Universitätsbibliothek HeidelbergUniversitätsbibliothek Heidelberg
Metadaten

Dehio, Georg
Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler (Band 5): Nordwestdeutschland — Berlin, 1912

DOI Page / Citation link: 
https://doi.org/10.11588/diglit.11108#0194

DWork-Logo
Overview
loading ...
Facsimile
0.5
1 cm
facsimile
Scroll
OCR fulltext
I It-cl

— 1S1 —

Hee

gehoben. Das Äußere einheitlicli, Bg. Friese und Ecksäulchen;
reizendes NPortal, um welches das Sockelgesims hinübergeführt ist.
Geschickte Wiederherstellung des Innern und Äußern 1880—89. —
Grabdenkmäler der Familie v. Trotha, bmkw. im Chor Wand-
grab E. 16. Jh.

HEDERSLEBEN. RB Magdeburg Kr. Quedlinbg.
Von dem 1262 gegr. Cisterc.-Nonnen-Klst. geringe Reste erhalten.

HEDWIGSBURG. Braunschw. Kr. Wolfenbüttel.
Schloß. Nach M. 18. Jh. Mittelbau in einfachen Formen, 3stöckig;
kurze 1 stöckige Flügelbauten verbinden ihn mit den in gleicher
Flucht liegenden Pavillons. — Mehrere Gemälde, Niederländer
des 17. Jh., aus der Salzdahlumer Sammlung; Porträts des 18. Jh.

HEEMSEN. Hannover Kr. Nienburg.
Dorf-K. Gut erhaltener sprom. Gwb. Bau, gegen M. 13. Jh. Back-
stein. Das Lhs. (12,8:9:6 m) in 2 rck. Gratgwbb. aufgeteilt;
2 schmälere, unter sich gleiche Quadrate am O- und WEnde tragen
Chor und WTurm. •

HEEPEN. Westf. Kr. Bielefeld.
Dorf-K. Chorlose Hllk., breiter als lang, geteilt in 3x3 J. Die
beiden ersten Gwbb. des Msch. Hängekuppeln, wahrscheinlich
gleich dem T. aus 13. Jh., das übrige Erweiterung aus A. 16. Jh.
— Reicher steinerner AI tarbau aus M. 17. Jh., Stifterfigg., Wappen,
im Mittelfelde Relief der Kreuzigung. Emporen und Kanzel
sp. 17. Jh.
Herrenhaus 1704.

HEEREN. Westf. Kr. Hamm.
Herrenhaus an Stelle einer ma., oft umgebauten Wasserburg,
Speisesaal mit schöner Holztäfelung 1765. Porträt (Kopie) des
livläudischen Ordensmeisters Wolter v. Plettenberg. Bmkw. Klein-
kunst aus altem Familienbesitz.

HEESLINGEN. Hannover Kr. Zeven.
Ein Nonnen-Klst., gegr. 961, nach Zeven verlegt 1141. Das Klst.
blieb Patron der Pfarr-K. Rom. Findlingsbau. Der lsch. Raum
(26:7,8 m) in 3 Gwb.Quadrate geteilt, Schluß mit kr. Altarhaus.
Die ebenfalls aus Feldstein konstruierten Gwb. Kappen steigen stark
und sind zwischen leicht zugespitzte breite Transversal- und Schild-
gurte eingespannt. Wegen Ausweichens der Mauern sind später
formlose Strebepfll. aufgeschichtet. Die Schildgurten überschneiden
die rundbg. Fenster. Die Gwbb. sind also später, etwa 1. H. 13. Jh.,
eingeschoben; die Mauern vor 1141, vielleicht noch aus der Früh-
zeit des Klst. Im W befand sich ein (1897 beseitigter) Rund-T.
(vgl. die K. zu Barskamp und Wessen). — Spgot. Schnitzaltar.
Schlichtes sprenss. Mobiliar.
 
Annotationen