sozialdemokraten 3
(mit Mannheim 4). Die Regierung ist somit in
die Lage gesetzt, ohne eine Kammermehrheit weiter
steuern zu müssen.

proponirte. Dem letzt'ren Vorschläge ist dann
auch Württemberg beigetreten. Die norddeutschen
Vertreter beharrten indeß auf 50 Mk. und so kam
man zu gar keinem Resultate. Es ist dringend
zu wünschen, daß die süddeutschen Minister nicht
doch zu weiteren Konzessionen sich bereit finden lassen.
— Das Reichsweinsteuerprojekt,
wie cs Ende September aus der zweiten Lesung
der Kommission hervorgegangen ist, wird jetzt in
mehreren Blättern im Wortlaut veröffentlicht. Der
Entwurf stimmt durchweg mit der offiziösen Ver-
öffentlichung in der „Nordd. Allg. Ztg." überein.
Er bezeichnet als Gegenstand der Besteuerung den
zum Verbrauch im Zollgebiet bestimmten Natur-
wein, Schaumwein und Kunstwcin, als welcher
letztere der gewerbsmäßig bergestellte Wein aus
Trestern verstanden werden soll. Die Bestimmungen
über die Steuerpflicht entsprechen fast wörtlich dem
bereits Mitgetheiltcn. Als Großhändler werden
alle angesehen, die gewerbsmäßig Wein in Mengen
von nicht unter 10 Litern, als Weinhändler alle,
die Wein auch in geringeren Mengen verkaufen
oder zum Ausschank bringen. Mie bereits mitge-
theilt, ist die Bestimmung über die Werthgrcnze
freigelasscn. Als Werth soll der Kaufpreis des
Kleinhändlers oder Verbrauchers, bei ausländischen
Weinen einbezüglich des Zolles, angenommen wer-
den. Die Steuerentrichtung soll innerhalb drei
Tagen nach Mitthcilung des Betrages erfolgen,
jedoch bei Kleinhändlern auch Stundung zulässig
sein. Steuerfrei bleibt nur der Haustrunk. Die
Steuerkontrolle besteht in der vorschriftsmäßigen
Anmeldung bei der Steuerbehörde, in der allge-
meinen Steueraufsicht, Vorlegung von Geschäfts-
büchern und Geschäftspapieren und der Versendungs-
kontrolle. Endlich wird auch noch die Anmeldung
der beim Inkrafttreten des Gesetzes vorhandenen
Vorräthe zum Zweck der Na ch vcrsteuer un g
angeordnet.
— Gegen die Tabakfabrikatsteuer
haben wieder verschiedene Protestversammlungen
stattgefunden. So nahm in Schledehausen
im Osnabrücker Kreise eine Versammlung von
Tabakinteresscntcn eine Resolution an, welche jede
Neubelastung des Tabaks als verhängnißvoll für
die Tabakindustrie bezeichnet. Ferner faßte in Bad
Oeynhausen eine größere Anzahl westfälischer
Cigarren- und Tabakfabrikanten eine Resolution,
in der ausgcführt wird, daß die geplante Steuer-
erhöhung die westfälische Cigarrenindustric vor die
Eristenzfragc stelle. Die Vertreter der Mindener
und Bielefelder Handelskammern erklärten ihr Ein-
verständniß mit dem Beschluß und sagten eine ge-
meinschaftliche Eingabe an den Reichskanzler in
diesem Sinne und eine Aufforderung an die preu-
ßischen und norddeutschen Handelskammern zum
Anschluß an diese Eingabe zu. Die Cigarren-

Klnvier auf, flog auf die Varonin zu und rief
voll Hast und Eifer:
„Ist etwas für mich da, Tante Folliot?" Es
muß doch etwas für mich da sein. Es sollte
doch ein Brief vom Juwelier sein, wegen meiner
Rubinen-Garuitur — sie muß jetzt schon fertig
sein — und Elise muß auch meine gestickte Polo-
naise fertig haben —"
Sie mußte innehalten, denn es ging ihr vor
Neberstürzung der Athen: aus.
Lady Folliot lächelte ihr nachlässig zu und
fuhr dann fort die Briefe zu sortieren.
„Da sind zwei Briefe für Dich, Lion," sagte
sie, ihm dieselben reichend. „Die Post aus London
hat heute viel gebracht. Nichts für Sie meine
liebe Beatrix, aber für Sie sind keine Nachrichten
die besten Nachrichten. Aus London hast Du
keine Briefe, Nerea, aber die indische Post ist
cingelaufen, Hier sind zwei Briese für Dichaus
Indien.
Die Betrügerin erschrack.
„Für mich!" rief sie plötzlich aus, unwillkür-
lich ihre schwarzen Augen weit öffnend, über die
sie die Lider jedoch gleich wieder fallen ließ.
„Für mich!"
„Ja, für Dich liebes Kind. Du scheinst
überrascht zu sein," sagte Lady Folliot. „Ich
glaube, mein Kind, Du hast, seit Du hier bist,
noch an Niemanden geschrieben. Jst's nicht so?"
„Ich schrieb an Norton — meine gute, alte
Dienerin, von London aus," sagte das falsche
Fräulein Bermyngham mit schwachem Lächeln.
„Ich war zu ungeduldig, um zu warten, bis das
Schiff abging, und schrieb deshalb früher. Diese

Deutsches Reich.
Berlin, 24. Oktober.
— Angesichts der gegenwärtig in Berlin tagen-
den Finanzministcrkonferenz, die sich zu-
gestandenermaßen vorwiegend mit der Weinsteuer
beschäftigt, ist es von Interesse, die Situation, wie
sie vor Beginn dieser zweiten Konferenz lag, fcst-
zustellen. In Frankfurt hat man s. Zt. von keiner
Seite bestimmte Vorschläge in Betreff der Werth-
grenze gemacht; man einigte sich eben nur dahin,
daß die Oualitätsweine allein vom Reiche besteuert
werden sollten. Auf der nun folgenden Bcrathung
der Finanz- und Steuertechnik« in Berlin traten
die norddeutschen Delegirtcn für die Werthgrcnze
von 50 M. pro Hektoliter ein. Demgegenüber verlangte
Württemberg eine Werthgrcnze von 100 Mk. für
das gleiche Quantum, während Baden 70 Mk.

Jnfertionöpreisr
die Ispaltige Petitzeile oder deren Raum 8 Pfg.,
für auswärtige Inserate 16 Pfg«, bei öfterer Wieder-
holung entsprechender Rabatt-

s. Es folgte keine Antwort, nur die zarte Ge-
in ihren Armen bebte krampfhaft.
Ein bestürzter Ausdruck malte sich in Lady
fMiots Zügen. Sie wurde von der Furcht über-
^Nnt, daß das Mädchen ihr Herz vielleicht schon
rP Sir Lionel gehängt hatte nnd daß aus ihren
gemeinten Plänen ihrer Nichte Kummer er-
^chfen könnte.
s,.. Diese Furcht wurde von der Heuchlerin be-
^igt, welche plötzlich bebend flüsterte:
„Du — Du sagtest mir, Tante Folliot, daß
, r Lionel mich heirathe, und er ist so hübsch
""d so - und so -"
„Und er gefällt Dir also, liebes Kind?"
Das Mädchen nickte schweigend.
r. Lady Folliot antwortete nichts, sondern küßte
se Betrügerin sehr ernst und zärtlich. Es herrschte
'R laug Stillschweigen zwischen ihnen,
Welches durch Schritte unterbrochen wurde, die
der Halle ertönten. Das falsche Fräulein
sOermyngham riß sich aus den Armen der Baronin
eilte an das Fenster und schaute hinaus,
'Heinbar um ihre Bewegung zu verbergen. Lady

Die Jagd nach einer Erbin.
Roman von Hermine Frankenstein.
(Fortsetzung.)
. Tie Baronin schaute erschrocken auf und
Achtelte die Farbe.
r „Meinst Du damit, Nerea, mein Liebling,"
Me sie, „daß — daß Du Dich für Lion inte-

*
Tie Wahlmannerwahlen in Baden.
Des Resultat der Wahlmännerwahlen liegt
^Unmcl-r aus allen 31 Wahlbezirken definitiv vor.
darnach ändern sich die mitgctheilten Zahlen nm
Geringes. Den Nationalliberalen fielen 15,
Ultramontanen 12, den Konservativen, Demo-
und Sozialdemokraten je 1 Bezirk zu. Wenn
N die Waage in Mannheim zu Gunsten der
fl^ialisten neigt, so fallen diesen 2 Mandate zu,
pk haben dann den gleichen Gewinn wie die Ül-
rarnontanen aufzuwciscn, während die National-
?°Zalen 3 Mandate verloren hätten. In Mann-
liegt die Entscheidung bei einer Stimme.
^Wohl dort wie im ersten Bezirk Ueberlingen-
^ullcndorf war das Wahlglück sehr zweifelhaft.
. ch bis zum letzten Wablort des Ueberlinger Be-
Nkes war Aussicht vorhanden, daß der Bezirk den
^sllionallibcralen zufallen würde; das endgültige
Mhlergebniß ergab jedoch, daß das Zentrum mit
gegen 72 Wahlmänner den Bezirk behauptete.
Wiederwahl des Gastwirths Lohr in Neber-
^gen ist somit sicher. Auch der gestern noch
?scht definitiv entschiedene 54. Wahlbezirk Wert-
/^bi-Walldürn wurde von den Nltramontanen be-
y?uptet. v. Buol-Beerenberg wird wieder den
eine Domäne des Zentrums, auf die aber-

für die Monate November n. Dezember
kostet der
Rene
General-Anzeiger
für Heidelberg und Umgegend
"Ebsi Jllnstr. Sonntagsblatt am Postschalter
ln abgeholt.
Briefträger ins Haus gebracht 30 Pfg. mehr.)
In Heidelberg und den nächsten Orten der
hegend kostet der „Neue General-Anzeiger für
Heidelberg und Umgegend"
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--
Kxpedition: Kauptstraße Mr. 25.
 
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