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Der Cicerone: Halbmonatsschrift für die Interessen des Kunstforschers & Sammlers — 13.1921

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https://doi.org/10.11588/diglit.27278#0654

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A!tt)o!ländifci)e Meifter des 17. Jahrhunderts

(3u r Au s[t eH u n g in der Kun]*tHandlung Arnold in Dresden)
/M/7 // 7lA^/7^/?^n Vo/z AT. lV.yÄ77N/G

H gibt wohl wenige Städte, deren Bewohner ihr Mufeum fo viel befuchen, fo gut
kennen und lieben wie die Dresdner ihre Galerie, namentlich die alte Abteilung.
Merkwürdigerweife aber trifft man in diefer Stadt, in der überdies etliche unferer
hervorragenden Privatfammlungen neuer Malerei entftanden find, keinen nennens-
werten Privatbefiß an älterer Kunft. Da fomit dem Dresdner Kunfthandel ein unmittel-
barer Anreiz fehlt, fo hat er bisher feine Aufmerkfamkeit diefem Gebiete nicht ge-
widmet. Nur gelegentlich taucht tuer einmal ein älteres (Herk auf, aber meift nicht im
Gemälde-, fondern im Antiguitätenhandel. Es ift ein um fo anerkennenswerteres (üagnis,
wenn jet$t die Kunfthandlung Arnold, die bislang vor allem die Kunft der Blütezeit
deutfcher Malerei feit 1870, ferner den Impreffionismus und die neue Malerei gepflegt
hat, zum erften Male eine große 3afh alter (üerke zeigt.
Die Bilder gehören mit ganz wenigen Ausnahmen der holländifchen Malerei des
17. Jahrhunderts an, einer Kunft, der befonders feit der zweiten Ipälfte des vergangenen

Jan van Goyen. Landfchaft.
 
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